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Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

Überraschend schnell können Sie etwa unfall- oder krankheitsbedingt auf Hilfe angewiesen sein. Hand aufs Herz: Wussten Sie, dass selbst die engsten An­gehörigen wie Ehepartner, einge­tragene Lebens­partner oder erwachsene Kinder in solchen Situationen nicht auto­matisch Entscheidungen für Sie treffen dürfen?

Dies ist im Grundgesetz so verankert: Ohne „Vertretungsmacht“ darf niemand für einen anderen Menschen Entscheidungen treffen, egal ob es zum Beispiel um Gesundheit oder Vermögen geht. Einzige Ausnahme: Eltern dürfen für ihre minderjährigen Kinder entscheiden (§ 1626 BGB).

Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig Gedanken über Möglichkeiten der Vorsorge machen.

Die IKK Südwest erklärt Ihnen die folgenden Dokumente, mit denen Sie Ihre Wünsche festhalten können:

Für Vorsorge ist es nie zu früh, deswegen sollten Sie sich schnellstmöglich mit diesen empfohlenen Vorsorge-Instrumenten auseinandersetzen.

  • Hilfe beim Erstellen der Vorsorgevollmacht und Verfügungen

    Die oben genannten Dokumente sind teilweise sehr komplex. Anwälte oder Notare können Ihnen dabei helfen, Ihren Willen niederzuschreiben. Eine solche Expertenmeinung ist gerade bei einer Vorsorgevollmacht insbesondere dann empfehlenswert, wenn Sie zum Beispiel viel Vermögen besitzen oder mehrere bevollmächtigte Personen bestimmen.

    Mithilfe der Notarauskunft der Bundesnotarkammer und den regionalen Rechtsanwaltskammern finden Sie schnell einen Experten in der Nähe.

    Weiterhin können Betreuungsbehörden oder –vereine beim Erstellen der Dokumente helfen. Informationen zu den einzelnen Bundesländern finden Sie hier:

  • Vertrauenspersonen über Dokumente informieren
    Klären Sie Ihre ausgewählten Vertrauenspersonen, d. h. Bevollmächtigte oder Betreuer, im Vorhinein darüber auf, dass Sie diese in Ihren Dokumenten erwähnt haben. Die Vorsorgevollmacht erfordert sowieso eine Unterschrift des Vollmachtnehmers.
  • Zusammenspiel der Vorsorge-Dokumente
    Die Patientenverfügung lässt sich gut durch eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung ergänzen. Mithilfe dieser Dokumente können Sie nämlich beeinflussen, wer Sie im Ernstfall vertreten soll.
  • Aufbewahrungsort der Dokumente
    Angehörige oder bevollmächtigte Vertrauenspersonen sollten wissen, wo Sie die Vorsorge-Dokumente aufbewahren. Im Notfall nützt Ihnen hier ein gutes Versteck nichts.

    Im Geldbeutel können Sie, direkt bei Ihrem Organspendeausweis, einen Hinweis bei sich tragen, dass Sie zum Beispiel eine Patientenverfügung besitzen und wo sich diese befindet.

  • Eintrag ins Zentrale Vorsorgeregister
    Ihre Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung können Sie auch in das Zentrale Vorsorgeregister (ZVR) eintragen lassen. Gerichte haben somit die Möglichkeit, Ihre Dokumente einfach, schnell und sicher finden.

    Die Dokumente können Sie entweder selbst als Privatperson registrieren oder dies einem Notar, Rechtsanwalt, Betreuungsverein bzw. -behörde überlassen.

    Weitere Tipps zur Registrierung finden Sie auf der Webseite des ZVR. Über die Kosten einer Eintragung können Sie sich hier informieren.

    Beachten Sie, dass ein Eintrag im ZVR nicht die notarielle Form ersetzt.

  • Dokumente regelmäßig aktualisieren

    Indem Sie Ihre Vorsorge-Dokumente regelmäßig aktualisieren, verdeutlichen Sie, dass die gewünschten Maßnahmen nach wie vor Ihrem Willen entsprechen. Allerdings ist dies nicht gesetzlich vorgeschrieben.

    Ihre Meinung hat sich nicht geändert? Dennoch sollten Sie in regelmäßigen Abständen Datum und Unterschrift erneuern und somit Ihre Aussagen bestätigen.

    Ihre Meinung hat sich geändert? Wenn Sie noch voll geschäftsfähig sind, können Sie die Dokumente widerrufen oder ändern. Ihre Einträge im Zentralen Vorsorgeregister werden lebenslang gespeichert, Änderungen sind grundsätzlich kostenpflichtig.

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