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Krankengeld zur finanziellen Absicherung bei längerer Krankheit

Schwerwiegende Erkrankungen oder die Genesung nach einem Unfall sind häufig mit einem Krankenhausaufenthalt und längeren Ausfallzeiten am Arbeitsplatz verbunden. Auch hier springt die IKK Südwest mit einer Kostenübernahme ein. Wenn bei einer langen Krankheit die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber ausläuft, zahlt die IKK Südwest Krankengeld – unabhängig davon, ob ein Klinikaufenthalt nötig ist oder nicht.

Voraussetzungen für Krankengeld

Wenn Sie aufgrund einer Krankheit oder nach einem Unfall arbeitsunfähig werden, das heißt, wenn Ihr Arzt Sie krankschreibt, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn bzw. Ihr Gehalt in voller Höhe weiterzahlen. Diese sogenannte Entgeltfortzahlung ist jedoch auf einen Zeitraum von sechs Wochen begrenzt. Wenn Sie länger krank sind oder aus anderen Gründen keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung haben, zahlt Ihnen die IKK Südwest Krankengeld.

Die Höhe des Krankengeldes ist gesetzlich vorgeschrieben: Es beträgt 70 Prozent des Bruttoverdienstes, aber nicht mehr als 90 Prozent des Nettoverdienstes. Generell gilt jedoch ein Höchstbetrag, er liegt in 2018 bei 103,25 Euro pro Tag. Vom Krankengeld sind in der Regel noch Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung zu entrichten.

FAQ – Krankengeld

  • Wie beantragen Sie Krankengeld? Wie erfolgt die Auszahlung des Krankengeldes?
    Für die Zahlung des Krankengeldes benötigt die IKK Südwest einen Nachweis ihrer durchgängigen Arbeitsunfähigkeit. Hierzu reichen Sie einfach die von ihrem Arzt ausgehändigte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei uns ein.

    Die Überweisung des Krankengeldes erfolgt auf ein von Ihnen angegebenes Konto. Bitte teilen Sie uns Änderungen Ihrer Bankverbindung immer unverzüglich schriftlich mit. Die Auszahlung des Krankengeldes erfolgt rückwirkend bis zum Tag der Ausstellung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch den Arzt, maximal jedoch bis zum Ende der Arbeitsunfähigkeit

  • Wie hoch ist mein Krankengeld?

    Die Höhe des Krankengeldbetrages hängt davon ab, ob Sie Arbeitnehmer/in mit einem regelmäßigen Einkommen sind oder Leistungen von der Agentur für Arbeit beziehen. Auch Selbstständige bekommen Krankengeld für entrichtete Beiträge des letzten Arbeitseinkommens. Egal ob Arbeitnehmer/in, arbeitslos oder selbstständig tätig, nach unserer Berechnung erhalten Sie von uns eine Mitteilung über die Höhe Ihres Krankengeldes.

    Arbeitnehmer

    Die Höhe des kalendertäglichen Krankengeldes richtet sich nach Ihrem regelmäßigen Einkommen. Im Allgemeinen beträgt das Krankengeld 70 Prozent vom letzten Brutto-Gehalt, jedoch höchstens 90 Prozent vom Netto-Gehalt. Grundsätzlich gilt, dass für die Krankengeldberechnung auf den Entgeltabrechnungszeitraum abzustellen ist, welcher vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit abgelaufen und abgerechnet ist.

    Bei der Berechnung Ihres Krankengeldes berücksichtigen wir auch beitragspflichtige Einmalzahlungen, jedoch keine gezahlten lohnsteuerfreien Zuschläge. Das Krankengeld wird kalendertäglich gezahlt. Erhalten Sie Krankengeld für einen vollen Kalendermonat, so wird dieser immer mit 30 Tagen angesetzt. Bei Teilmonaten werden die tatsächlichen Kalendertage des Monats berücksichtigt. Kalendertäglich kann das Krankengeld brutto maximal 103,25 Euro (Höchstbetrag für 2018) betragen. Nach Berechnung erhalten Sie von uns eine Mitteilung über die Höhe Ihres Krankengeldes.

