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Elektronische Patientenakte (ePA)

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Eigene Gesundheitsdaten zentral und einfach verwalten

Sicher kennen Sie das: Sie wechseln als Patient den Arzt und müssen Ihre Krankengeschichte immer wieder neu erzählen. Welche Medikamente nehmen Sie? Welche Vorerkrankungen haben Sie und wie verliefen frühere Behandlungen? Oft tragen Sie selbst Röntgenbilder und Befunde von Praxis zu Praxis, sofern Sie Ihnen überhaupt vorliegen. Denn in der Regel stehen diese Informationen in den Aktenordnern verschiedener Arztpraxen und Sie haben keinen direkten Zugriff.

Damit macht die ePA endgültig Schluss, denn sie ist ein sicherer und zentraler Speicher für Ihre Gesundheitsdaten. Mit der ePA haben Sie Ihre Gesundheitsdaten immer auf einen Blick parat und können diese auf Wunsch auch einfach mit Ärzten und Apothekern digital teilen, egal ob Medikamente, Rezepte, Laborwerte, Röntgenbilder, Unterlagen früherer Operationen oder Diagnosen. So haben Ihre Behandler alle Informationen parat, die sie für eine optimale Versorgung benötigen. Das spart kostbare Zeit und macht die Behandlung effektiver und sicherer für Sie.

Neben den Dokumenten und Informationen, die Ihr Arzt in die ePA hochladen kann, können Sie auch selbst Inhalte eintragen. So können Sie beispielsweise Ihre Blutzuckerwerte erfassen oder ein Schmerztagebuch führen.

Ab 2022 kommen sogar noch weitere Funktionen dazu. Dann finden Sie in der ePA auch Impfpass und Mutterpass sowie vieles mehr!

Bin ich verpflichtet, die App zu nutzen?

Nein, die ePA ist ein Serviceangebot der IKK Südwest, das Sie freiwillig in Anspruch nehmen können. Eine elektronische Akte wird erst dann für Sie angelegt, wenn Sie das wollen.

Machen alle Ärzte bei der ePA mit?

Zum 1. Juli 2021 müssen alle vertragsärztlich tätigen Leistungserbringer in der Lage sein, die ePA zu nutzen und zu befüllen. In Krankenhäusern muss die ePA spätestens zum 1. Januar 2022 laufen.

Die ePA wird mittels eines 3-Phasen-Modells im Gesundheitswesen etabliert:

  • Phase 1: Einführungs- und Testphase ab 1. Januar 2021
    Alle gesetzlich Versicherten können von Ihrer Krankenkasse eine ePA erhalten und verwalten. Die Vernetzung der ePA wird mit ausgewählten Leistungserbringern in Berlin und Westfalen-Lippe erprobt.
  • Phase 2: Rollout-Phase innerhalb des 2. Quartals 2021
    Die ePA wird mit ca. 200.000 niedergelassenen Ärzten, Zahnärzten, Apothekern sowie Krankenhäusern verbunden.
  • Phase 3: Fächendeckende Vernetzung ab 1. Juli 2021
    Zum 1. Juli 2021 sind alle Ärzte und Zahnärzte gesetzmäßig verpflichtet, sich an die ePA anzubinden.

Wer hat Einblick in die Daten, die in meiner ePA liegen?

Mit Ihrem Smartphone oder Tablet haben zunächst einmal Sie selbst jederzeit Zugriff auf all Ihre Daten. Darüber hinaus können Sie bestimmen, welcher Arzt Daten in der ePA speichern darf und mit wem Sie diese Daten teilen möchten.

Können Ärzte alleine bestimmen, was in meiner ePA gespeichert wird?

Nein, Sie alleine bestimmen, ob und welche Daten aus dem aktuellen Behandlungskontext in Ihrer ePA gespeichert werden und auch, welche wieder gelöscht werden sollen.

Kann meine Krankenkasse die Akte einsehen?

Nein! Zu keinem Zeitpunkt erhalten Krankenkassen Einblick in Ihre persönliche ePA. Auch wenn die IKK Südwest Sie beim Anlegen Ihrer Akte unterstützt, Ihre sensiblen Gesundheitsdaten gehören alleine Ihnen.

Einmal in der ePA – immer in der ePA?

