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Hilfsmittel

Die IKK Südwest bezahlt alle notwendigen, vom Arzt verordneten Hilfsmittel, soweit eine Kostenübernahme nicht vom Gesetzgeber ausgeschlossen wurde. Dazu zählen zum Beispiel Hörgeräte oder Rollstühle, bis zur Höhe der Vertragspreise oder der gültigen Festbeträge.

Bei allen Heil- und Hilfsmitteln gelten die gesetzlich vorgeschriebenen Zuzahlungen.

  • Was sind Hilfsmittel?
    Hilfsmittel sind sächliche medizinische Leistungen, die durch ersetzende, unterstützende oder entlastende Wirkung den Erfolg einer Krankenbehandlung sichern oder die Überwindung von körperlichen Behinderungen ermöglichen. Durch ihren Einsatz werden Menschen mit bestimmten Funktionseinschränkungen die Teilnahme an Alltagsaktivitäten, Kommunikation, Mobilität, Hygiene und soziale Interaktion ermöglicht. Daher sind Hilfsmittel für eine selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie am Arbeitsleben für viele Menschen unerlässlich. Sie machen es leichter, mit einer Behinderung oder den Folgen einer Krankheit zu leben. Zu den Hilfsmitteln zählen beispielsweise Hörgeräte, orthopädische Schuhe und Rollstühle.
  • Welche Kosten übernimmt die IKK Südwest?
    Die IKK Südwest schließt Verträge mit leistungsfähigen Anbietern. So erhalten Sie stets qualitativ hochwertige Hilfsmittel, mit denen Sie bestens versorgt sind. Die IKK übernimmt die Kosten bis zur Höhe der Vertragspreise oder der gültigen Festbeträge. Bitte beachten Sie, dass darüber hinausgehende Kosten als sogenannte wirtschaftliche Aufzahlung von Ihnen selbst getragen werden müssen.
  • Was ist unter „einheitlichen Festbeträgen“ zu verstehen?
    Für bestimmte Hilfsmittelgruppen gelten bundesweit einheitliche Festbeträge, d. h. Obergrenzen für die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen. Dazu gehören Hilfsmittel zur Kompressionstherapie (Stützstrümpfe), Hörgeräte oder Schuheinlagen.
  • Welche Zuzahlungen muss ich leisten?
    Sie zahlen je Hilfsmittel 10 % dazu, mindestens 5,- Euro und höchstens 10,- Euro, ausgenommen Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln, zum Beispiel Inkontinenzhilfen, beträgt die Zuzahlung 10 % im Monat, jedoch maximal 10,- Euro. Die gesetzlich vorgeschriebenen Zuzahlungen werden auf die Höchstgrenze der Zuzahlungen im Kalenderjahr angerechnet.
  • Wo kann ich gezielt nach bestimmten Hilfsmitteln suchen?
    Die Hilfsmittelsuche über das Online-Portal REHADAT-Hilfsmittel liefert Ihnen ergänzende Informationen zu ca. 21.000 Hilfsmitteln. Die Hilfsmittel werden dort beschrieben und in bestimmte Bereiche, wie zum Beispiel Arbeitsplatz, Haushalt oder Mobilität, eingeteilt. Ebenso werden Hersteller- und Vertriebsadressen von Hilfsmitteln beziehungsweise Adressen von Beratungsstellen genannt. Neben Produktbeschreibungen werden Praxisbeispiele und Testberichte aufgeführt, die den Einsatz von Hilfsmitteln darstellen und bewerten. Des Weiteren informiert dieses Portal über den Ablauf der Hilfsmittelversorgung und deren Finanzierung. Das Portal enthält zusätzlich das Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung.


  • Was sind Sehhilfen?
    Unter Sehhilfen versteht man Hilfsmittel, die dazu dienen die Sehschärfe/-fähigkeit zu verbessern.

  • Wer hat Anspruch auf Sehhilfen?