    Arbeitslose

    Haben Sie zuletzt Leistungen von der Agentur für Arbeit bezogen, so erhalten Sie als Krankengeld den Betrag des Arbeitslosengeldes I oder des Arbeitslosengeldes bei Weiterbildung. Aufgrund des Zusatzbeitrages für Kinderlose in der Pflegeversicherung kann der Krankengeldbetrag geringfügig niedriger sein als Ihr Arbeitslosengeld. Nach Berechnung erhalten Sie von uns eine Mitteilung über die Höhe Ihres Krankengeldes.

    Selbstständige

    Das Krankengeld ab dem 43. Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit beträgt grundsätzlich 70 Prozent des Arbeitseinkommens, für das Sie zuletzt Beiträge entrichtet haben. Maximal beträgt es bis zu 103,25 Euro (Höchstbetrag für 2018). War Ihr tatsächliches Einkommen niedriger, wird Ihr Krankengeld entsprechend angepasst. Bei negativem Arbeitseinkommen kann kein Krankengeld gezahlt werden, da kein Einkommen ersetzt werden muss. Nach Berechnung erhalten Sie von uns eine Mitteilung über die Höhe Ihres Krankengeldes.

  • Muss ich Gehaltsnachweise zur Berechnung des Krankengeldes einreichen?
    • Arbeitnehmer
      Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. Wir fordern Ihre Einkommenshöhe direkt bei Ihrem Arbeitgeber an und berechnen Ihr Krankengeld.
    • Arbeitslose
      Bitte reichen Sie uns Ihre „Mitteilung über das Ende des Leistungsbezuges“ (Aufhebungsbescheid) ein. So können wir das Krankengeld schnellstmöglich berechnen. Diesen erhalten Sie von Ihrer Agentur für Arbeit.
    • Selbstständige
      Grundsätzlich wird das Krankengeld aus der letzten Beitragseinstufung berechnet. Gegebenenfalls kann es aber erforderlich sein, dass wir zusätzlich den letzten Steuerbescheid bzw. eine Gewinn- und Ver­lust­rech­nun­g oder eine Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) zur Berechnung des Krankengeldes benötigen. Hierüber wird Sie Ihr Kundenberater informieren.
  • Werden von meinem Krankengeld Beiträge zur Sozialversicherung abgeführt?

    Die Zeit, in der Sie Krankengeld erhalten, sind Pflichtbeitragszeiten. Wenn Sie vorher Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung gezahlt habe, werden wir auch während Ihres Krankengeldbezuges die entsprechende Beiträge abführen. Diesen Service übernimmt die IKK Südwest für Sie. Sie müssen sich um nichts weiter kümmern.

    Die Beiträge werden anteilig von Ihnen sowie unserer Krankenkasse aufgebracht.
    Krankenversicherungsbeiträge müssen Sie während des Krankengeldbezuges nicht zahlen. Sie sind arbeitslos, selbstständig, Künstler oder Publizist? Für Sie gelten besondere Regelungen. Gerne informiert Sie hierzu Ihr Kundenberater? 

  • Wie lange erhalte ich Krankengeld?

    Sie können wegen derselben Krankheit für bis zu 78 Wochen innerhalb von drei Jahren Krankengeld bekommen. Kommt während Ihrer Arbeitsunfähigkeit eine andere Krankheit dazu, verlängert dies nicht die Zahlung von Krankengeld.

    Auf die 78 Wochen werden auch Zeiten angerechnet, in denen das Krankengeld ruht (z. B. wegen Entgeltfortzahlung, Zeiträume Rehamaßnahme).

    Bevor Ihr Anspruch abläuft, senden wir Ihnen frühzeitig und unaufgefordert eine Mitteilung zu.

  • Ab wann habe ich Anspruch auf Krankengeld?
    Grundsätzlich haben Sie Anspruch auf Krankengeld ab dem Tag, an dem der Arzt dies ärztlich festgestellt hat. Dies gilt auch bei stationären Aufenthalten.
    Meist erhalten Sie das Krankengeld allerdings erst ab der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit, da zuvor der Arbeitgeber für sechs Wochen Entgeltfortzahlung leistet. Sollten Sie schon vorher wegen der gleichen Erkrankung arbeitsunfähig gewesen sein, kann die aktuelle Entgeltfortzahlung kürzer ausfallen.

