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Leistungen vor der Geburt

Wir möchten, dass Sie sich in der besonderen Lebensphase Ihrer Schwangerschaft sicher fühlen und Sie unterstützend auf Ihrem Weg zur Geburt Ihres Kindes begleiten. Mit der IKK Südwest sind Sie sowohl medizinisch als auch finanziell bestens versorgt, damit Sie sich in Ruhe auf die Geburt vorbereiten können. Unsere Zusatzleistungen, wie zum Beispiel die Kostenübernahme von Ultraschalluntersuchungen außerhalb des gesetzlichen Leistungskataloges, bieten Ihnen ein Plus an Sicherheit und Vorsorge. Zudem unterstützen wir als eine von wenigen Krankenkassen auch Ihren Partner mit unserer Kostenübernahme von Geburtsvorbereitungskursen für werdende Väter. Über diese und weitere Leistungen unserer IKK erfahren Sie im Folgenden mehr. Zudem geben wir Ihnen Hinweise zu wichtigen Themen wie Arzneimittelsicherheit, Mutterschutz und Kündigungsschutz während der Schwangerschaft.


  • Vorsorgeuntersuchungen

    Bei der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung während der Schwangerschaft informiert der Frauenarzt die werdende Mutter über die bevorstehenden Veränderungen und die Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik. Er gibt außerdem Tipps und Hinweise für die Zeit der Schwangerschaft und der Geburt. Dadurch sollen Risiken frühzeitig erkannt und behandelt werden.

    Die IKK Südwest bietet werdenden Müttern ein umfassendes Vorsorgeprogramm. Es besteht in der Regel aus 12 bis 13 Terminen beim Frauenarzt oder einer Hebamme. Die erste Untersuchung sollte möglichst kurz nach Feststellung der Schwangerschaft stattfinden. Die weiteren sind in Abständen von jeweils vier Wochen vorgesehen. In den letzten zwei Schwangerschaftsmonaten haben IKK-versicherte Frauen alle 14 Tage Anspruch auf eine Untersuchung. Alle Untersuchungsergebnisse werden in den Mutterpass eingetragen, den die Schwangere bei der ersten Untersuchung bekommt. Diesen sollte die werdende Mutter immer bei sich tragen, damit bei Komplikationen schnell reagiert werden kann. Treten Komplikationen auf, ermöglicht die IKK der werdenden Mutter selbstverständlich zusätzliche Untersuchungen und übernimmt alle Kosten für eventuell notwendige Behandlungen. Übrigens: Für Arznei-, Verband- und Heilmittel, die der Arzt aufgrund von Schwangerschaftsbeschwerden verschreibt, müssen IKK-versicherte Frauen keine Zuzahlungen leisten.

  • Arzneimittelsicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit
    Informationen zur Verträglichkeit von Medikamenten und zur Behandlung häufig vorkommender Krankheiten während der Schwangerschaft und Stillzeit finden Sie auf der Internetseite www.embryotox.de.
  • Geburtsvorbereitungskurse für werdende Mütter und Väter

    Geburtsvorbereitungskurse sollen dazu dienen, Schwangere mit gezielten Informationen und Übungen auf die Geburt vorzubereiten. In diesen Kursen wird ein breites Spektrum an Basiswissen rund um die Geburt abgedeckt. Sie beinhalten meist Entspannungsübungen, verschiedene Atemtechniken, Anleitungen zur Partnermassage, Schwangerschaftsgymnastik und vieles mehr. Ein Geburtsvorbereitungskurs umfasst in der Regel 14 Stunden. Selbstverständlich übernimmt die IKK Südwest die Kosten für solche Kurse. Die Kosten werden über Ihre Krankenversichertenkarte abgerechnet.

    Häufig möchte der Partner im Kreißsaal mit dabei sein. Gerade dann ist es von Vorteil, wenn er ebenfalls an einem Geburtsvorbereitungskurs teilgenommen hat. Hier erfährt er genau, wie die Geburt abläuft und welche Möglichkeiten er hat, die werdende Mutter zu unterstützen.

    Die IKK Südwest übernimmt als eine von wenigen Krankenkassen die Kosten des Geburtsvorbereitungskurses für die Partner der Schwangeren in Höhe von 6,80 Euro pro Stunde für maximal 14 Stunden pro Kurs, sofern der Kurs von einer Hebamme geleitet wird. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist, dass der werdende Vater bei der IKK Südwest versichert ist. Beratung erhalten Sie auch durch eine Hebamme, die Sie frei wählen können. Stimmen Sie sich rechtzeitig vor der Geburt mit Ihrer Hebamme ab. Die IKK übernimmt die Kosten für diese Betreuung. Auf der Internetseite www.hebammensuche.de können Sie eine geeignete Hebamme in Ihrer Nähe suchen.

