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Tipps für die Bildschirmarbeit

Arbeitsalltag bedeutet für viele Arbeitnehmer stundenlanges Arbeiten am PC oder am Notebook. Muskelverspannungen sowie Kopf- und Nackenschmerzen sind vielfach die Folgen. Diese Beschwerden können zu Erkrankungen und längeren Fehlzeiten führen und dadurch für Arbeitnehmer und Arbeitgeber beträchtliche Kosten verursachen.

Ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz schafft hier Abhilfe und verhindert oder verringert Beschwerden, die durch dauerhafte Fehl- und Überbelastung entstehen. Gesundheitlichen und ökonomischen Folgen wird vorgebeugt und die Motivation, Zufriedenheit und Produktivität der Arbeitnehmer gesteigert. Der sogenannte Return on Investment beträgt eins zu drei: Unternehmen, die in die Vorsorge der Mitarbeiter investieren, erhalten also den dreifachen Wert zurück. Ergonomie am Arbeitsplatz wird somit zu einer lohnenswerten Investition, die sich langfristig auszahlt.

Die hauptsächlichen Probleme bei der Arbeit am Bildschirm sind:

  • Ein falsch aufgesteller Bildschirm
  • Ein der Körpergröße nicht angepasstes Mobiliar
  • Zu wenig Bewegung

Wenn Sie die folgenden Hinweise beachten, können Sie und Ihre Mitarbeiter komfortabel arbeiten und Schmerzen vorbeugen:

Keine Reflexionen, kein Blenden

Der Computer sollte so aufgestellt sein, dass der Blick parallel zum Fenster gerichtet ist. Eine gleichmäßige Raumbeleuchtung ist ideal. Abends darf der Bildschirm nicht die einzige Lichtquelle im Raum sein. Das strengt die Augen unnötig an.

Richtige Position des Bildschirms

Der Bildschirm sollte gerade vor dem Mitarbeiter stehen, sodass er bei der Arbeit nicht ständig den Kopf oder den Oberkörper drehen muss. Die Tastatur und der Bildschirm stehen am besten parallel zur Tischkante.

Genügend Platz

Es ist darauf zu achten, dass auf dem Tisch genügend Platz für Tastatur und Maus ist. Unter dem Tisch sollte darüber hinaus ausreichend Beinfreiheit bestehen und keine Gegenstände oder Tischbeine im Weg stehen.

Gute und dynamische Sitzhaltung

Eine wichtige Voraussetzung für ein entspanntes Sehen und Arbeiten ist eine gute Sitzhaltung. Die Unterarme sollten waagerecht zur Tastatur aufliegen. Ideal ist, wenn Ober- und Unterarme einen rechten Winkel bilden. Das gilt auch für Ober- und Unterschenkel.

Die Rückenlehne sollte so eingestellt sein, dass sie ein dynamisches Sitzen ermöglicht (bewegliche Rückenlehne). Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Federkraft der Rückenlehne dem Körpergewicht angepasst ist und zwischen Kniekehle und Stuhlkante ein Spielraum von mindestens zwei Fingern besteht.

Es gibt außerdem Hilfsmittel wie Fußstütze, Handgelenkstütze und Beleghalter, die zur Verfügung gestellt werden können.

Richtiger Abstand zum Bildschirm

Die Sehdistanz zum Bildschirm sollte 60 bis 80 cm betragen. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass die Oberkante der Bildschirmfläche etwa 5 bis 10 cm unter Augenhöhe liegt, damit der Mitarbeiter mit gesenktem Blick auf die Bildschirmmitte sehen kann.

Genügend Bewegung

Es ist wichtig, auf genügend Bewegung zu achten. Als ideale Aufteilung gilt: 60 Prozent dynamisches Sitzen, 30 Prozent Arbeiten im Stehen,10 Prozent gezieltes Umhergehen.

Pausen einplanen

Die Augen sind für jede kleine Pause dankbar. Kleine Wartezeiten, die durch das Computersystem entstehen, können zum Beispiel genutzt werden, um die Augen vom Bildschirm abzuwenden und so zu entlasten. Sinnvoll ist es außerdem, nicht in zu langen Zeitblöcken am Computer zu arbeiten, sondern die Bildschirmarbeit immer wieder durch andere Tätigkeiten zu unterbrechen, beispielsweise um Telefonate oder die tägliche Ablage zu erledigen. Die Faustregel lautet: Nach zwei Stunden Computerarbeit eine Pause von ungefähr 15 Minuten einlegen.

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