Nein, Sie haben jederzeit die Möglichkeit Inhalte, die Sie in der ePA nicht mehr beibehalten möchten, zu löschen.

Ist die ePA sicher?

Die App nutzt die bewährte und sichere Infrastruktur der Telematik und hält höchsten Datenschutzanforderungen Stand. Ihre Daten werden auf Servern in Deutschland gespeichert.

Wie und wo bekomme ich die ePA-App der IKK Südwest auf mein Smartphone?

Sie können die App „Elektronische Patientenakte“ der IKK Südwest ab dem 1. Januar 2021 in den App Stores von Apple und Google kostenlos herunterladen.
Sie benötigen ein Android-Smartphone (mindestens Android 8) mit Near Field Communication Funktion (NFC) oder ein iPhone (mindestens 7 und iOS-Version 13).
Außerdem benötigen Sie eine sicher zugestellte gültige NFC-fähige elektronische Gesundheitskarte (NFC-eGK) und die dazugehörige PIN. Bitte nehmen Sie hierfür Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Kann ich die App auch ohne Smartphone oder Tablet nutzen?

Ja. Zwar ist die ePA speziell als App für solche Endgeräte konzipiert, es wird aber möglich sein, sie ohne diese direkt beim Arzt zu verwenden. Mithilfe Ihrer elektronischen Gesundheitskarte und einer PIN können Sie Ihren Arzt direkt in der Praxis dazu berechtigen, Daten in Ihrer Akte abzulegen bzw. Daten in Ihrer Akte einzusehen. Voraussetzung ist, dass Ihr Arzt technisch dazu in der Lage ist, die sichere „Datenautobahn“, also die Infrastruktur der Telematik, zu nutzen (siehe „Machen alle Ärzte bei der ePA mit?“). Dies wird spätestens ab Juli 2021 der Fall sein.

Sofern Sie die ePA offline, also ohne Smartphone oder Tablet, nutzen möchten, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns. Wir richten Ihre Akte dann in einem unserer Kundencenter gemeinsam mit Ihnen ein und kümmern uns um Ihre PIN.

Was passiert wenn ich mein Smartphone auf dem ich die ePA verwalte, verloren habe?

Im Falle des Verlustes des Smartphones, auf dem Sie Ihre ePA verwalten, steht ein Sperrdienst zur Sperrung des ePA-Zugangs zur Verfügung. Über diesen Sperrdienst werden Sperraufträge entsprechend der gesetzlichen Spezifikationen entgegengenommen. Der Aufruf erfolgt über einen Link bzw. über eine Webseite, über die Sie nach erfolgreicher Authentisierung einen Sperrauftrag erteilen können. Den Link zum Sperrdienst finden Sie unter https://iam-bms.de/auth/realms/109303301/account

Wo finde ich Hilfe, wenn ich weitere Fragen zur ePA habe?

Bei Fragen zur ePA rufen Sie uns einfach unter der IKK ePA-Hotline 06 81/3876-2650 an. Wir helfen Ihnen gerne – montags bis freitags von 08.00 bis 17.00 Uhr.

Auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie zusätzliche Infos über die elektronische Patientenakte sowie in den Informationsmaterialien des GKV Spitzenverbandes nach § 343 Abs. 2 SGB V.

Darüber hinaus erreichen Sie uns auch per E-Mail unter ePA@ikk-sw.de.

Datenschutzrelevante Dokumente finden Sie hier:

Datenschutzerklärung ePA
Nutzungsbedingungen IAM
Einwilligung zur Identifizierung und Authentifizierung IAM

Wir betten auf unserer Internetseite zunächst deaktivierte Social-Media-Schaltflächen zum Teilen auf Facebook und Tweeten auf Twitter ein. Ihre personenbezogenen Daten werden dadurch nicht ohne Ihre Zustimmung an die Betreiber der genannten Netzwerk-Plattformen gesendet. Erst wenn Sie eine der Schaltflächen anklicken wird diese aktiviert und Ihre personenbezogenen Daten werden an die jeweilige Netzwerk-Plattform übermittelt. Durch einen Klick auf eine Social-Media-Schaltfläche geben Sie gem. § 4a SDSG Ihre Einwilligung zur Datenübertragung an den jeweiligen Netzwerk-Plattform-Anbieter.

Ergänzend verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.

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