    Haben Sie Fragen zum Thema Geburtsvorbereitung? Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne. Über unsere kostenfreie IKK Gesundheits-Hotline 0800/0 119 000 erreichen Sie uns an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr.

  • Weitere Schwangerschafts-Zusatzleistungen der IKK Südwest

    Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes liegt uns sehr am Herzen. Gerade in der ereignisreichen und aufregenden Zeit einer Schwangerschaft ist ein Mehr an Unterstützung und Versorgung alles andere fehl am Platz. Dieses Mehr an Leistung bietet Ihnen die IKK Südwest. Über den gesetzlichen Leistungskatalog hinaus haben werdende Mütter im Rahmen des Gesundheitskontos die Möglichkeit, folgende Leistungen mit uns abzurechnen:

    Reichen Sie einfach die quittierte Rechnung bei uns ein und wir erstatten Ihnen 80 % der Kosten, maximal bis zur Höhe Ihres aktuell zur Verfügung stehenden Guthabens. Ihr jährliches Budget für Leistungen dieser Art beträgt 150,- Euro. Ganze 300,- Euro können Sie in Anspruch nehmen, wenn Familienangehörige mitversichert sind.

    Ausführliche Informationen zum IKK Gesundheitskonto und weiteren attraktiven Zusatzleistungen der IKK Südwest erhalten Sie hier.
  • Wichtige Hinweise zum Mutterschutz

    Die Aufgabe des Mutterschutzgesetzes besteht darin, die im Arbeitsverhältnis stehende Frau und das heranwachsende Kind zu schützen, insbesondere vor:

    • Gefahren
    • Überforderung und Gesundheitsschädigung am Arbeitsplatz
    • Finanziellen Einbußen
    • Verlust des Arbeitsplatzes während der Schwangerschaft und in der ersten Zeit danach

    Das Mutterschutzgesetz gilt für alle Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen:

    • Voll- und Teilzeitbeschäftigte
    • Arbeitnehmerinnen in geringfügigen Beschäftigungen oder in Familienhaushalten
    • Angestellte und Arbeitnehmerinnen im öffentlichen Dienst
    • Auszubildende
  • Mutterschutzfristen
    Diese Fristen ermöglichen Ihnen, sich vollkommen auf Ihr Kind einzustellen und sich zu erholen. Eine werdende Mutter darf grundsätzlich nicht in den letzten sechs Wochen vor der Geburt beschäftigt werden, es sei denn, sie erklärt sich dazu bereit. Diese Erklärung kann auch jederzeit widerrufen werden.
    Der Beginn der Schutzfrist wird vom Arbeitgeber ermittelt. Notwendig ist ein Schreiben, in dem der Arzt oder eine Hebamme den voraussichtlichen Tag der Geburt angegeben hat.
    Das Beschäftigungsverbot für die Zeit nach der Geburt beläuft sich auf acht Wochen. Für Mütter mit Früh- und Mehrlingsgeburten beträgt die Frist zwölf Wochen. Bei Frühgeburten und sonstigen vorzeitigen Entbindungen verlängert sich die zwölfwöchige Schutzfrist zusätzlich um den Zeitraum, der von der Mutter gegebenenfalls wegen der Frühgeburt von der sechswöchigen Schutzfrist vor der Entbindung nicht in Anspruch genommen werden konnte.
  • Kündigungsschutz während einer Schwangerschaft
    Es besteht keine Mitteilungspflicht, aber eine Schwangere sollte ihrem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den voraussichtlichen Termin der Entbindung mitteilen, sobald ihr dieser bekannt ist. Nur so kann der Arbeitgeber seine Pflichten bezüglich des Mutterschutzes erfüllen.
    Die Kündigung einer Frau durch den Arbeitgeber während einer Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ist unzulässig, wenn dem Arbeitgeber die Schwangerschaft oder Entbindung zum Zeitpunkt der Kündigung bekannt war oder innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt wird. Das Überschreiten dieser Frist ist wirkungslos, wenn die Frau einen von ihr nicht zu vertretenden Grund nachweisen kann und die Mitteilung unverzüglich nachgeholt wird. Die Schwangerschaft muss bei Zugang der Kündigung bereits bestehen.
  • Mutterschaftsgeld

    Sofern Sie als Mitglied der IKK Südwest bei Beginn der Mutterschutzfrist in einem Arbeitsverhältnis stehen bzw. in Heimarbeit beschäftigt sind oder wenn das Arbeitsverhältnis während der Schwangerschaft vom Arbeitgeber zulässig aufgelöst wurde, bekommen Sie von uns Mutterschaftsgeld in Höhe von bis zu 13,- Euro pro Kalendertag. Das Mutterschaftsgeld wird aus dem Entgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist errechnet.

