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Wenn Pollen und Lebensmittel gemeinsame Sache machen: Die Kreuzallergie

Während draußen die Birkenpollen ihr Unwesen treiben, zeigen manche Allergiker plötzlich auch Reaktionen, wenn sie einen Apfel essen. Für dieses seltsame Phänomen gibt es aber eine Erklärung: Die Kreuzallergie. Wer darunter leidet, reagiert nicht nur auf Inhalationsallergene, sondern auch auf bestimmte Nahrungsmittel. Grund dafür sind bespielweise Eiweiße aus bestimmten Früchten, Nüssen oder Gemüsesorten, die in ihrem Aufbau den Allergenen aus Gräser-, Kräuter- und Baumpollen gleichen. Ist das Immunsystem dagegen sensibilisiert, kann es beim Kontakt mit ähnlichen Eiweißstrukturen aus Nahrungsmitteln ebenfalls mit allergischen Symptomen reagieren.

Beschwerden in der Pollensaison – und darüber hinaus

Zum Glück leidet nicht jeder Pollenallergiker auch unter einer Kreuzallergie, doch allzu selten ist die „Pollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie“ nicht. Immerhin 60 bis 70 Prozent der Birkenpollenallergiker reagieren mit Beschwerden im Mund- und Rachenbereich auf den Verzehr bestimmter Lebensmittel. Juckreiz an den Lippen, ein pelziges Gefühl auf der Zunge oder am Gaumen bis hin zu stärkeren Beschwerden wie Lippen- und Zungenschwellungen, Heiserkeit, Atemnot und Erbrechen sind möglich. Schwere allergische Schockreaktionen treten allerdings nur selten auf.

Verzichten – aber nicht auf Vitamine

Wer unter einer Kreuzallergie leidet und deshalb bestimmte Lebensmittel meiden muss, sollte ein besonderes Augenmerk darauf haben, dass die Vitaminzufuhr trotzdem gesichert ist. Wichtig zu wissen: Häufig lösen nur rohe Früchte und Gemüse die Beschwerden aus. Durch das Erhitzen der entsprechenden Nahrungsmittel werden die Aminosäureketten der Eiweiße meist zerstört – gekochte Äpfel oder Karotten sind also für die meisten Allergiker kein Problem. Anders sieht es bei Nüssen aus: Sie sind widerstandfähiger gegen Hitze und sollten deshalb zum Beispiel auch im Kuchen gemieden werden. Generell gilt aber: Nicht jedes der möglichen kreuzreagierenden Lebensmittel löst auch bei jedem Pollenallergiker Beschwerden aus – sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin darüber.

Weitere hilfreiche Tipps erhalten Betroffene auf der Internetseite des Deutschen Allergie- und Asthmabundes und bei der Gesellschaft für pädiatrische Allergologie (PDF).

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