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Präzisionsmedizin in der Infektionsdiagnostik: Noscendo

Bei der Behandlung von Infektionen ist die Kenntnis des ursächlichen Erregers von maßgeblicher Bedeutung. Vor allem in Kliniken stellen Infektionen eine große Herausforderung dar. Je schneller man den Erreger identifiziert und bekämpft, desto geringer ist das Risiko schwerwiegender Folgen. Bislang beruht die Diagnostik auf einer sehr zeitaufwändigen Blutprobenanalyse. Gleichzeitig können hierbei nur vergleichsweise wenig Erreger überprüft werden. Daher unterstützt die IKK Südwest ab Januar 2021 ein neues Verfahren, das eine schnellere Diagnose des für die Infektion verantwortlichen Keims ermöglicht. Durch die softwarebasierte Untersuchung einer Blutprobe können hierbei über 1.000 Erreger in unter 24 Stunden erkannt werden. Entwickelt wurde das Verfahren von der Noscendo GmbH.

Wie funktioniert die neue Methode?

Für die softwarebasierte Untersuchung der Noscendo GmbH wird zellfreie DNA benötigt, wofür eine gewöhnliche Blutentnahme notwendig ist. „Next-Generation-Sequencing“ heißt die anschließend angewendete Methode, mit der das Erbgut analysiert wird. Die generierten Daten werden dann mithilfe der CE-zertifizierten Software DISQVER® von Noscendo ausgewertet und auf vorhandene Erreger überprüft.

Welche Vorteile bietet das Verfahren?

Durch das neue Verfahren kann das Zellmaterial in weniger als 24 Stunden auf eine Vielzahl an Keimen, wie Bakterien, DNA-Viren, Pilze oder Parasiten, getestet werden und ermöglicht damit eine schnellere und effektivere Behandlung der betroffenen Patientinnen und Patienten.

Für welche Patientengruppen ist das Verfahren geeignet?

Das Verfahren wird bei gefährlichen Folgen von Keiminfektionen, z. B. bei der Sepsis (auch Blutvergiftung genannt), eingesetzt. Darüber hinaus kann mit dem Verfahren das Risiko in besonders erregerkritischen Bereichen, beispielsweise im onkologischen und kardiologischen Bereich oder bei Organtransplantationen, gesenkt werden.

In welchen Kliniken wird das Verfahren bislang angewendet?

Versicherte der IKK Südwest, die sich in der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg Universität Mainz oder dem Universitätsklinikum Bonn in Behandlung befinden, können seit Januar 2021 von dem innovativen Verfahren profitieren. Unter dem Label „Präzisionsmedizin in der Infektionsdiagnostik“ bietet die IKK Südwest seitdem, gemeinsam mit den genannten Kliniken, der Noscendo GmbH sowie der Techniker Krankenkasse, die Durchführung der Methode an.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website unseres Kooperationspartners Noscendo.

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