    Hinweis: Im Falle eines Arbeitsunfalles ist die zuständige Berufsgenossenschaft in der Leistungspflicht. Wir zahlen Ihnen das Verletztengeld lediglich im Auftrag aus.

  • Was muss ich beachten, wenn mein Beschäftigungsverhältnis endet?

    Sie erhalten auch nach Ende Ihres Beschäftigungsverhältnisses grundsätzlich weiterhin Krankengeld von der IKK Südwest. Ihre Mitgliedschaft bleibt aufgrund des Krankengeldbezuges weiter erhalten, solange die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung lückenlos festgestellt wird. Bitte melden Sie sich in diesem Fall bei Ihrem Kundenberater.

  • Wann muss ich meine Krankmeldung bei der IKK Südwest einreichen?

    Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss innerhalb einer Woche nach Ausstellung bei der IKK Südwest vorliegen. Bitte beachten Sie, dass bei verspäteter Einreichung das Krankengeld nicht ausgezahlt wird.

    Sie können die Krankmeldung per Fax, per Mail oder per Post einreichen.

    IKK Südwest
    Berliner Promenade 1
    66111 Saarbrücken

    Natürlich können Sie die Krankmeldung auch bequem in der Online-Geschäftsstelle hochladen. Es ist nicht notwendig, dass Sie die Krankmeldung im Original einreichen.

  • Wann bekomme ich mein Krankengeld ausgezahlt und wie ist der Zahlungsrhythmus?

    Nach Einreichung Ihrer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erfolgt die Auszahlung des Krankengeldes rückwirkend bis zum Tag der Ausstellung („Festgestellt am“) durch den Arzt, maximal jedoch bis zum Ende der Arbeitsunfähigkeit.

    Beispiel:

    Die Arbeitsunfähigkeit wurde am 22.03.2018 ärztlich festgestellt. Bei fristgerechter Einreichung der Krankmeldung bei der IKK Südwest wird das Krankengeld bis zum 22.03.2018 ausgezahlt (auch wenn die Arbeitsunfähigkeit bis voraussichtlich 19.04.2018 attestiert wurde).

    Sobald Sie uns jede neue (fristgerechte) Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung einreichen, zahlen wir weiter bis zum Feststellungsdatum.

    Zum Ende Ihrer Arbeitsunfähigkeit erhalten Sie eine Endbescheinigung durch den Arzt, die gesondert gekennzeichnet wird. Bitte reichen Sie auch diese Endbescheinigung fristgerecht bei der IKK Südwest ein, damit wir Ihnen Ihr Krankengeld auszahlen können.

  • Wann muss die weitere Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt werden?

    Die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit hat der Arzt jeweils auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu bestätigen. Der fortlaufende Anspruch auf Krankengeld setzt voraus, dass die Fortdauer der Arbeitsunfähigkeit jeweils vom behandelnden Arzt abschnittsweise lückenlos festgestellt wird (d. h. spätestens an dem Werktag, der auf den letzten Tag der aktuellen Arbeitsunfähigkeit folgt).

    Endet Ihr Beschäftigungsverhältnis während des Anspruchs auf Krankengeld, so bleibt die Mitgliedschaft bei der IKK Südwest für die Dauer des Krankengeldbezuges erhalten. Das gleiche gilt, wenn Sie kein Arbeitslosengeld I mehr erhalten.

    Wird die Fortdauer der Arbeitsunfähigkeit nicht lückenlos ärztlich festgestellt, endet die mit Krankengeldanspruch ausgestattete Mitgliedschaft. Dies gilt auch, wenn Sie nach einer abgeschlossenen Behandlung in einem Krankenhaus oder in einer Rehabilitationsklinik weiterhin arbeitsunfähig sind.

    Hinweis: Falls Ihr behandelnder Arzt im Urlaub ist suchen Sie bitte eine Vertretung auf.

  • Wird mein Krankengeldbezug dem Finanzamt gemeldet?

    Ja, die IKK Südwest meldet jährlich dem Finanzamt auf elektronischem Weg die Höhe und den Zeitraum der jeweiligen Entgeltersatzleistung. Hierzu zählen Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Kinderpflegekrankengeld oder Verletztengeld.

    Diese Übermittlung muss immer bis zum 28. Februar des Folgejahres erfolgen. Sie erhalten anschließend von der IKK Südwest zeitnah und unaufgefordert eine schriftliche Information per Post über die gemeldeten Daten.

