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Häufige Fragen zur eGK

Hier beantworten wir Ihnen häufige Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte:

  • Was mache ich, wenn ich bei einem Arztbesuch die eGK nicht dabei habe?

    Sofern Sie zum Zeitpunkt der Behandlung keine gültige eGK vorlegen können, ist der Arzt berechtigt, Ihnen eine Privatvergütung in Rechnung zu stellen.

    Kann bei einer Arzt-/Patientenbegegnung im Behandlungsfall die Identität des Versicherten nicht bestätigt oder kann eine gültige elektronische Gesundheitskarte nicht vorgelegt werden, kann der Arzt nach Ablauf von zehn Tagen eine Privatvergütung für die Behandlung verlangen. Diese ist zurückzuzahlen, wenn dem Arzt bis zum Ende des Quartals eine zum Zeitpunkt der Behandlung gültige eGK oder ein anderer gültiger Anspruchsnachweis vorgelegt wird.

    Gerne lassen wir Ihnen oder Ihrem Arzt eine Ersatzbescheinigung zukommen, anhand derer Sie Ihren Versicherungsschutz bei der IKK Südwest gegenüber dem Arzt belegen können. Melden Sie sich bei unserer kostenfreien IKK Hotline 0800/0 119 119.

  • Welche Daten werden auf der eGK gespeichert?

    Zunächst sind nur die sogenannten Versichertenstammdaten wie Name, Geburtsdatum und Anschrift sowie Angaben zur Krankenversicherung enthalten. Dazu zählen die Krankenversichertennummer sowie der Versicherungsstatus (Mitglied, Familienversicherung oder Rentenstatus).

    Beim Online-Abgleich werden die Versichertenstammdaten mit den bei uns vorliegenden aktuellen Daten synchronisiert. So kann die eGK zum Beispiel bei einer Adressänderung beim nächsten Arztbesuch automatisch aktualisiert werden.

  • Ich bin umgezogen. Brauche ich eine neue eGK?

    Nein. Nach einem Umzug erhalten Sie von uns keine neue eGK. Dies gilt auch bei einem Statuswechsel, beispielsweise Sie wechseln in die Familienversicherung oder gehen in Rente. Ihre persönlichen Daten werden beim Arztbesuch direkt auf dem Chip aktualisiert.

    Wenn Sie uns Ihre aktuellen Daten mitgeteilt haben, werden diese in der Arztpraxis beim Einlesen Ihrer eGK auf dem Chip synchronisiert.

    Das Online-Verfahren ist nicht nur bequem und spart Kosten, weil keine neue eGK produziert und verschickt werden muss. Durch den Online-Abgleich können zudem verlorene oder gestohlene Karten sofort gesperrt werden.

  • Wann erhalte ich eine neue eGK

    Sie haben einen neuen Namen oder die alte Karte ging verloren – wir stellen Ihnen unkompliziert eine neue elektronische Gesundheitskarte zur Verfügung.

    Nicht vergessen:
    Sobald Sie die neue Karte in Händen halten, verliert die alte Karte ihre Gültigkeit und darf nicht weiter verwendet werden. Wir bitten Sie daher, immer die letzte und somit aktuelle Gesundheitskarte zu nutzen.

    Auf dieser Karte muss oben rechts die Bezeichnung „G2“ (Generation 2) oder G2.1 aufgedruckt sein. Die G2-Karte verfügt über eine neue Verschlüsselung und erfüllt die aktuellsten Sicherheitsanforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.

    Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Versichertenkarte zu unterschreiben, damit sie einsatzbereit ist.

    Die alte Karte können Sie zusätzlich entwerten, indem Sie den goldenen Chip mit einer Schere durchschneiden.

  • Was mache ich, wenn es beim Einlesen meiner eGK zu einer Fehlermeldung kommt?

    Falls es in der Arztpraxis beim Einlesen der eGK zu einer Fehlermeldung kommt, wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Kundenberater. Sie erhalten umgehend eine Ersatzbescheinigung per Fax an die Arztpraxis und bei Bedarf eine neue Gesundheitskarte.

    Die Ersatzbescheinigung erhalten Sie auch in unserer Online-Geschäftsstelle „Meine IKK Südwest“.

  • Lesen Sie mehr über weitere Einsatzmöglichkeiten der elektronischen Gesundheitskarte:

    Zum Thema eHealth und Cyber-Sicherheit im Gesundheitswesen beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

    Zum Einsatzgebiet der eGK beim Bundesgesundheitsministerium.

    Zum Thema digitale Vernetzung des Gesundheitswesens bei der gematik.

  • Muss ich medizinische Daten auf der eGK speichern lassen?

    Sie können selbst entscheiden, ob und in welchem Umfang Sie von den zukünftigen Möglichkeiten der eGK zur Speicherung von medizinischen Daten Gebrauch machen möchten. Sie bestimmen, ob Sie Notfalldaten hinterlegen, Ihre Bereitschaft zur Organspende dokumentieren oder später einen elektronischen Medikationsplan oder die elektronische Patientenakte hinterlegen lassen.

  • Wie sicher ist die eGK?

