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Gründe für Krankmeldungen im Unternehmen

Viele Unternehmen kämpfen mit einem hohen Krankenstand. Dabei können Krankmeldungen krankheitsbedingt oder motivational bedingt sein. Ein effizientes Fehlzeitenmanagement hilft dabei, finanzielle Schäden zu reduzieren und auch das Betriebsklima zu verbessern.

Krankheitsbedingte Abwesenheit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen sowie Krankheiten des Verdauungssystems verursachten laut Statistischem Bundesamt die höchsten Krankheitskosten im Jahr 2015. Die Studie zeigt, dass die Krankheitskosten mit zunehmendem Alter steigen. Allein die Hälfte der Krankheitskosten verursachten Personen, die älter als 65 Jahre sind. Das Statistische Bundesamt bietet etwa Tabellen zur Krankheitskostenrechnung an, mithilfe derer sich Krankheitskosten detailliert nach Geschlecht, Altersgruppen oder Krankheitsdiagnosen aufzeigen lassen.

Wie die Studie des Statistischen Bundesamtes zeigt, gibt es bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen einen deutlichen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Die Pro-Kopf-Kosten sind bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Männern deutlich höher als bei Frauen. Das genaue Gegenteil ist bei psychischen Erkrankungen der Fall:

Häufige psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz sind Angststörung, Burnout, Depression und Suchterkrankung. Auf unserer Seite „Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz“ erfahren Sie, wie Sie als Arbeitgeber und Führungskraft betroffenen Mitarbeitern helfen können.

Motivational bedingte Abwesenheit: Arbeitsunzufriedenheit und Führungsstil

Fehlende Arbeitszufriedenheit und ein schlechter Führungsstil führen oft zu motivational bedingter Abwesenheit.

Im Arbeitsalltag kommt es immer wieder zu Konflikten mit Arbeitskollegen oder der Führungskraft. Diese Konflikte sind oftmals die Folge eines schlechten Führungsstils, sorgen für ein schlechtes Betriebsklima und münden in einer ineffizienten Arbeitsweise. Diese mangelnde Motivation äußert sich in einer erhöhten Arbeitsunfähigkeitsquote („AU-Quote“). Falls im Unternehmen ein besonders hoher Krankenstand herrscht, sollten Sie das daraus resultierende „Blaumachen“ hinterfragen. Um Konflikte zu vermeiden, informieren wir Sie in unserem Artikel „Konflikte am Arbeitsplatz lösen“ über die Entstehung von Konflikten sowie über Konfliktmanagement.

Eine Arbeitsunzufriedenheit stellt sich ein, wenn im Beruf Leistungserfolge ausbleiben, erbrachte Leistungen nicht gelobt werden oder herausfordernde Tätigkeiten fehlen. Folglich ist der Mitarbeiter unzufrieden oder langweilt sich auf der Arbeit.

Fehlzeitenmanagement zur Senkung der AU-Quote

Ein hoher Krankenstand kann nicht nur zu einem hohen finanziellen Schaden führen: Häufige Fehlzeiten bestimmter Kollegen wirken sich auch negativ auf das Betriebsklima aus. Die verbliebene Belegschaft muss nämlich die Aufgaben der krankgeschriebenen Kollegen übernehmen – die Arbeitsbelastung erhöht sich. Folgende Tipps helfen dabei, die Fehlzeiten zu verbessern:

Fehlzeitenanalyse: Wer ist wie oft und warum krank?

  • Arbeitssicherheit gewährleisten: Betriebsunfälle mit geeigneten Sicherheitsmaßnahmen verhindern
  • Work-Life-Balance: Mitarbeiter mit Workshops und guten Arbeitsbedingungen unterstützen
  • Arbeitsplatzgestaltung: wertschätzendes Verhalten und gesunde Raumgestaltung (ergonomische Möbel, wenig Lärm usw.)
  • Personalauswahl: gezielt Personal auswählen, um Überforderung oder Demotivation im Vorhinein zu vermeiden

IKK Südwest unterstützt bei Fehlzeitenmanagement

Das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) der IKK Südwest unterstützt Sie sowohl bei krankheitsbedingten als auch motivational bedingten Fehlzeiten. Wir analysieren die Ursachen von möglichen Gesundheitsbelastungen, legen für Ihr Unternehmen individuelle Maßnahmen fest und begleiten Sie bei der Umsetzung. Hier erfahren Sie mehr zum BGM der IKK Südwest.

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