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Mit Tee gesund durch den Winter

Der Winter ist die ideale Teezeit. Wenn es draußen frostet, wärmt eine dampfende Tasse Tee nicht nur die Hände, sondern fördert auch die Gesundheit. Heilkräutertee zum Beispiel kann sich schnell zur wertvollen Arznei aus der Natur entwickeln. Die IKK Südwest erklärt, wie Tee Sie gesund durch den Winter bringen kann.

Beliebtheit von Tee bei den Deutschen

Lange Zeit spielte Tee in Deutschland im Vergleich zu Kaffee eine Außenseiterrolle. Forscher fanden jedoch heraus, dass unter anderem grüner Tee gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt  – es folgte ein regelrechter Grüntee-Boom.

Studien zufolge trinkt jeder Deutsche heutzutage im Jahr durchschnittlich 26 Liter Tee. Jede vierte Tasse davon ist grüner Tee. Noch vor zehn Jahren war dieser Zuwachs undenkbar.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene eine Flüssigkeitsaufnahme von mindestens 1,5 Litern pro Tag. Wasser sollte einen Großteil der Flüssigkeit ausmachen, aber Tee ist eine gute und schmackhafte Möglichkeit, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Ungesüßt spart man im Vergleich zu anderen Getränken, wie Limonaden, zudem überflüssige Kalorien.

Wichtige Inhaltsstoffe im Tee fördern die Gesundheit

Je nach Sorte beinhaltet Tee wichtige Vitamine wie Vitamin A, B1, B2 und C sowie einige Mineralstoffe. Kräutertees sind aufgrund von ätherischen Ölen und anderen sekundären Pflanzenstoffen berühmt für verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören die sogenannten Polyphenole. Diese haben eine hohe Bedeutung bei der Prävention von Krebs, Arteriosklerose, Rheuma und anderen Erkrankungen.

Gerbstoffe

Jeder Tee enthält außerdem Gerbstoffe, die den Geschmack beeinflussen. Besonders grüner Tee beinhaltet große Mengen davon, was den typischen herben Geschmack verursacht. Die Gerbstoffe, auch Tannine genannt, wirken beruhigend auf Magen sowie Darm und werden daher häufig zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt.

Koffein

Das Koffein im Tee ist an die Gerbstoffe gebunden. Im Vergleich zum Kaffee wird das Koffein zum Beispiel beim Mate-Tee langsamer freigesetzt, allerdings hält die anregende Wirkung auf Körper und Geist länger an. Mate-Tee aktiviert den Stoffwechsel, weswegen er häufig zur Unterstützung von Fastenkuren und Diäten eingesetzt wird. Neben Mate-Tee sind grüner und schwarzer Tee (zum Beispiel Earl Grey) echte Wachmacher unter den Teesorten.

Rooibos-Tee ist hingegen ein beliebtes Getränk, das kein Koffein enthält.

Die Lieblings-Teesorten der Deutschen

Heute kann man aus einem breiten Sortiment an Teesorten, das Gesundheit und guten Geschmack verbindet, wählen: Schwarzer Tee, grüner Tee, Kräutertee oder Früchtetee werden mit verschiedenen Kräutern, Gewürzen und anderen Zutaten wie Brennnessel-Lemongras, Kamille-Ingwer oder Hibiskus-Gingko kombiniert.

Bei dieser Auswahl sollte für jeden Gaumen etwas dabei sein.

Hier einige Teeklassiker, die die Deutschen bei Beschwerden besonders gerne trinken:

Pfefferminztee

Im Idealfall wird der Tee aus frischer Minze gewonnen. Pfefferminztee hilft bei Erkrankungen der Atemwege. Allerdings sollte er bei Magen-Darm-Beschwerden vermieden werden: Hier reizt er die Magenschleimhaut.

Kamillentee

Dieser Tee ist ein Alleskönner: Er lindert Entzündungen sowie Krämpfe und hat eine beruhigende Wirkung. Kamillentee hilft zum Beispiel bei Magen-Darm-Beschwerden, Bauchschmerzen oder Blähungen.

Melissentee

Ätherische Öle wirken beruhigend und ausgleichend auf das gestörte vegetative Nervensystem. Melisse kann den Körper somit in stressigen Situationen unterstützen.

Mariendisteltee aus Mariendistel-Samen

Dieser Tee enthält die beiden Bitterstoffe Silymarin und Flavonen, die die Entgiftungsarbeit der Leber stärken. Selbst bereits geschädigte Leberzellen werden repariert. Nach einem üppigen Essen kann bereits eine Tasse dieses Tees ein Völlegefühl verhindern.

Johanniskrauttee

Diese Teesorte ist ein idealer Begleiter für trübe und ungemütliche Wintertage. Bereits mit einer Tasse kann der Winterblues gemildert werden. Der Wirkstoff Hypericin setzt im Gehirn nämlich genau dort an, wo der Ursprungsherd für schlechte Laune, Ängste und Depressionen liegt.

Tipps

Heilkräuter-Kur

Möchte man den Körper mit Heilkräutertees unterstützen, macht es wenig Sinn, die gleiche Teesorte täglich über mehrere Wochen oder Monate zu trinken. Der Körper gewöhnt sich schnell an die Inhaltsstoffe und zeigt hier nach einiger Zeit keine Reaktion mehr. Dadurch bleibt die gewünschte Wirkung aus.

Nach einer Faustregel in der Naturmedizin sollte deswegen nach drei Wochen Heilkräutertee-Kur eine Woche Pause eingelegt werden. Danach kann wieder mit einer Drei-Wochen-Kur begonnen werden.

Teeumschläge oder -wickel

Doch nicht nur das Trinken von Tee hat eine positive Wirkung, auch Teeumschläge oder -wickel fördern die Gesundheit. Bei geschwollenen Augen kann ein warmer Teebeutel aus Salbei- oder Kamillentee auf die betroffene Stelle gelegt werden. Bereits nach kurzer Zeit wird die Durchblutung angeregt und die Schwellung geht zurück.

Fußbad

Auch ein Fußbad mit Kamille kann bei unangenehmen Gerüchen für schnelle Besserung sorgen.

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