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Jahresarchiv: 2022


Geflüchtete im Landkreis SÜW erhalten „Krankenkassen-Kärtchen“ der IKK Südwest

Kathrin Barry, Leiterin der Landauer Geschäftsstelle der IKK Südwest, Daniel Schilling, Vorstand der IKK Südwest, Landrat Dietmar Seefeldt und Michaela Endys, Leiterin der Abteilung Soziales der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße (von links nach rechts). Kathrin Barry zeigt eine Gesundheitskarte, wie sie nun auch Geflüchtete im Landkreis SÜW erhalten

Landkreis tritt Rahmenvereinbarung bei

Beim Hausarzt, der Zahnärztin oder in einer Klinik: Mit der Krankenkassen-Karte erhält man in Deutschland Zugang zu medizinischer Versorgung. Dies gilt im Landkreis Südliche Weinstraße nun auch für Geflüchtete. Mit Geltung ab 1. Juli 2022 ist der Landkreis einer Rahmenvereinbarung zwischen dem Land und den Krankenkassen beigetreten, die es ermöglicht, dass geflüchtete Menschen von Beginn an eine sogenannte elektronische Gesundheitskarte (eGK) erhalten. Das ist der Fachausdruck für das „Krankenkassen-Kärtchen“. Der Landkreis SÜW kooperiert dazu mit der IKK Südwest, die Umsetzung erfolgt schrittweise. Zum Start der Kooperation haben sich Landrat Dietmar Seefeldt und Daniel Schilling, Vorstand der IKK Südwest, nun in der Landauer Geschäftsstelle der Krankenkasse getroffen.

„Alle Asylbewerbenden in SÜW können sich künftig ab Tag eins in Gesundheitsfragen an die IKK Südwest wenden“, erläutert Landrat Dietmar Seefeldt und berichtet: „Der Landkreis, der für die Krankenhilfe Geflüchteter zuständig ist, verzichtet mit diesem Schritt auf das vorherige, umständliche und teils als diskriminierend wahrgenommene Prozedere der Prüfung bei Facharztgesuchen durch die Kreisverwaltung und der Ausstellung eines Behandlungsscheins in jedem Einzelfall durch die Verbandsgemeinden“, so Landrat Dietmar Seefeldt. „Das neue Verfahren stellt für alle eine Vereinfachung dar und gereicht damit sowohl Geflüchteten als auch den Verwaltungen zum Vorteil. Wer krank ist, kann ohne bürokratische Hürden zum Arzt gehen“, betont er und ergänzt: „Das neue Vorgehen in SÜW reduziert sicher auch für so manchen ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer den zeitlichen Aufwand, denn wir wissen, dass die Helfer bei Krankheitsfällen Geflüchteter bisher häufig mehrere Fahrdienste übernommen haben, um zunächst den richtigen Schein zu besorgen und dann zur Behandlung zu gelangen.“ Aufgrund eines einstimmigen politischen Beschlusses im Kreistag sei die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte für Geflüchtete in SÜW möglich, wie der Landrat betont. Er lobt die bisher sehr gute Kooperation mit der IKK Südwest, die eine Geschäftsstelle in der Landauer Industriestraße hat und damit auch vor Ort ansprechbar für Geflüchtete in Gesundheitsfragen ist. 

„Dass der Landkreis Südliche Weinstraße der Vereinbarung beigetreten ist, ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um Geflüchteten von Beginn an eine rasche und unkomplizierte gesundheitliche Versorgung zu ermöglichen. Auch in Kliniken, Arztpraxen und Apotheken führt die Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte zu einer unbürokratischeren Abwicklung“, so Daniel Schilling, Vorstand der IKK Südwest. „Die Eckpunkte der Landesrahmenvereinbarung eignen sich im Grunde auch für eine bundeseinheitliche Regelung der Gesundheitsversorgung von Geflüchteten“, ergänzt er.

Auch Gesundheitsminister Clemens Hoch begrüßt den Beschluss des Landkreises, die elektronische Gesundheitskarte (eGK) für Flüchtlinge und Asylsuchende einzuführen und freut sich, dass nun auch der Landkreis Südliche Weinstraße die Voraussetzungen für einen direkten und diskriminierungsfreien Zugang zur medizinischen Versorgung für Flüchtlinge geschaffen hat. 

Der Landkreis Südliche Weinstraße ist erst die fünfte Kommune in ganz Rheinland-Pfalz, die diesen Schritt gegangen ist und die Gesundheitskarte für Geflüchtete einsetzt. 

Hintergrund: Geflüchteten in SÜW wird der Zugang zur medizinischen Versorgung mit der Karte von Beginn an erleichtert. Sie können nun bei akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen direkt eine Arztpraxis aufsuchen. Der gesetzlich vorgegebene, eingeschränkte Zugang zu Krankenkassen-Leistungen bleibt wie bisher bestehen. Denn der gesamte Umfang der medizinischen Leistungen, zu dem Geflüchtete Zugang haben, ist im Asylbewerberleistungsgesetz geregelt. Nach 18 Monaten haben Geflüchtete ohnehin Anspruch auf eine elektronische Gesundheitskarte. Da Geflüchtete aus der Ukraine seit 1. Juni 2022 grundsätzlich Anspruch auf Grundsicherung nach SGB II oder SGB XII haben, sind sie über diesen Anspruch krankenversichert (mit Krankenkassen-Karte). Die dargestellte Einführung der elektronischen Gesundheitskarte betrifft also nicht Geflüchtete aus der Ukraine, sondern Asylsuchende aus anderen Ländern.

