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Fragen und Antworten zur elektronischen Gesundheitskarte

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Mit der eGK können Sie unsere exklusiven Leistungen kostenlos und unbürokratisch in Anspruch nehmen. Legen Sie die eGK einfach vor, wenn Sie sich bei Ärzten oder in Krankhäusern behandeln lassen.

Auf der Vorderseite Ihrer Gesundheitskarte ist Ihr Lichtbild aufgedruckt. Eine Gesundheitskarte ohne Foto erhalten lediglich Kinder unter 15 Jahren und Versicherte, denen die Erstellung eines Fotos nicht möglich ist (zum Beispiel Schwerpflegebedürftige).

Auf der Rückseite befindet sich Ihre Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC=European Health Insurance Card). Durch ihre Vorlage erhalten Sie medizinische Leistungen in allen EU-Mitgliedsstaaten sowie in Island, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen, Serbien und in der Schweiz.

Bei der Einführung der eGK werden zu Beginn nur die administrativen Daten wie Name, Adresse und Geburtsdatum des Versicherten zur Verfügung stehen und zwar offline, also ohne Anbindung an die umgebende Infrastruktur von Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäusern. In Zukunft wird es auch eine Online-Anbindung der Daten geben.

eGK_Vorderseite

eGK_Rueckseite


  • Warum ist ein Foto notwendig?
    Das Foto muss in Anlehnung an Passbilder ganz bestimmten Kriterien (PDF) entsprechen. Es weist Sie zukünftig eindeutig und schnell als Karteninhaber/-in aus und beugt bei Verlust einem Missbrauch durch unberechtigte Dritte vor.

    Anforderungen an das Lichtbild:

    • Ein einteiliges Farbbild im Hochformat, das die vorgegebene Markierung vollständig ausfüllt (Format 35 x 45 mm) und auf dem die Gesichtsdarstellung mindestens 32 mm beträgt.
    • Das Gesicht ist zentriert, in allen Bereichen klar und scharf abgebildet und bietet eine ausreichende Helligkeit und einen ausreichenden Kontrast.
    • Die Hauttöne sind natürlich und ohne jeglichen Farbstich wiedergegeben, die Farben sind natürlich wiedergegeben.
    • Der Bildhintergrund bietet einen deutlichen Kontrast zum Gesicht und zu den Haaren und zeigt keine störenden Konturen.
    • Die Augen sind geöffnet, nicht durch Haare, Brillengestelle, getönte Brillengläser oder Sonnenbrillen verdeckt oder durch spiegelnde Reflexe, zum Beispiel von Brillengläsern, beeinträchtigt.
    • Auf dem Bild sind keine weiteren Personen oder Gegenstände zu sehen.
    • Das Bild zeigt eine Person mit neutralem Gesichtsausdruck und geschlossenem Mund, die gerade in die Kamera blickt.
    • Kopfbedeckungen sind grundsätzlich nicht erlaubt. Falls aus religiösen Gründen eine Kopfbedeckung getragen wird, muss das Gesicht trotzdem ganz zu erkennen sein.
  • Die Krankenversichertennummer

    Auf der eGK ist auch Ihre neue Krankenversichertennummer aufgeführt.

    Die Nummer ist zehnstellig, basiert auf Ihrer Rentenversicherungsnummer und bleibt ein Leben lang gültig, unabhängig davon, wo und wie Sie versichert sind.

  • Welche Daten sind auf dem Mikroprozessorchip der eGK gespeichert?
    • Anschrift
    • DMP-Kennzeichen (Disease-Management-Programm bzw. Chronikerprogramm)
    • Familienname, Name des Versicherten
    • Geburtsdatum
    • Geschlecht
    • Lebenslange Versichertennummer
    • Tag des Beginns des Versicherungsschutzes
    • Versichertenstatus
  • Welche Funktionen gibt es in Zukunft?

    In einem weiteren Schritt wird es möglich sein, die Daten online zu aktualisieren. Langfristig sollen – auf freiwilliger Basis – folgende Daten auf der eGK gespeichert werden können:

    Notfalldaten
    Informationen zu Arzneimittelunverträglichkeiten, Allergien, chronischen Erkrankungen, operativen Eingriffen, Kontaktpersonen im Notfall

    PersönlicheErklärungen
    Auskünfte bzgl. Organspendeausweis, Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht

    Arzneimitteldokumentation
    Informationen für Ärzte und Apotheker über die aktuelle Medikation des Patienten

    Elektronischer Arztbrief
    Speicherung von Facharztberichten sowie von Entlassungsbriefen aus Krankenhäusern oder Reha-Einrichtungen

    Elektronische Patientenakte
    Enthält Gesundheitsdaten des Versicherten, zum Beispiel Untersuchungen, Röntgenbilder, Laborwerte, Diagnosen, Operationsberichte, Medikationen

    Sobald diese erweiterte Datenspeicherung möglich ist, werden wir Sie informieren.

  • Wird der Datenschutz gewährleistet?
    Der Schutz vor Missbrauch bei der Verarbeitung und Speicherung von sensiblen Gesundheitsdaten hat bei der elektronischen Gesundheitskarte höchste Priorität und wird durch gesetzliche und technische Maßnahmen sichergestellt. Zurzeit sind zum Einlesen administrativer Daten wie zum Beispiel Name oder Adresse keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. Der Zugriff auf sensible Gesundheitsdaten wird durch ein strenges Sicherheitssystem geschützt. Mit Hilfe des Mikroprozessorchips können die Informationen später verschlüsselt übertragen werden. Darüber hinaus können sie nur gelesen werden, wenn der Arzt seinen Heilberufsausweis und der Patient seine elektronische Gesundheitskarte in ein Kartenterminal stecken. Den Zugriff auf medizinische Daten muss der Patient zusätzlich durch Eingabe einer PIN freigeben. Beim Zugriff auf die Notfalldaten wird keine PIN erforderlich sein.
  • Gültigkeit der bisherigen Krankenversichertenkarte

    Die bisherige Krankenversichertenkarte (KV-Karte) hat zum 31. Dezember 2014 ihre Gültigkeit verloren.

    Seit dem 1. Januar 2015 gilt die eGK als alleiniger Nachweis für die Berechtigung zur Inanspruchnahme von Leistungen.

    Sofern Sie zum Zeitpunkt der Behandlung keine gültige eGK vorlegen können, ist der Arzt berechtigt, Ihnen eine Privatvergütung in Rechnung zu stellen.

    Sofern Sie noch keine eGK besitzen, bitten wir Sie daher, uns schnellstmöglich ein Lichtbild einzureichen.

    Gerne können Sie uns auch ein digitales Lichtbild über diese Homepage übermitteln. Geben Sie hierzu einfach im Suchfeld den Webcode 1000 ein.

Wir betten auf unserer Internetseite zunächst deaktivierte Social-Media-Schaltflächen zum Teilen auf Facebook und Tweeten auf Twitter ein. Ihre personenbezogenen Daten werden dadurch nicht ohne Ihre Zustimmung an die Betreiber der genannten Netzwerk-Plattformen gesendet. Erst wenn Sie eine der Schaltflächen anklicken wird diese aktiviert und Ihre personenbezogenen Daten werden an die jeweilige Netzwerk-Plattform übermittelt. Durch einen Klick auf eine Social-Media-Schaltfläche geben Sie gem. § 4a SDSG Ihre Einwilligung zur Datenübertragung an den jeweiligen Netzwerk-Plattform-Anbieter.

Ergänzend verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.

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