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Selbsthilfeförderung

Hilfe zur Selbsthilfe

Ob persönlich Betroffener oder Angehöriger – Selbsthilfegruppen spielen eine große Rolle bei der Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und psychosozialen Problemen.

Von A wie Allergie bis Z wie Zwangsstörungen: Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland ca. 70.000 bis 100.000 Selbsthilfegruppen.


  • Was sind Selbsthilfegruppen?
    “Gemeinsam sind wir stark” ist der Grundgedanke, der hinter einer Selbsthilfegruppe steht. Gerade in Deutschland hat dieses Selbsthilfe-Prinzip besondere Tradition, denn innerhalb Europas verfügt kaum ein anderes Land über so viele Gruppen. Bis zu drei Viertel aller Selbsthilfegruppen beschäftigen sich mit Erkrankungen und Behinderungen. Das vorrangige Ziel ist, sich aus der eigenen Betroffenheit heraus gegenseitig zu informieren und zu unterstützen, um die Lebensumstände positiv zu verändern.

    So werden Selbsthilfegruppen auch nicht von medizinisch geschulten Fachleuten geleitet, sondern von Menschen, die selbst betroffen sind. Indem sich die Teilnehmer in regelmäßigen Abständen zum gemeinsamen Gespräch treffen, wird einer krankheits- oder problembedingten Isolation entgegengewirkt und Wissen geteilt. Im Gegensatz dazu sind Selbsthilfeorganisationen oder Selbsthilfevereinigungen verstärkt politisch engagiert, machen sich öffentlich für die Interessen Betroffener stark und wollen Außenstehende aufklären.

  • Selbsthilfegruppen von Angehörigen
    Wenn sich die Betroffenen selbst nicht mit anderen Betroffenen austauschen können oder wollen, schließen sich oft deren Angehörige zu Selbsthilfegruppen zusammen. Das ist beispielsweise häufig bei psychischen und geistigen Behinderungen, Demenz, Alzheimer, Suchterkrankungen und bei Erkrankungen von Kindern der Fall. Oft verursachen bestimmte Erkrankungen oder Behinderungen ganz spezifische Schwierigkeiten im privaten Umfeld, die durch einen regen Informationsaustausch in einer Selbsthilfegruppe effektiv verbessert werden können.
  • Adressen von Selbsthilfegruppen
    Wenn Sie die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe interessiert und Sie entsprechende Angebote in Ihrer Nähe suchen, helfen Ihnen die Selbsthilfekontaktstellen der Region die passende Gruppe zu finden.

  • Selbsthilfekontaktstellen
    Im Saarland gibt es eine, in Rheinland-Pfalz gibt es vier Selbsthilfekontaktstellen. Diese bieten Informationen, Kontakte und Unterstützung auf örtlicher Ebene. Das Fachpersonal ist für Fragen zu Gruppengründungen sowie für Informationen zur Antragstellung zuständig und bietet Hilfestellung in schwierigen Situationen an.
  • Adressen der Selbsthilfekontaktstellen

    Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle e.V. (SEKIS)
    Gartenfeldstr. 22
    54295 Trier
    Telefon: 06 51/14 11 80
    Telefax: 06 51/9 91 76 88
    E-Mail: kontakt@sekis-trier.de
    Internetseite: www.sekis-trier.de

    KISS Pfalz, Selbsthilfetreff Pfalz e.V.
    Kirchberg 18
    67483 Edesheim
    Telefon: 0 63 23/98 99 24
    Telefax: 0 63 23/7 04 07 50
    E-Mail: info@kiss-pfalz.de
    Internetseite: www.kiss-pfalz.de

    Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Mainz (PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland)
    Selbsthilfezentrum
    Parcusstr. 8
    55116 Mainz
    Telefon: 0 61 31/21 07 72
    Telefax: 0 61 31/21 07 73
    E-Mail: elfi-guel-hollweck@kiss-mainz.de
    Internetseite: www.kiss-mainz.de

    Westerwälder Kontakt- u. Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS) (PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland)
    Paritätisches Zentrum
    Marktplatz 6
    56457 Westerburg
    Telefon: 0 26 63/25 40
    Telefax: 0 26 63/26 67
    E-Mail: info@wekiss.de
    Internetseite: www.wekiss.de

    KISS – Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland
    Futterstraße 27
    66111 Saarbrücken
    Telefon: 06 81/96 02 13-0
    E-Mail: kontakt@selbsthilfe-saar.de
    Internetseite: www.selbsthilfe-saar.de

  • Ratgeber für Selbsthilfegruppen

Informationen zur Förderung

Alle gesetzlichen Krankenkassen fördern die gesundheitsbezogene Selbsthilfe. Dabei gibt es zwei Förderstränge:

  • Kassenartenübergreifende Förderung
  • Kassenindividuelle Förderung


  • Was ist die kassenartenübergreifende Förderung?
    Die Pauschalförderung (kassenartenübergreifende Förderung) unterstützt die originäre, gesundheitsbezogene Selbsthilfearbeit. Regionale Selbsthilfegruppen, Landesorganisationen der Selbsthilfe sowie Selbsthilfekontaktstellen können einen Antrag auf kassenübergreifende Förderung stellen.
  • Welche Kosten können gefördert werden?
    Regelmäßige, laufende Kosten der Selbsthilfearbeit können bei der kassenartenübergreifenden Förderung beantragt werden. Darunter fallen zum Beispiel Miete, Porto, Telefonkosten, Büroausstattung, Fortbildungen und Schulungen, die auf die Befähigung zur Verbandsarbeit und der administrativen Tätigkeit abzielen, Flyer, Pflege der Internetseite usw..
  • Ansprechpartner für die kassenartenübergreifende Förderung:

    Im Saarland und in Rheinland-Pfalz wird das sogenannte „Ein-Ansprechpartner-Modell“ umgesetzt. Das heißt, die Krankenkassenverbände bestimmen jährlich aus ihrer Mitte einen Ansprechpartner, der für die Antragsbearbeitung zuständig ist. Die Förderbeträge bestimmen die Kassen anschließend gemeinsam.

    Federführer im Saarland 2018-2019 ist die Knappschaft:

    Knappschaft
    Iris Neuhardt
    St. Johanner Str. 46 – 48
    66111 Saarbrücken
    E-Mail: iris.neuhardt@kbs.de

    Federführer in Rheinland-Pfalz:

    AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse
    Referat Gesundheitsförderung
    Virchowstr. 30, 67304 Eisenberg
    Telefon 02 61/39 04-240, Fax 0 63 51/4 03-710
    E-Mail: gisela.stichler@rps.aok.de

    Ansprechpartner bei der IKK Südwest:
    Referat Gesundheitsförderung
    Sabrina Hunecker
    Berliner Promenade 1
    66111 Saarbrücken
    Telefon 06 81/9 36 96-3040
    E-Mail: sabrina.hunecker@ikk-sw.de

  • Übersicht Budget der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung Rheinland-Pfalz und Saarland
  • Antragsfrist der kassenübergreifenden Förderung:

    Die Anträge für das Jahr 2018 müssen bei dem Federführer bis zum 31.01.2018 eingehen. Achtung: Für Selbsthilfegruppen in Rheinland-Pfalz gilt eine verlängerte Antragsfrist bis zum 28.02.2018.

  • Was ist die kassenindividuelle Förderung?
    Über den Rahmen der pauschalen Förderung hinaus gibt es die Möglichkeit, bei den gesetzlichen Krankenkassen einen Antrag auf Projektförderung (kassenindividuelle Förderung) zu stellen. Diese können bei den einzelnen gesetzlichen Krankenkassen eingereicht werden.
  • Welche Kosten können gefördert werden?
    Über die kassenindividuelle Förderung können einmalige und zeitlich begrenzte Projekte der Selbsthilfe gefördert werden, wie zum Beispiel Veranstaltungen, Referentenhonorare, Druckkosten und Veröffentlichung neuer Broschüren.
  • Ansprechpartner für die kassenindividuelle Förderung:
    IKK Südwest
    Referat Gesundheitsförderung
    Kirsten Beck
    Hoevelstr. 19-23
    56073 Koblenz

    Telefon 02 61/57 90 19-13
    Fax 02 61/57 90 19-28
    Email: kirsten.beck@ikk-sw.de

  • Antragsfristen der kassenindividuellen Förderung:
    Die Anträge können jederzeit im Jahr gestellt werden. Wichtig ist, dass diese vor Beginn des Projektes eingereicht werden.
  • Anträge der kassenindividuellen Förderung:
  • Transparenz – Fördermittel der GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe 2017

    Im Sinne hoher Transparenz bei der Bereitstellung pauschaler Fördermittel veröffentlichen wir die verausgabten Fördersummen:

    Im Saarland wurden insgesamt 522.546,84 Euro bewilligt. Die Liste der geförderten Selbsthilfeorganisationen finden Sie hier. Zudem wurden 89 Selbsthilfegruppen mit 101.217,97 Euro und eine Kontaktstelle mit 109.687,00 Euro gefördert.

    In Rheinland-Pfalz wurden Mittel in Höhe von 1.671.767,01 Euro verausgabt. Die Förderungen können Sie dem Transparenzbericht 2017 hier entnehmen.

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L’IKK Südwest vous informe
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