Eckpunkte zur GKV-Finanzreform enttäuschend

Nachhaltige Finanzierungsstrategie nicht erkennbar

Prof. Dr. Jörg Loth, Vorstand der IKK Südwest, äußert sich enttäuscht zu den heute (28.06.) veröffentlichten Eckpunkten für eine GKV-Finanzreform und warnt vor einer Schein-Stabilisierung.Vollständigen Artikel lesen

Corona-Folge: Bedarf an Spenderorganen steigt

IKK Südwest und DSO informieren zum Tag der Organspende

Die Corona-Pandemie könnte langfristig dafür sorgen, dass die Zahl der Menschen auf der Warteliste für eine lebensrettende Organtransplantation stark ansteigt. Dr. med. David Schmit, Oberarzt des Transplantationszentrums am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS), erkennt eine Ursache: Viele Patienten haben in den vergangenen zwei Jahren aus Angst vor einer Infektion die Behandlung in einer Klinik vermieden, obwohl sie als Organempfänger in Frage kommen.Vollständigen Artikel lesen

IKK Südwest kritisiert vorläufiges Aus der telefonischen Krankschreibung

Fortschritt für Patienten und Ärzte geht verloren

Krankschreibungen wegen leichter Erkältungsbeschwerden sind seit gestern (01. Juni) nicht mehr per Telefon möglich. Patientinnen und Patienten müssen demnach ab sofort wieder Arztpraxen aufsuchen oder Videosprechstunden nutzen. Daniel Schilling, Vorstand der IKK Südwest, spricht sich bei bestimmten Krankheitsbildern für eine Weiterführung der sogenannten Telefon-AU als sinnvolle Regelung für Patient und Arzt aus.Vollständigen Artikel lesen

Telefonische Krankschreibung ab dem 1. Juni nicht mehr möglich

Die telefonische Krankschreibung läuft nach mehr als zwei Jahren aus. Ab dem 1. Juni 2022 ist es erneut erforderlich sich für eine Krankschreibung persönlich in einer Arztpraxis vorzustellen. Alternativ besteht die Möglichkeit einer Videosprechstunde. Voraussetzung für die Videosprechstunde ist, dass die Erkrankung auf diesem Wege untersuch- bzw. behandelbar ist.Vollständigen Artikel lesen

IKK Südwest für Gesundheit als Schulfach

Immer mehr Kinder körperlich und seelisch krank

Bewegungsmangel, falsche Ernährung und Probleme in Schule und Familie beeinflussen die Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Region zunehmend. Die IKK Südwest plädiert daher für einen frühzeitigen Einstieg in die Gesundheitsbildung und spricht sich für einen systematischen und regelmäßigen Gesundheitsunterricht an Schulen in der Region aus. Ziel müsse eine frühzeitige und altersgerechte Vermittlung von Gesundheitsthemen sein, um ein Bewusstsein für den eigenen Körper und Geist – und deren Gesunderhaltung – zu entwickeln, so Prof. Dr. Jörg Loth, Vorstand der IKK Südwest. Vollständigen Artikel lesen

Handwerk trifft auf Engagement

IKK Südwest ehrt engagierte Jungmeister in der Region

Mit einer Feierstunde ehrte die Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) am Sonntag (22. Mai) die jahresbesten Jungmeisterinnen und Jungmeister ihres Fachs. Mit dabei: Die IKK Südwest, die an vier Absolventen zusätzlich einen Förderpreis für ihr Engagement neben dem Handwerk vergab.Vollständigen Artikel lesen

Intensiver Fokus auf Langzeitfolgen wichtig

IKK Südwest zum Abschluss der G7-Beratungen

Wie können Regierungen eine mögliche nächste Pandemie bekämpfen? Darüber haben jetzt die Gesundheitsminister der G7-Staaten in Berlin beraten. Die IKK Südwest appelliert in diesem Zusammenhang an Bund und Länder, Pandemien ganzheitlich zu betrachten. Das bedeutet, auch die möglichen langfristigen Gesundheitsfolgen in den Vorbereitungen zur Pandemie-Bekämpfung mit einzubeziehen.Vollständigen Artikel lesen

Corona-Pandemie: Mehr Fälle von Binge-Eating

IKK Südwest stellt Anstieg von Essstörungen in der Region fest

Exzessives Essen, Aufnahme großer Nahrungsmengen innerhalb kurzer Zeit, wiederkehrende Essattacken – so äußert sich Binge-Eating. Seit 2016 haben sich die Fälle von Binge-Eating-Störungen im Saarland und in Rheinland-Pfalz fast verdoppelt – in Hessen sind es sogar mehr als doppelt so viele Fälle. Das zeigt eine Auswertung unter den Versicherten der IKK Südwest. Vor allem die coronabedingten Lebensumstände haben dazu geführt, dass viele Menschen unkontrollierter und oft ohne physischen Hunger essen. Das Schlagwort: emotionales Essverhalten.Vollständigen Artikel lesen

Organspendetag an der Carl-Benz-Schule in Koblenz

IKK Südwest informiert Schülerinnen und Schüler über Organspende

Wie fühlt es sich an, ein Spendeorgan zu erhalten? Wie ist es, auf ein lebenswichtiges Organ zu warten? Und wie läuft eine Organspende eigentlich ab? Diese und viele weitere Fragen wurden gestern (11.5) beim Organspendetag der IKK Südwest an der Carl-Benz-Schule BBS Technik in Koblenz beantwortet. Mit dabei: die Deutsche Stiftung Organtransplantation, das Westpfalz-Klinikum und der Verein Junge Helden.Vollständigen Artikel lesen

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