Meditation in der Schwangerschaft – für Ruhe und Gelassenheit
Anastasiya – stock.adobe.comEine Schwangerschaft bringt oft nicht nur Vorfreude, sondern auch Unsicherheiten mit sich. Viele Frauen haben Geburtsängste und sorgen sich, ob alles gut verlaufen wird, ob sie der Mutterrolle gewachsen sind und wie das Baby die Beziehung zu ihrem Partner verändern wird.
Anhaltender oder starker Stress kann die Gesundheit der werdenden Mutter und des ungeborenen Kindes beeinträchtigen. Meditationen können in der Schwangerschaft helfen, Stress abzubauen und innere Ruhe zu finden. Dies kann das Wohlbefinden der werdenden Mutter fördern. Auf dieser Seite haben wir verschiedene Schwangerschaftsmeditationen für Sie zusammengestellt, die Sie leicht in Ihren Alltag einbauen können.
Was ist Meditation?
Auch wenn es von außen meist so aussieht, als würde man nur still herumsitzen, ist die Meditation in Wirklichkeit ein intensives Training für den Geist. Weltweit gibt es in der Meditationspraxis sehr viele verschiedene Methoden. Während diese früher vor allem religiös verwurzelt waren, ist die Meditation heute ein beliebter Weg, um innere Ruhe zu finden. Hierbei geht es nicht darum, den Gedankenfluss zu stoppen oder einfach den Kopf zu leeren. Im Gegenteil: Beim Meditieren beobachten Sie Ihre Gedanken und nehmen sie wertfrei wahr. Anstatt sich in den Strudel hineinziehen zu lassen, lassen Sie die Gedanken vorüberziehen, während Sie sich erneut auf Ihren meditativen Anker wie beispielsweise Ihren Atem konzentrieren. Ziel ist es, mehr Gelassenheit und Akzeptanz für unveränderliche Dinge zu entwickeln.
Ist es gut, während der Schwangerschaft zu meditieren?
Meditationen sind in der Schwangerschaft eine gute Methode, um Geist und Körper eine Auszeit zu gönnen und gleichzeitig die bewusste Auseinandersetzung mit der Schwangerschaft zu fördern. Außerdem können sie dabei helfen, besser mit Schmerzen, Unwohlsein und unangenehmen Empfindungen umzugehen. Manche Frauen empfinden diese dadurch als weniger belastend.
Während der Schwangerschaft können regelmäßige Meditationen …
- Stress abbauen.
- Resilienz fördern.
- Gedanken ordnen.
- Gelassenheit und einen Ort innerer Ruhe schaffen.
- beim Einschlafen helfen.
- dabei unterstützen, Schmerzen und Schwangerschaftsbeschwerden besser zu bewältigen.
- dazu beitragen, Symptome von Angst und depressiver Verstimmung verringern.
Meditation in der Schwangerschaft – einfache Übungen für den Einstieg
Atemmeditation
Die Atemmeditation ist eine der am weitesten verbreiteten Methoden. Hierbei lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit voll und ganz auf Ihren Atem und beobachten bewusst das Ein- und Ausatmen. Spüren Sie, wie Bauch und Brustkorb sich mit jedem Atemzug heben und senken. Wenn die Gedanken weiterkreisen, kann es helfen, beim Atmen im Kopf „mitzusprechen“ – „ein und aus“ im Rhythmus des Atems.
Mantrameditation
Bei der Mantrameditation fokussieren Sie sich auf ein einzelnes Wort, das für Sie Ruhe ausstrahlt – beispielsweise „Friede“, „Sommer“ oder aber auch der Name Ihres Babys. Sie können dieses Wort wiederholt in Gedanken oder laut aufsagen. Alternativ können Sie sich auch ein angenehmes Bild vorstellen, zum Beispiel, wie Ihr Baby sanft in Ihrem Bauch wiegt. Wenn Sie abschweifen, sagen Sie einfach Ihr Mantra auf.
Fokusmeditation
Bei der Fokusmeditation suchen Sie sich einen beliebigen Punkt, auf den Sie Ihren Blick richten. Hierfür eignen sich Baumkronen oder Feuer in einem Ofen sehr gut. Dieses Starren kann dabei helfen, den Gedankenkreisel zu beruhigen und sich zu entspannen.
Gehmeditation
Die Gehmeditation kombiniert meditative Konzentration mit körperlicher Bewegung. Setzen Sie langsam einen Fuß vor den anderen und achten Sie darauf, welche Bewegungen Sie dabei machen und was Sie bei jedem Schritt empfinden.
Schwangerschaftsyoga
Auch Schwangerschaftsyoga enthält mediative Elemente, da der Atem und die achtsame Wahrnehmung eine zentrale Rolle spielen. Hier werden Yoga- und Atemübungen zu einer fließenden Einheit kombiniert, sodass Sie sich voll auf Ihre Bewegungen und Ihren Atem konzentrieren können.
Zuschuss für Yogakurse für Schwangere
Die IKK Südwest beteiligt sich an den Kosten für Yogakurse in der Schwangerschaft , wenn …
- der Kurs von der Zentralen Prüfstelle für Prävention zertifiziert ist und
- Sie mindestens 80 Prozent der Termine wahrgenommen haben.
Auch nach der Geburt unterstützen wir Sie: Mit unserer Familienversicherung ist Ihr Nachwuchs beitragsfrei und umfassend abgesichert.