    Datenschutz und Datensicherheit haben höchste Priorität und werden durch gesetzliche und technische Maßnahmen sichergestellt.

    Die Kommunikation von sensiblen Gesundheitsinformationen erfolgt über die sichere Datenautobahn, die Telematikinfrastruktur (TI). Die TI vernetzt alle Akteure des Gesundheitswesens im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung und gewährleistet den sicheren Austausch von Informationen. Sie ist ein geschlossenes Netz, zu dem nur registrierte Nutzer (Personen oder Institutionen) mit einem elektronischen Heilberufs- und Praxisausweis Zugang erhalten.

    Medizinische Daten werden bereits verschlüsselt, bevor sie die Arztpraxis verlassen. Sie können – wenn Sie einem mitbehandelndem Arzt den Zugriff auf diese Daten ermöglichen möchten – nur durch das gleichzeitige Einstecken Ihrer eGK und des Heilberufsausweises des Arztes in das Kartenlesegerät entschlüsselt werden.

    Zusätzlich sind Ihre Gesundheitsdaten durch eine sechsstellige Persönliche Identifikationsnummer (PIN) geschützt. Mit dieser können Sie ab Ende Januar 2020 in den Testregionen Bielefeld, Bochum, Gelsenkirchen oder Münster Ihre Notfalldaten direkt auf der Versichertenkarte speichern. Oder Sie erlauben Ihrem Arzt, eine Liste Ihrer Medikamente anzulegen. So haben Sie alle wichtigen Informationen rund um Ihre Gesundheit immer dabei. Abrufen können Sie diese nur mit Ihrer persönlichen PIN.

  • Was genau ist die PIN?

    Die Daten Ihrer eGK werden durch die sechsstellige Persönliche Identifikationsnummer (PIN) vor unbefugtem Zugriff geschützt. Daher erhalten Sie aus Sicherheitsgründen Ihren PIN-Brief immer getrennt von der Versichertenkarte.

    Für das Einlesen und das ggf. notwendige Aktualisieren Ihrer Versichertenstammdaten brauchen Sie in einer Praxis oder im Krankenhaus keine PIN einzugeben.

  • Welche ersten Funktionen bietet die eGK?
    • Notfalldaten
      Informationen zu Arzneimittelunverträglichkeiten, Allergien, chronischen Erkrankungen, operativen Eingriffen sowie Angaben zu Kontaktpersonen im Notfall
    • Elektronischer Medikationsplan
      Informationen über die Einnahme von Arzneimitteln (Dosis, Zeitpunkt, Häufigkeit, etc.)
  • Welche Ärzte machen beim Test des PIN-Verfahrens mit?

    Da sich das Verfahren noch in der Testphase befindet, nehmen daran bisher nur Ärzte in den Testregionen Bielefeld, Bochum, Gelsenkirchen oder Münster teil.

    Bitte fragen Sie Ihren Arzt, ob er an der Testphase des PIN-Verfahrens teilnimmt.

  • Was muss ich tun, wenn ich meine PIN vergessen habe?

    Sofern Sie Ihre eGK verlieren oder die dazugehörige PIN vergessen, informieren Sie uns bitte. Wir senden Ihnen umgehend eine neue eGK sowie den passenden PIN-Brief zu.

  • Was passiert mit den gespeicherten Daten, wenn ich meine eGK verloren habe?

    Sofern Sie Ihre eGK verlieren, informieren Sie uns bitte. Wir senden Ihnen umgehend eine neue eGK sowie den passenden PIN-Brief zu.

    Da wir keinen Zugriff auf Ihre medizinischen Daten haben, sind diese auf der neuen Karte noch nicht gespeichert. Sie können Ihre Daten bei dem Arzt wiederherstellen lassen, bei dem Sie zuletzt Medikationsdaten gespeichert haben.

  • Wie kommt der Arzt im Notfall ohne PIN an meine Daten?

    Bei einem medizinischen Notfall ist die Eingabe der PIN nicht nötig. Mithilfe seines elektronischen Heilberufeausweises kann der Arzt auf alle notwendigen Informationen zugreifen.

  • Warum hat meine neue eGK ein NFC-Logo?

    NFC (Near Field Communication) ist eine Übertragungstechnik zum kontaktlosen Austausch von Daten zwischen Geräten und Gegenständen über kurze Distanzen. Damit können Sie zukünftige Funktionen wie die elektronische Patientenakte (ePA) nutzen.

Wir betten auf unserer Internetseite zunächst deaktivierte Social-Media-Schaltflächen zum Teilen auf Facebook und Tweeten auf Twitter ein. Ihre personenbezogenen Daten werden dadurch nicht ohne Ihre Zustimmung an die Betreiber der genannten Netzwerk-Plattformen gesendet. Erst wenn Sie eine der Schaltflächen anklicken wird diese aktiviert und Ihre personenbezogenen Daten werden an die jeweilige Netzwerk-Plattform übermittelt. Durch einen Klick auf eine Social-Media-Schaltfläche geben Sie gem. § 4a SDSG Ihre Einwilligung zur Datenübertragung an den jeweiligen Netzwerk-Plattform-Anbieter.

Ergänzend verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.

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