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Organspendetag an der Carl-Benz-Schule in Koblenz

IKK Südwest informiert Schülerinnen und Schüler über Organspende

Wie fühlt es sich an, ein Spendeorgan zu erhalten? Wie ist es, auf ein lebenswichtiges Organ zu warten? Und wie läuft eine Organspende eigentlich ab? Diese und viele weitere Fragen wurden gestern (11.5) beim Organspendetag der IKK Südwest an der Carl-Benz-Schule BBS Technik in Koblenz beantwortet. Mit dabei: die Deutsche Stiftung Organtransplantation, das Westpfalz-Klinikum und der Verein Junge Helden.

Mit Kunst zu mehr Bereitschaft bei der Organspende: Schülerinnen der Carl-Benz-Schule in Koblenz beim IKK-Organspendetag mit dem Minister für Wissenschaft und Gesundheit, Clemens Hoch (3.v.re.), Dr. Ana Paula Barreiros (re.), geschäftsführende Ärztin der DSO, Schulleiterin Isabelle Nieder-Raspiller (4.v.re.) und Prof. Dr. Jörg Loth (5.v.re.), Vorstand der IKK Südwest. Foto: IKK Südwest

Das Thema Organspende ist schon früh relevant: Mit 16 Jahren kann die Entscheidung für oder gegen eine Organspende auf einem Ausweis festgehalten werden, bereits mit 14 Jahren kann einer Organspende widersprochen werden. Daher ist es wichtig, dass junge Menschen gut informiert sind. Denn: nur wer informiert ist, kann eine Entscheidung treffen.

Der Organspendetag an der Carl-Benz-Schule ermöglichte es, das Thema Organspende aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Für die rund 180 Schülerinnen und Schüler war der Tag keine reine Informationsveranstaltung: Es ging um Austausch, um Erfahrungen und darum, Fragen zu stellen.

„Organspende ist ein Thema, vor dem sich viele Menschen fürchten. Sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen, ist nicht leicht. Aber jeder und jede von uns kann durch einen Unfall oder eine Krankheit in die Situation geraten, auf eine Organ- oder Gewebespende angewiesen zu sein“, erklärt IKK-Südwest-Vorstand Prof. Dr. Jörg Loth und ergänzt; „Als regionale Krankenkasse liegt es uns am Herzen, zu diesem lebenswichtigen Thema aufzuklären und den Schülerinnen und Schülern vor Ort auf ungezwungene Weise Informationen mit auf den Weg zu geben“.

Für die jungen Erwachsenen war das Thema Organspende nicht neu. In den vergangen Wochen lernten sie im Religions- und Ethikunterricht schon einiges darüber. Gestern konnten sie ihre Fragen klären und sich mit Expertinnen und Experten austauschen.

„Es ist wichtig, über das Thema Organspende zu sprechen, zumal der Impuls für diese Veranstaltung von den Schülerinnen und Schülern ausging. Wie schnell können wir alle, ganz plötzlich wegen einer schweren Krankheit oder eines Unfalls eine Organspende benötigen. Mit diesem Tag kann Schule, den Raum geben über das Erarbeitete im Unterricht hinaus, Fragen zu beantworten, Ängste zu nehmen und eine Entscheidung zu treffen, erklärt Isabelle Nieder-Raspiller, Schulleiterin der Carl-Benz-Schule. Sie zeigte sich sehr zufrieden und lobte Ihre Schülerschaft, die die Veranstaltung von Anfang bis Ende gespannt und aufmerksam verfolgte.

Das bestätigte auch Dr. Ana Paula Barreiros von der Deutschen Stiftung Organtransplantation. Sie erklärte den Schülerinnen und Schülern, wie eine Organspende abläuft und wie das System zur Vergabe gespendeter Organe funktioniert. „Der Tag war eine tolle Gelegenheit, mit jungen Menschen über das Thema Organspende zu sprechen. Wir konnten umfassend informieren und Fragen beantworten. Dies ist eine wichtige Grundlage dafür, eine persönliche Entscheidung zur Organspende zu treffen. Ich hoffe, dass diese Veranstaltung weitere Kreise zieht und sich als Austausch innerhalb der Familie fortsetzt.“

Der Transplantationsmediziner Dr. Christian Mönch vom Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern informierte die Schülerinnen und Schüler darüber, wie eine Organtransplantation aus chirurgischer Sicht abläuft.

Vom Verein Junge Helden hat sich der 21-jährige Marius Schaefer eingeschaltet. Er hat als erster Mensch in Deutschland eine Lebendlungenspende erhalten: Als er 11 Jahre alt war, wurde seinen Eltern jeweils 20 Prozent der Lunge entnommen und ihm eingesetzt. Wie es ihm damals erging und wie er heute damit lebt, schilderte er den Schülerinnen und Schülern eindrücklich und beantwortete viele Fragen.

Maria Burdick berichtete von ihrem persönlichen Weg: sie hat eine Lunge transplantiert bekommen und sprach mit den Schülerinnen und Schülern über ihre eigenen Erfahrungen.

Unterstützt wurde der Organspendetag von der Handwerkskammer Koblenz mit gebackenen „Hefe-Herzen“.

Kooperationspartner

Carl-Benz-Schule BBS Technik in Koblenz, Deutsche Stiftung Organtransplantation, Junge Helden e.V., Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern, HWK Koblenz

Die IKK Südwest

Aktuell betreut die IKK Südwest mehr als 630.000 Versicherte und über 90.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Versicherte und Interessenten können auf eine persönliche Betreuung in unseren 21 Kundencentern in der Region vertrauen. Darüber hinaus ist die IKK Südwest an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder www.ikk-suedwest.de zu erreichen.

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