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Schnelle Hilfe bei Sportverletzungen

Gesundheitsexpertin der IKK Südwest gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen

Viele Sportler strömen in der wärmeren Jahreszeit wieder in Scharen nach draußen, um zu joggen, zu walken, zu wandern, Rad zu fahren oder Tennis zu spielen. Auch wenn Bewegung gut tut: Ganz ohne kleine oder größere Unfälle läuft es dabei häufig nicht ab. 1,5 Millionen Sportverletzungen werden jedes Jahr in Deutschland registriert.

Nach längerer Trainingspause, zum Beispiel im Winter, findet man erst langsam zu seiner sportlichen Form zurück. Wer sofort aufs Ganze geht, riskiert eine Überlastung von Muskeln und Gelenken. Deshalb ist es ratsam, die Trainingsbelastung schrittweise zu steigern und sich vor dem Training aufzuwärmen.

Häufig auftretende Verletzungen

Die Muskulatur ist dabei beim Sport am häufigsten von Verletzungen betroffen. Die Bandbreite der Verletzungen reicht vom harmlosen Muskelkater bis hin zum Muskelriss.

1. Ein Muskelkater ist eine mikroskopisch kleine muskuläre Verletzung, hervorgerufen durch ungewohnte Bewegungsabläufe oder Muskelermüdung. Die Folge sind schmerzhafte Verspannungen des Muskels. Abreiben mit Eis, Kneipp-Anwendungen oder leichtes Bewegungstraining verschaffen meist Linderung. „Nehmen Sie auftretende Schmerzen ernst. Bei einem ordentlichen Muskelkater sollten Sie abwarten, bis die Schmerzen verschwunden sind“, so Silvia Urschel, Gesundheitsberaterin der IKK Südwest.

2. Muskelkrämpfe entstehen durch ein chemisches Ungleichgewicht in der Muskulatur und sind Anzeichen eines ermüdeten Muskels. Magnesium- oder Kaliummangel können ebenso Ursache sein. Zur Vorbeugung sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Lockerungsmassagen helfen zur Akutbehandlung.

3. Zerrungen haben ihre Ursache in der Überdehnung der Muskulatur. Es tritt ein krampfartiger Schmerz auf und der Muskel fühlt sich hart und gespannt an. Um die Heilung zu fördern, sollte der betroffene Bereich ein bis zwei Wochen geschont werden.

4. Ein Muskelfaserriss entsteht, wenn ein bereits überlasteter Muskel nicht geschont wird. Zu spüren sind heftige Stiche in der Muskulatur, zum Teil können Sie unmittelbar nach der Verletzung eine Delle sehen oder ertasten. Die betroffene Stelle sollten Sie ruhig stellen und eine Regenerationszeit von zwei bis sechs Wochen einhalten. Es empfiehlt sich zudem, einen Arzt aufzusuchen, da meist ein spezieller Verband nötig ist. Der Muskelriss tritt auf, wenn in einer Überlastungssituation alle Muskelfasern eines Muskels reißen. Um die Funktionalität des Muskels wiederherzustellen, kann ein operativer Eingriff notwendig werden. Die Genesungszeit liegt je nach betroffener Muskelpartie zwischen zwei und vier Monaten.

Einen garantierten Schutz vor Sportverletzungen gibt es leider nicht. Unsere Gesundheitsberaterin rät daher: „Werden Sie nicht übermütig. Achten Sie auf ausreichende Pausen während des Trainings sowie auf eine ausreichende Regeneration zwischen den Trainingseinheiten. Nach dem Training sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie noch hätten weitermachen können.“

Hinweis: Unsere Informationen ersetzen nicht den Arztbesuch, sondern können diesen lediglich ergänzen oder als Vorbereitung dienen. Nur ein Arzt kann durch genaue Untersuchungen feststellen, um welche Erkrankung es sich handelt. Daher sollten diese Auskünfte nicht zur Selbstbehandlung genutzt werden. Wenn Sie die oben genannten Empfehlungen nicht beachten und Ihnen dadurch ein Schaden entsteht, übernimmt die IKK Südwest keine Haftung.

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