    Übersteigt das kalendertägliche Netto-Arbeitsentgelt den Betrag von 13,- Euro, stockt der Arbeitgeber die Differenz auf, und zwar so lange, wie das Arbeitsverhältnis besteht, längstens jedoch bis Ende der Mutterschutzfrist. Frauen, die Arbeitslosengeld I beziehen, erhalten von der IKK ein Mutterschaftsgeld gleicher Höhe.

    Gesetzlich familienversicherte sowie nicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Frauen, die eine geringfügige Beschäftigung ausüben, haben keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld über die gesetzliche Krankenkasse. In diesen Fällen entscheidet die Mutterschaftsgeldstelle des Bundesversicherungsamtes, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn, Tel.: 02 28/6 19-1888 über einen bestehenden Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Weitere Informationen können Sie der Internetseite www.mutterschaftsgeld.de entnehmen.

    Arbeitnehmerinnen mit Anspruch auf Mutterschaftsgeld, die bei der IKK pflichtversichert sind, sind während des Mutterschutzes beitragsfrei bei der IKK versichert.

  • So einfach erhalten Sie Ihr Mutterschaftsgeld

    Vor der Geburt

    Reichen Sie die Bescheinigung Ihres Arztes über den voraussichtlichen Tag der Entbindung ausgefüllt bei der IKK Südwest ein. Erledigen Sie dies schon vor der Geburt, so ist sichergestellt, dass Sie das Mutterschaftsgeld für alle Tage der Schutzfrist erhalten, selbst wenn die Geburt später als errechnet erfolgt. Die Bescheinigung wird Ihnen von Ihrem Frauenarzt rechtzeitig vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin ausgestellt.

    Vorschuss

    Wenn Sie uns die Bescheinigung Ihres Arztes eingereicht haben, fordern wir von Ihrem Arbeitgeber eine Verdienstbescheinigung zur Berechnung des Mutterschaftsgeldes an. Sobald uns diese vorliegt, überweisen wir Ihnen das Mutterschaftsgeld für die sechs Wochen vor der Geburt. Insgesamt sind es höchstens 546,- Euro, d. h. 13,- Euro pro Kalendertag. Die Differenz zu Ihrem Nettolohn wird Ihnen von Ihrem Arbeitgeber überwiesen.

    Selbstständige, Künstlerinnen und Publizistinnen geben der IKK Südwest außerdem an, ob sie in der Schutzfrist weitere Einnahmen haben. Erhalten Sie Arbeitslosengeld I, wird die IKK Südwest von der Agentur für Arbeit über die Leistungen, die Sie beziehen, informiert. Das tägliche Mutterschaftsgeld entspricht dabei den täglichen Betrag Ihres Arbeitslosengeld I.

    Nach der Geburt

    Ihr Standesamt stellt Ihnen für Ihr Kind nach der Geburt eine Geburtsurkunde aus, in manchen Bundesländern eine entsprechende Geburtsbescheinigung.

    Bitte senden Sie der IKK Südwest nach der Geburt die Geburtsurkunde bzw. Geburtsbescheinigung zur Vorlage bei der Krankenkasse schnellstmöglich zu.

    Hatten Sie eine Frühgeburt, so reichen Sie uns bitte mit der Geburtsurkunde die kostenfreie ärztliche Bescheinigung darüber mit ein.

    Sobald die Unterlagen eingehen, wird das Mutterschaftsgeld überwiesen. Außerdem erhalten Sie eine Bescheinigung über die Dauer sowie die Höhe des von uns gezahlten Mutterschaftsgeldes. Diese benötigen Sie zur Beantragung von Elterngeld.

  • Dauer des Anspruchs auf Mutterschaftsgeld
    Während der Schutzfristen vor und nach der Entbindung und für den Entbindungstag selbst können Sie Mutterschaftsgeld erhalten.
    Der Anspruch auf Mutterschaftsgeld ruht, soweit und solange Sie beitragspflichtiges Arbeitsentgelt aus einem Beschäftigungsverhältnis oder Arbeitseinkommen aufgrund einer selbstständigen Tätigkeit erhalten.

Wir betten auf unserer Internetseite zunächst deaktivierte Social-Media-Schaltflächen zum Teilen auf Facebook und Tweeten auf Twitter ein. Ihre personenbezogenen Daten werden dadurch nicht ohne Ihre Zustimmung an die Betreiber der genannten Netzwerk-Plattformen gesendet. Erst wenn Sie eine der Schaltflächen anklicken wird diese aktiviert und Ihre personenbezogenen Daten werden an die jeweilige Netzwerk-Plattform übermittelt. Durch einen Klick auf eine Social-Media-Schaltfläche geben Sie gem. § 4a SDSG Ihre Einwilligung zur Datenübertragung an den jeweiligen Netzwerk-Plattform-Anbieter.

Ergänzend verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.

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