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Leistungen nach der Geburt

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Baby! Wir freuen uns mit Ihnen.

Stellen Sie gleich einen Antrag auf eine kostenfreie Familienversicherung bei uns, denn mit der IKK Südwest ist Ihr Baby von Beginn an in guten Händen. Für den optimalen Gesundheitsschutz übernimmt die IKK Südwest von der Untersuchung eines Neugeborenen am ersten Lebenstag bis zur Jugendgesundheitsuntersuchung die Kosten der regelmäßigen Vorsorge.
Auch Sie als frischgebackene Mutter brauchen nach der Entbindung Gewissheit, dass Sie alles gesund überstanden haben: IKK-versicherte Mütter haben Anspruch auf zwei Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt, und zwar in der 1. und der 6. bis 8. Woche nach der Geburt. Zusätzlich übernimmt die IKK die Kosten für eine Nachbetreuung durch die Hebamme. Die Hebamme besucht Sie während der ersten zehn Tage nach der Geburt täglich, dann bis zur 8. Woche nach der Geburt einmal wöchentlich und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Darüber hinaus erstattet Ihnen die IKK die Kosten für Rückbildungs-Gymnastikkurse.

  • Wichtige Hinweise zu Elterngeld und Elternzeit
    Nach Ablauf der Schutzfrist nach der Geburt haben die Mutter bzw. der Vater oder beide zusammen Anspruch auf Elterngeld. Sind beide Arbeitnehmer, haben sie auch Anspruch auf Elternzeit.

    Elterngeld

    Das Elterngeld ist keine Krankenkassenleistung, sondern eine aus Steuermitteln finanzierte Leistung des Bundes.
    Das Elterngeld gibt es bis zum Ablauf des 14. Lebensmonats des Kindes. Die Aufteilung ist dabei beliebig. Die Mutter alleine kann maximal zwölf Monate Elterngeld beziehen. Teilt sie sich die Erziehung mit dem Vater, können beide zusammen maximal 14 Monate Elterngeld beziehen.

    Mutterschaftsgeld, das der Mutter für die Zeit ab dem Tag der Geburt zusteht, wird grundsätzlich auf das ihr zustehende Elterngeld angerechnet. Dies gilt auch für den vom Arbeitgeber gewährten Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Das Elterngeld beträgt bis zu 67 Prozent vom durchschnittlichen Nettolohn der letzten zwölf Monate vor der Geburt des Kindes, höchstens 1.800,- Euro monatlich. Wer in den zwölf Monaten vor der Geburt nicht erwerbstätig war, erhält ein Jahr lang mindestens 300,- Euro im Monat.

    Elternzeit

    Anspruch auf Elternzeit haben Eltern, die ihr Kind selbst betreuen, bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres. Mit Zustimmung des Arbeitgebers kann ein Jahr Elternzeit auch bis zur Vollendung des achten Lebensjahres des Kindes genommen werden.

    Die Anmeldung ist spätestens sieben Wochen vor dem geplanten Beginn der Elternzeit dem Arbeitgeber mitzuteilen. Sollte der Termin nicht eingehalten werden, verschiebt sich der Termin für den Beginn der Elternzeit. Mit der Anmeldung muss gleichzeitig der Zeitraum innerhalb von zwei Jahren festgelegt werden, für den Elternzeit genommen werden soll. Das bedeutet, sofern eine Beantragung der Elternzeit für ein Elternteil nur bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres erfolgt ist, wird gleichzeitig festgelegt, dass auf Elternzeit für das zweite Jahr verzichtet wird. Auf Formulierungen wie „Elternzeit für zwei Jahre“ sollte möglichst verzichtet werden. Eine Änderung ist später nur mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich.

    Erwerbstätige Eltern können selbst entscheiden, wer von ihnen Elternzeit nimmt. Möglich ist auch, dass beide gleichzeitig Elternzeit nehmen. Wer Elternzeit nimmt, kann in Teilzeit bis zu 30 Wochenstunden arbeiten. In Betrieben mit mehr als 15 Beschäftigten besteht ein Anspruch auf Teilzeitarbeit in der Elternzeit, wenn

    • keine dringenden betrieblichen Gründe entgegenstehen,
    • die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer mehr als sechs Monate im Unternehmen tätig ist,
    • die vertraglich vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit für mindestens zwei Monate auf einen Umfang zwischen 15 und 30 Wochenstunden reduziert werden soll,
    • der Anspruch der Arbeitgeberseite sieben Wochen vor Beginn der Tätigkeit schriftlich mitgeteilt wurde.

    Nach Ablauf der Elternzeit haben die Eltern einen Anspruch, auf ihren oder einen gleichwertigen Arbeitsplatz zurückzukehren. Eine Schlechterstellung ist nicht zulässig. Wurde die Arbeitszeit während der Elternzeit reduziert, gilt nach deren Ende wieder die frühere Arbeitszeit.

    Auch während der Elternzeit und für die Dauer des Bezuges von Elterngeld bleibt die Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger in der Sozialversicherung beitragsfrei bei der IKK Südwest bestehen. Dies gilt auch für freiwillig versicherte Beamte und Arbeitnehmer, die die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten, sofern sie bei Nichtbestehen der freiwilligen Versicherung einen Anspruch auf Familienversicherung haben. Bitte reichen Sie uns hierfür eine Kopie der Bescheinigung über den Bezug von Elterngeld bzw. einen Nachweis über die mit Ihrem Arbeitgeber vereinbarte Elternzeit ein. Privat krankenversicherte Frauen müssen jedoch während der Elternzeit den vollen Beitrag weiterzahlen.

    Die Zeit wird in der gesetzlichen Rentenversicherung mit einem fiktiven Bruttoeinkommen als Pflichtversicherungszeit angerechnet. Bei einer zusätzlichen Teilzeitbeschäftigung sind vom tatsächlichen Verdienst entsprechende Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten. Die Anrechnung in der gesetzlichen Rentenversicherung erfolgt dann entsprechend der Höhe des fiktiven plus des tatsächlichen Einkommens.

Wir betten auf unserer Internetseite zunächst deaktivierte Social-Media-Schaltflächen zum Teilen auf Facebook und Tweeten auf Twitter ein. Ihre personenbezogenen Daten werden dadurch nicht ohne Ihre Zustimmung an die Betreiber der genannten Netzwerk-Plattformen gesendet. Erst wenn Sie eine der Schaltflächen anklicken wird diese aktiviert und Ihre personenbezogenen Daten werden an die jeweilige Netzwerk-Plattform übermittelt. Durch einen Klick auf eine Social-Media-Schaltfläche geben Sie gem. § 4a SDSG Ihre Einwilligung zur Datenübertragung an den jeweiligen Netzwerk-Plattform-Anbieter.

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