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Adipositas: Hilfe und Tipps für Betroffene und Angehörige

Bewegungsmangel, falsche Ernährung oder Stress können Adipositas verursachen. Ganz egal, ob Sie selbst betroffen sind oder denken, dass ein Familienmitglied oder Freund an der Krankheit leidet: Neben den Ursachen zeigen wir Symptome auf und weisen einen Weg aus der Krankheit.

Was ist Adipositas?

Der Begriff Adipositas leitet sich von dem lateinischen Wort „adeps“ („Fett“) ab und bezeichnet ein starkes Übergewicht. Im Deutschen ist auch oft von „Fettleibigkeit“, „Fettsucht“ oder „Obesitas“ die Rede. Eine Person ist adipös, wenn sich das Körperfett übermäßig stark vermehrt. Ob eine Person fettleibig ist oder nicht, wird mit dem Körpermasse-Index (Body-Mass-Index, kurz: BMI) berechnet. Dieser berechnet sich wie folgt: Gewicht in kg/ (Größe in m)2.

Erwachsene sind adipös, wenn sie einen BMI über 30 kg/m2 haben; Kinder und Jugendliche leiden bei einem BMI von 25 bzw. 30 kg/m2 an Adipositas.

Was sind Symptome von Adipositas?

Betroffene haben neben dem starken Übergewicht in der Regel zahlreiche gesundheitliche Probleme, die sich negativ auf die Lebensqualität auswirken:

  • Beschädigte Organe (z. B. Herz, Lunge, Leber oder Niere)
  • Eingeschränkte Beweglichkeit
  • Kurzatmigkeit
  • Nachlassende Denkleistung
  • Schlafprobleme
  • Schlechte Wundheilung
  • Schmerzende Gelenke
  • Schnelle Ermüdungserscheinungen

Was verursacht Adipositas?

Es gibt nicht die eine Ursache für Adipositas. Natürlich ist das Übergewicht eine Folge von falschem Essen in oft größeren Mengen. Darauf folgt der Bewegungsmangel, weil Bewegung immer beschwerlicher wird. Wichtig ist die Frage nach dem „Warum“: Warum essen manche Menschen so viel, werden nicht satt? Hier kommen die psychischen Faktoren wie Stress oder Frust ins Spiel. Psychosozialer Stress wie z. B. Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz, pflegebedürftige Angehörige, Arbeitslosigkeit, Eheprobleme etc. können der Psyche schaden. Manche Menschen reagieren darauf mit Essen – andere mit Alkohol, Zigaretten oder auch übertriebenem Sport.

Betroffene Menschen einfach als disziplinlos und faul abzustempeln, wäre falsch und setzt die Erkrankten nur noch mehr unter Druck.

Bei adipösen Kindern ist insbesondere die fehlende Bewegung ein Knackpunkt, so Dr. med. Johannes Oepen, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Bad Kreuznach und Vorstand des Adipositas-Netzwerks Rheinland-Pfalz: „Das Gleichgewicht zwischen Ernährung und Bewegung stimmt nicht mehr, heute ist Inaktivität zu oft Teil des Lebensstils.“

Hilfe bei Adipositas

„Freude ist das wichtigste Mittel gegen Inaktivität“, so Dr. med. Johannes Oepen. Deswegen sollten Eltern ihren adipösen Kindern vermitteln, dass Bewegung – etwa der Weg zur Schule oder ein Sportverein – Spaß machen. Dr. med. Johannes Oepen redet hier passenderweise von „Anstrengungsfreude“. Denselben Gedanken können Sie auch adipösen Erwachsenen im Freundes- oder Bekanntenkreis vermitteln. Als Angehöriger oder Freund können Sie hier einen Anfang machen, indem Sie dem Betroffenen sagen, was er bereits gut macht und anschließend Verbesserungsvorschläge machen. Gehen Sie eine Runde spazieren und passen Sie dabei Ihr eigenes Tempo dem des Übergewichtigen an.

Selbsthilfevereine bzw. Selbsthilfegruppen können eine weitere wertvolle Stütze für adipöse Menschen sein. Betroffene können sich dort ungestört austauschen und einander motivieren.

Es ist zudem essenziell wichtig, dass das Selbstbewusstsein der Betroffenen gestärkt wird – dies kann nicht nur über Selbsthilfe und Sport, sondern auch über Hobbies wie Malen oder Musizieren gelingen.

Gesunde Ernährung spielt beim Abnehmen eine wichtige Rolle

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung kann dabei helfen, dass der Betroffene zu einer gesunden Lebensweise zurückfindet. Egal ob in der Familie oder mit Freunden – gemeinsames Kochen und Essen bereitet Spaß und Freude. Auf unserer Internetseite www.iss-einfach-besser.de geben wir Tipps, wie solche Gruppenaktivitäten gut gelingen. Viele leckere Rezepte der IKK-Mitarbeiter geben darüber hinaus direkt Ideen für das erste gemeinsame Kochen. Noch mehr leckere sowie gesunde Rezepte bietet das Kochbuch „schmeckt. einfach. gut.“, welches die IKK Südwest unterstützt.

Ernährungsberatung der IKK Südwest

Sie möchten sich zum Thema Adipositas informieren? Im Rahmen der Aktion „Iss einfach besser“ bieten wir eine umfassende, kostenlose Ernährungsberatung an. Besuchen Sie die Ernährungssprechstunde oder lassen Sie sich über die IKK Iss-gesund-Hotline 0800 72 46 860 von unserem Experten-Team telefonisch beraten. Überzeugen Sie sich auch als Nicht-IKK-Versicherter von der Qualität unserer persönlichen Ernährungsberatung! Weiterhin hilft ein Online-Ernährungscoaching unseren Versicherten dabei, das eigene Essverhalten zu ändern und persönliche Ziele etappenweise zu erreichen. Sie können den Coach dabei ganz bequem über unsere Online-Geschäftsstelle „Meine IKK Südwest“ nutzen.

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