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Zulassung für Heilmittelerbringer

124 Abs. 2 SGB V in der Fassung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) sieht vor, dass die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen gemeinsam und einheitlich bei einem der Landesverbände oder den Ersatzkassen eine Arbeitsgemeinschaft bilden, die mit Wirkung für alle gesetzlichen Krankenkassen die Entscheidungen über die Zulassungen der Heilmittelerbringer trifft.

Entsprechend dieser Vorgabe haben die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen in Rheinland-Pfalz gemeinsam und einheitlich eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die mit Wirkung ab 01.09.2019 für alle Krankenkassen die Entscheidungen über die Zulassungen von Heilmittelerbringern aus Rheinland-Pfalz trifft.

Aus der nachfolgenden Übersicht können die Kontaktdaten der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung Rheinland-Pfalz sowie die Kontaktdaten der bearbeitenden Stellen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung Rheinland-Pfalz entnommen werden.

Die Heilmittelerbringer haben künftig eine Kontaktstelle die Zulassung betreffend, alle Unterlagen sind ab dem 01.09.2019 einfach an diese Stelle zu senden. Die Zuständigkeit der bearbeitenden Stellen richtet sich dabei nach der Postleitzahl des Praxissitzes vom Heilmittelerbringer.

Wichtiger Hinweis an die Heilmittelerbringer: Ab 01.09.2019 bitten wir Sie, Ihre Anträge/Anfragen direkt an die für die Postleitzahl Ihres Praxissitzes zuständige Bearbeitungsstelle der Arbeitsgemeinschaft zu übermitteln.

Geschäftsstellen und bearbeitende Stellen der Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung

  • Rheinland-Pfalz

    Geschäftsstelle

    Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung Rheinland-Pfalz
    Geschäftsstelle
    c/o AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse
    Virchowstr. 30
    67304 Eisenberg

    Bearbeitende Stellen

    PLZ-BereichAnschrift
    51598 – 56469Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung Rheinland-Pfalz
    c/o AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse
    Virchowstr. 30
    67304 Eisenberg
    Telefon 06351/403-514
    Telefax 06351/403-740
    ARGEHeilmittelzulassungRP@rps.aok.de
    56470 – 57586Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung Rheinland-Pfalz
    c/o IKK Südwest
    66098 Saarbrücken
    Telefon 06 81/9 36 96-2980
    Telefax 06 81/9 36 96-2013
    ARGEHeilmittelzulassungRP@ikk-sw.de
    57587 – 76891Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung Rheinland-Pfalz
    c/o Verband der Ersatzkassen e.V.
    Wilhelm-Theodor-Römheld-Str. 22
    55130 Mainz
    Telefon 06131/98255-31
    Telefax 06131/98255-44
    ARGEHeilmittelzulassungRP@vdek.com
  • Saarland

    Geschäftsstelle

    Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung Saarland
    Geschäftsstelle
    c/o Verband der Ersatzkassen e.V.
    Heinrich-Böcking-Str. 6-8
    66121 Saarbrücken

    Bearbeitende Stellen

    PLZ-BereichAnschrift
    66111 – 66351Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung Saarland
    c/o AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse
    Halbergstr. 1
    66121 Saarbrücken
    Telefon 0681/6001-472
    Telefax 0681/6001-489
    ARGEHeilmittelzulassungSL@rps.aok.de
    66352 – 66453Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung Saarland
    c/o IKK Südwest
    66098 Saarbrücken
    Telefon 06 81/9 36 96-2980
    Telefax 06 81/9 36 96-2013
    ARGEHeilmittelzulassungSL@ikk-sw.de
    66454 – 66839Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung Saarland
    c/o Verband der Ersatzkassen e.V.
    Wilhelm-Theodor-Römheld-Str. 22
    55130 Mainz
    Telefon 06131/98255-31
    Telefax 06131/98255-44
    ARGEHeilmittelzulassungSL@vdek.com

Zulassungsformulare für eine kassenartenübergreifende Zulassung zur Erbringung von Heilmittelleistungen

Zulassungsempfehlungen des GKV-Spitzenverbandes

Nur zugelassene Anbieter dürfen Heilmittel-Leistungen wie physikalische Therapie, Sprachtherapie, Ergotherapie oder podologische Therapie zur Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung erbringen. Um Leistungen für gesetzlich Versicherte anzubieten, müssen Heilmittelanbieter bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Diese sind im § 124 SGB V geregelt. Danach sind solche Anbieter zuzulassen, die

  • die für die Leistungserbringung erforderliche Ausbildung und eine entsprechende zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigende Erlaubnis oder einen vergleichbaren akademischen Abschluss besitzen
  • über eine Praxisausstattung verfügen, die eine zweckmäßige und wirtschaftliche Leistungserbringung gewährleistet, und
  • die für die Versorgung mit Heilmitteln geltenden Verträge anerkennen.

Die Zulassung zur Erbringung von Heilmittelleistungen gegenüber gesetzlich Krankenversicherten erteilen die nach § 124 Abs. 2 SGB V gebildeten Arbeitsgemeinschaften. Sie kann widerrufen werden, wenn der Leistungserbringer nach Erteilung der Zulassung die gesetzlichen Voraussetzungen nicht mehr erfüllt.

Der GKV-Spitzenverband gibt bundesweite Zulassungsempfehlungen (Vgl. § 124 Abs. 4 SGB V in der bis zum 10.05.2019 geltenden Fassung) mit dem Ziel ab, eine einheitliche Anwendung der Zulassungsbedingungen sicherzustellen und eine qualitätsgesicherte, dem allgemeinen Stand der medizinische Erkenntnisse entsprechende Versorgung mit Heilmitteln zu gewährleisten. Die Empfehlungen enthalten die Zulassungsvoraussetzungen für folgende Heilberufe:

  • Masseure/medizinische Badebetriebe
  • Physiotherapeuten
  • Stimm-, Sprech- und Sprachtherapeuten
  • Ergotherapeuten
  • Podologen

Zu den Zulassungsvoraussetzungen zählen jeweils die Ausbildung sowie die Praxisausstattung.

Zulassungsempfehlungen GKV-Spitzenverband
anzuwenden ab dem 01.12.2018

Die nachfolgend genannten Hochschulen haben gegenüber dem GKV-Spitzenverband die Erfüllung der Anforderungen gemäß den Empfehlungen für die aufgeführten Störungsbilder/Indikationen nachgewiesen.

Anlage 3: Bewertete Studiengänge für Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie

Stand: August 2016

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