    Kinder:

    • bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres (unabhängig von der Sehstärke)
    • ab dem 14. Lebensjahr muss bei einer Folgeversorgung eine Veränderung der Sehstärke von mindestens 0,5 Dioptrien vorliegen

    Erwachsene:

    • bei schwerster Sehschwäche, wenn selbst mit der besten Sehhilfe das Sehvermögen auf dem besseren Auge nicht mehr als 30 % erreicht (WHO Stufe)
    • ab 11.04.2017 zusätzlich: bei Kurz- oder Weitfehlsichtigkeit von mehr als 6 Dioptrien
    • ab 11.04.2017 zusätzlich: bei Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) von mehr als 4 Dioptrien

    Alle:

    • auf therapeutische Sehhilfen z. B. Schielpflaster
    • Sehhilfen zur Behandlung von Augenverletzungen oder Augenerkrankungen (z. B. akute Verletzungen, genetische Netzhauterkrankungen)
  • Wie beantragen Sie eine Sehhilfe?
    • vereinbaren Sie einen Termin beim Augenarzt
    • der Augenarzt stellt eine Verordnung für eine Sehhilfe mit Angabe der erforderlichen Sehkorrektur aus
    • die Gültigkeit der Verordnung beginnt mit dem Ausstellungsdatum und hat eine Gültigkeit von 28 Tage (eine rückwirkende Ausstellung ist nicht möglich)
    • mit dieser Verordnung kann ihr Optiker entweder den Festbetrag mit der IKK Südwest direkt abrechnen oder der Optiker reicht bei der KK Südwest einen Kostenvoranschlag ein
  • Welche Höhe hat die Leistung in der Versorgung durch die IKK Südwest?
    • Der Umfang der Versorgung umfasst die Brillengläser bis zur Höhe der bundeseinheitlichen Festbeträge.
    • Wenn aus medizinischen Gründen Kontaktlinsen erforderlich sind und die oben genannten Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, werden auch Kontaktlinsen bis zur Höhe der bundeseinheitlichen Festbeträge übernommen.
    • Die Höhe der Leistung variiert nach Stärke der Sehkorrektur.
  • Welche Kosten sind durch mich zu tragen?
    • das Brillengestell
    • Reinigungs- und Pflegematerialien für Kontaktlinsen
    • die gesetzliche Zuzahlung

    Benötigen Sie eine Zusatzversicherung oder eine Bestätigung für Ihre bereits bestehende Zusatzversicherung, hilft Ihnen gerne Ihre IKK Südwest.

  • Wie erhalte ich eine gesonderte Brille für meinen Arbeitsplatz oder die Bildschirmarbeit?
    • Für gesonderte Brillen für Ihren Arbeitsplatz wenden Sie sich bitte an Ihren Arbeitgeber.

  • Was sind Einlagen?
    Einlagen sind funktionelle Orthesen zur Korrektur, Stützung oder Bettung von Fußdeformitäten, zur Entlastung oder Lastumverteilung der Fußweichteile, der Bein- oder auch Wirbelsäulengelenke. Sie werden aus Kork, Leder, thermoplastischen Kunststoffen und/oder Metall gefertigt.

  • Welche Unterlagen benötigen Sie für die Versorgung mit Einlagen?
    • Rezept durch den Orthopäden zur Verordnung von Einlagen bei der Erstversorgung
    • Rezept durch den Orthopäden oder den Hausarzt zur Verordnung von Einlagen bei der Folgeversorgung
  • Wo erhalten Sie Einlagen?
    • Sanitätshaus
    • Orthopädietechniker
  • Wie viele Einlagen sind pro Jahr möglich?
    • 2 Paar Einlagen pro Jahr
  • Welche Leistung ist enthalten?
    • Abdruck und Fertigung der Einlagen gemäß ärztlicher Verordnung
  • Was kosten die Einlagen?
    • Die Standardversorgung wird direkt mit der IKK Südwest zu einem bundesweiten Festbetrag abgerechnet.
    • Die gesetzliche Zuzahlung ist zu leisten.
    • Bei einer Sonderanfertigung, auf Verordnung (Kundenwunsch), erfolgt nur eine Erstattung maximal in Höhe des Festbetrages. Der überschreitende Betrag muss selbst getragen werden.

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