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Fragen und Antworten zum Unfallfragebogen

Sie hatten einen Unfall und müssen zum Arzt oder vielleicht sogar ins Krankenhaus? Wichtig ist jetzt erst einmal, dass Sie wieder gesund werden. Um die Kosten für Ihre Unfallbehandlung kümmern wir uns. Bei der Prüfung, ob wir hierbei Schadenersatzansprüche gegenüber dritten Personen oder Versicherungsgesellschaften geltend machen können, benötigen wir lediglich Ihre Mithilfe. Dazu senden wir Ihnen einen Unfallfragebogen zu, den Sie bitte so detailliert wie möglich ausfüllen, sodass wir erkennen können, ob eventuell Fremdverschulden vorliegt. Informationen dazu haben wir Ihnen auf dieser Seite zusammengestellt:

  • Was zählt als Unfall?
    Unter dem Begriff Unfall versteht man ein „zeitlich begrenztes, plötzliches, unfreiwilliges und von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis“. Dies kann sein:

    • ein Verkehrsunfall
    • ein Sportunfall
    • eine Verletzung durch Tiere
    • eine Verletzung durch eine Schlägerei/einen Überfall
    • ein Unfall im häuslichen Bereich
    • ein Unfall in öffentlichen Verkehrsmitteln
    • ein Unfall, weil Verkehrssicherungspflichten nicht eingehalten wurden (z. B. Räum- und Streupflicht)
  • Was ist bei einem Arbeitsunfall/Wegeunfall zu beachten?
    Bei einem Arbeitsunfall steht der Unfall im direkten Bezug zur Arbeit, dies bezieht sich auch auf Unfälle auf dem Weg zwischen Arbeit und Wohnung. Diese Behandlungskosten trägt die gesetzliche Unfallversicherung. Hier fallen keine gesetzlichen Zuzahlungen für Sie an. Von uns bereits getragene Behandlungskosten werden bei dem zuständigen Unfallversicherungsträger geltend gemacht.
  • Warum verschickt die IKK Südwest einen Unfallfragebogen?
    Ärzte, Krankenhäuser, Rettungsdienste oder andere Leistungserbringer teilen uns so gut wie nie den genauen Hergang eines Unfalls mit. Wenn wir vom Arzt, Krankenhaus etc. eine Diagnose gemeldet bekommen, die auf eine Verletzung hinweist, versenden wir einen Unfallfragebogen. Bitte füllen Sie den Fragebogen so detailliert wie möglich aus und schicken ihn auf dem Postweg oder per Fax an uns zurück beziehungsweise geben ihn persönlich bei uns ab. Anhand Ihrer Angaben versuchen wir zu ermitteln, ob eventuell ein Schadenersatzanspruch entstanden sein könnte.

    Wenn ein Unfall durch Dritte verursacht wurde, geht der Schadenersatzanspruch des Versicherten auf die IKK Südwest über. Dies bedeutet, dass wir die Ihnen gesetzlich zustehenden Behandlungskosten übernehmen und diese anschließend vom Verursacher oder von dessen Haftpflichtversicherung zurückfordern.

    Der Anspruch geht auf die IKK Südwest über, soweit es sich um Behandlungskosten handelt. Unabhängig davon bleibt es Ihnen selbstverständlich unbenommen – gegebenenfalls über einen Rechtsanwalt – Ihre eigenen Ansprüche (z. B. auf Schmerzensgeld, Schadenersatz usw.) beim Unfallverursacher bzw. dessen Haftpflichtversicherer geltend zu machen.

  • Warum ist das Ausfüllen des Unfallfragebogens so wichtig?
    Durch die verantwortungsbewusste Verwendung von Versichertengeldern möchten wir die Versichertengemeinschaft der IKK Südwest vor unnötigen Ausgaben bewahren. Der Schadenersatzanspruch gegenüber dem Verursacher oder der Haftpflichtversicherung trägt zur finanziellen Stabilität der IKK Südwest bei. Die erhaltenen Gelder helfen uns, unser Leistungsangebot beizubehalten und zu erweitern, wie zum Beispiel unser Bonusprogramm.
  • Warum werden manchmal mehrere Unfallfragebögen verschickt?
    Da die Behandlungen möglicherweise an mehreren Tagen beziehungsweise von mehreren Leistungserbringern (Klinik, Arzt usw.) erbracht werden, ist es für uns nicht ersichtlich, ob es sich um ein und denselben Unfall handelt.
  • Was ist zu tun, wenn Ihrer Meinung nach kein Unfall vorlag?
    Ein Unfallfragebogen wird versandt, wenn vom Arzt eine Diagnose gestellt wurde, die darauf hinweist, dass es sich um einen Unfall handeln könnte.

    Daher bitten wir Sie, den Hergang in jedem Fall zu schildern und den Unfallfragebogen an uns zurück zu senden. Gerne können Sie uns Ihre Unfallschilderung unter der kostenfreien IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 mitteilen.

  • Was passiert bei einem selbst verschuldeten Unfall?
    Bei einem selbst verschuldeten Unfall entstehen Ihnen durch Beantwortung des Fragebogens keine Nachteile. Lediglich bei vorsätzlich selbst zugezogenen Erkrankungen könnte es gegebenenfalls zu Leistungseinschränkungen kommen.

    Vor allem, wenn noch weitere Personen an dem Unfall beteiligt waren, bitten wir Sie, genaue Angaben zu allen Beteiligten und deren Haftpflichtversicherungen zu machen. Sogar bei selbst verschuldeten (Verkehrs-)Unfällen kann die IKK Südwest in manchen Fällen Schadenersatzansprüche bei Versicherungen geltend machen, ohne dass Ihnen oder einem weiteren Unfallbeteiligten hieraus Nachteile entstehen.

Wir betten auf unserer Internetseite zunächst deaktivierte Social-Media-Schaltflächen zum Teilen auf Facebook und Tweeten auf Twitter ein. Ihre personenbezogenen Daten werden dadurch nicht ohne Ihre Zustimmung an die Betreiber der genannten Netzwerk-Plattformen gesendet. Erst wenn Sie eine der Schaltflächen anklicken wird diese aktiviert und Ihre personenbezogenen Daten werden an die jeweilige Netzwerk-Plattform übermittelt. Durch einen Klick auf eine Social-Media-Schaltfläche geben Sie gem. § 4a SDSG Ihre Einwilligung zur Datenübertragung an den jeweiligen Netzwerk-Plattform-Anbieter.

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