  • Ich bin während der ersten vier Wochen bei meinem neuen Arbeitgeber erkrankt und erhalte kein Gehalt. Zahlt die IKK Südwest Krankengeld?

    Sofern Sie innerhalb der ersten vier Wochen der Beschäftigung erkranken und die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung rechtzeitig innerhalb einer Woche bei der IKK Südwest einreichen, besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Krankengeld.

    Bitte melden Sie sich in diesem Fall bei Ihrem Kundenberater.

  • Was ist eine stufenweise Wiedereingliederung (auch „Hamburger Modell“ genannt)?

    Die stufenweise Wiedereingliederung soll es arbeitsunfähigen Arbeitnehmern ermöglichen, Schritt für Schritt die normale Arbeitsbelastung zu erreichen, mit dem Ziel volle Arbeitsfähigkeit am bisherigen Arbeitsplatz zu ereichen.

    Hierzu stimmen Sie sich zunächst mit Ihrem Arzt und Arbeitgeber über den Zeitraum und die tägliche Belastung während der Wiedereingliederung ab (Muster 20).

    Bitte reichen Sie den vom Arbeitergeber bestätigten Plan bei uns vor Beginn der Wiedereingliederungsmaßnahme zur weiteren Bearbeitung ein.

  • Erhalte ich während der stufenweisen Wiedereingliederung Krankengeld?

    Während der stufenweisen Wiedereingliederung sind Sie weiterhin arbeitsunfähig krank. Sie erhalten auch weiterhin eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von Ihrem Arzt. Daher bleibt Ihr Krankengeldanspruch erhalten.

    Sollten Sie von Ihrem Arbeitgeber anteilig Gehalt bekommen, verringert sich das Krankengeld entsprechend.

    Sofern die stufenweise Wiedereingliederung im Anschluss an eine Rehamaßnahme erfolgt, kann auch weiterhin Übergangsgeld durch den Rentenversicherungsträger ausgezahlt werden.

  • Erhalte ich als Rentner Krankengeld?

    Beim Bezug folgender Renten erhalten Sie kein Krankengeld:

    • Vollrente wegen Alters,
    • Rente wegen voller Erwerbsminderung,
    • Rente wegen Erwerbsunfähigkeit,
    • Ruhegehalt.

    Sollte Ihnen eine dieser Renten während des Bezuges von Krankengeld bewilligt werden, endet Ihr Krankengeld.

    Bei Bewilligung einer Teilrente bzw. einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung wird Ihr Krankengeld gekürzt weitergezahlt.

    Sofern Sie eine ausländische Rente beziehen, teilen Sie uns dies bitte mit.

  • Was muss ich beachten, wenn ich während des Krankengeldbezuges eine Rehabilitationsmaßnahme durchführe?

    Sofern die Rehabilitationsmaßnahme durch die Deutsche Rentenversicherung bewilligt wurde und Sie rentenversicherungspflichtig sind, können Sie Übergangsgeld durch die Rentenversicherung erhalten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger.

    Für die Zeit des Übergangsgeldbezuges ruht Ihr Krankengeldanspruch.

Sollten Sie darüber hinaus weitere Fragen zum Thema Krankengeld haben, sind wir gerne für Sie da und kümmern uns um Ihr Anliegen. Senden Sie uns eine E-Mail oder kontaktieren Sie uns telefonisch über unsere kostenfreie IKK-Hotline 0800/0 119 000.

Wir betten auf unserer Internetseite zunächst deaktivierte Social-Media-Schaltflächen zum Teilen auf Facebook und Tweeten auf Twitter ein. Ihre personenbezogenen Daten werden dadurch nicht ohne Ihre Zustimmung an die Betreiber der genannten Netzwerk-Plattformen gesendet. Erst wenn Sie eine der Schaltflächen anklicken wird diese aktiviert und Ihre personenbezogenen Daten werden an die jeweilige Netzwerk-Plattform übermittelt. Durch einen Klick auf eine Social-Media-Schaltfläche geben Sie gem. § 4a SDSG Ihre Einwilligung zur Datenübertragung an den jeweiligen Netzwerk-Plattform-Anbieter.

Ergänzend verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.

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