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Arzneien und Verbandmittel

Wir übernehmen für Sie die Kosten in Höhe der Festbeträge für verschreibungspflichtige Arzneien und Verbandmittel, die Ihnen von Ihrem Arzt verordnet werden, abzüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Zuzahlungen für Versicherte ab dem 18. Lebensjahr.

Darüber hinaus bezahlen wir für versicherte Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres auch die vom Arzt verordneten, nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimittel.

Im Rahmen unseres IKK Gesundheitskontos sind über den gesetzlichen Standard hinaus auch nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel aus den Bereichen Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie für alle Versicherten der IKK Südwest erstattungsfähig, und zwar in Höhe von 80 % des jeweiligen Rechnungsbetrages. Wie Sie von diesen Zusatzleistungen profitieren können, erfahren Sie weiter unten.

  • Medikamente
    Die IKK Südwest bezahlt alle notwendigen, vom Arzt verordneten Medikamente. Nur rezeptfreie Arzneien zahlen Sie in der Regel selbst. Verordnungsfähig sind rezeptfreie Arzneien für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr und für Jugendliche mit Entwicklungsstörungen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Hierfür übernimmt die IKK Südwest die Kosten. Welche Arzneimittel-Therapie medizinisch notwendig ist, entscheidet Ihr Arzt.

  • Arzneimittel-Richtlinien
    Um eine optimale Behandlung sicherzustellen, entwickeln Ärzte, Krankenkassen und künftig auch Patientenvertreter regelmäßig gemeinsam Vorgaben für die Verordnung von Medikamenten, die so genannten Arzneimittel-Richtlinien. Darin ist festgelegt, bei welchen Krankheitsbildern welche Arzneimittel angewendet werden sollen und wann statt Medikamenten zum Beispiel eine Diät oder ein Bewegungsprogramm bessere Erfolge bringen. An diese Richtlinien muss sich der Arzt bei seiner Verordnung halten, zu Ihrem Schutz.

    Das Merkblatt “Tipps für eine sichere Arzneimitteltherapie” (PDF) informiert Sie, wie Sie dazu beitragen können, dass Ihre Arzneimitteltherapie sicher und erfolgreich sein wird.

  • Generika (Nachahmerprodukte)
    Seien Sie nicht beunruhigt, wenn Ihnen Ihr Arzt so genannte Nachahmerprodukte oder Generika verschreibt. Diese Medikamente enthalten den gleichen Wirkstoff wie das jeweilige Originalprodukt. Lediglich Hilfsstoffe, Form und Farbe können sich unterscheiden. Sollten Sie einen der Hilfsstoffe nicht vertragen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Die IKK macht sich dafür stark, dass Sie optimal und wirtschaftlich behandelt werden. Wir setzen uns dafür ein, dass die Ausgaben für Arzneimittel begrenzt werden, ohne dass dies zu Lasten der gesundheitlichen Versorgung geht. Diesem Ziel dient beispielsweise der Einsatz von Generika.

  • Rezeptfreie Medikamente
    Mit der Gesundheitsreform hat der Gesetzgeber bestimmt, dass die gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich die Kosten für rezeptfreie Medikamente – so genannte OTC-Produkte – nicht mehr übernehmen dürfen. Es sei denn, das OTC-Produkt gehört bei einer schwerwiegenden Krankheit zum Therapiestandard. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Patienten und Krankenkassen hat dazu eine Liste mit Arzneimittel-Wirkstoffen erstellt, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden dürfen. Allerdings ist die Verordnung nur bei bestimmten Krankheitsbildern möglich, zum Beispiel Acetylsalicylsäure (ASS) nach Herzinfarkt oder Schlaganfall und Iodid bei Schilddrüsenerkrankungen. Auch anthroposophische und homöopathische Arzneimittel können gegen die in der Übersicht genannten Erkrankungen verordnet werden, sofern sie als Therapiestandard gelten. Die ausführliche Liste können Sie sich auf der Internetseite der G-BA herunterladen (PDF).
  • Zuzahlungen bei Arzneien und Verbandmitteln
    Bei Arzneimitteln gelten gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlungen. Sie betragen für alle verordneten Arznei- und Verbandmittel 10 % des Preises, mindestens jedoch 5,- und höchstens 10,- Euro. Auf keinen Fall zahlen Sie mehr, als das Mittel kostet. Überschreiten Sie mit allen Zuzahlungen innerhalb eines Kalenderjahres bestimmte Höchstgrenzen, können Sie sich von den restlichen Zuzahlungen befreien lassen. Weitere Informationen zum Thema Zuzahlungsbefreiung finden Sie hier. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre müssen keine Zuzahlungen geleistet werden.

  • Arzneimittel ohne Zuzahlung
    Gesetzlich Krankenversicherte können bei bestimmten – besonders günstigen – Arzneimitteln bis zu 10,- Euro pro Packung sparen. Hier bietet Ihnen die Arzneimitteldatenbank von Aponet.de eine einfache Suchfunktion, mit der Sie schnell herausfinden können, ob Ihr Medikament von den gesetzlichen Zuzahlungen befreit ist. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Arzt Ihnen ein anderes Medikament mit dem gleichen Wirkstoff verschrieben hat. Das neue Produkt wirkt genauso gut und sicher, es ist nur preisgünstiger. Denn in Deutschland gibt es noch immer viele Arzneimittel, die gleich sind und gleich wirken, aber unterschiedliche Preise haben. Hier finden Sie die ausführliche Liste der zuzahlungsbefreiten Arzneimittel:
    Download Zuzahlungsbefreite Arzneimittel (PDF)
  • Nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel

    Die Erstattung von nicht verschreibungspflichtigen apothekenpflichtigen Arzneimitteln erfolgt unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung (Privatrezept) sowie der Rechnung der Apotheke und gilt für folgende Arzneimittel:

    • Anthroposophie
    • Homöopathie
    • Phytotherapie

    Die Versorgung muss durch eine Apotheke oder einen Versandhandel für Arzneimittel erfolgen.

    Die Erstattung erfolgt im Rahmen des IKK Gesundheitskontos, und zwar mit jeweils 80 % des Rechnungsbetrages, maximal bis 150,- Euro pro Mitglied und Kalenderjahr. Bei Mitgliedern mit mitversicherten Familienangehörigen beträgt das jährliche Budget sogar 300,- Euro. Zu welchen Anteilen das Mitglied bzw. seine Familienangehörigen diese Summe in Anspruch nehmen, steht unseren Versicherten frei.

Wir betten auf unserer Internetseite zunächst deaktivierte Social-Media-Schaltflächen zum Teilen auf Facebook und Tweeten auf Twitter ein. Ihre personenbezogenen Daten werden dadurch nicht ohne Ihre Zustimmung an die Betreiber der genannten Netzwerk-Plattformen gesendet. Erst wenn Sie eine der Schaltflächen anklicken wird diese aktiviert und Ihre personenbezogenen Daten werden an die jeweilige Netzwerk-Plattform übermittelt. Durch einen Klick auf eine Social-Media-Schaltfläche geben Sie gem. § 4a SDSG Ihre Einwilligung zur Datenübertragung an den jeweiligen Netzwerk-Plattform-Anbieter.

Ergänzend verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.

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