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Berufspendeln in Deutschland – Entspannt zur Arbeit

Langes und häufiges Pendeln auf die Arbeit kann schädlich für die Gesundheit sein. Die Zahl der Pendler ist seit Mitte der neunziger Jahre stetig gestiegen und der Trend reißt nicht ab – umso wichtiger ist es, dass Berufspendler auf ihre Gesundheit achten. Die IKK Südwest hat einige Tipps für Sie zusammengestellt.

  • Das Auto ist Verkehrsmittel Nummer Eins unter den Pendlern

    33 Millionen Menschen in Deutschland sind täglich auf Bus, Bahn oder Auto angewiesen, um pünktlich auf der Arbeit zu sein. Auf Platz eins der Verkehrsmittel liegt laut Statistischem Bundesamt unangefochten das Auto: Rund 65 Prozent aller erwerbstätigen Berufspendler waren 2012 auf den PKW angewiesen.

    Die meisten erwerbstätigen Berufspendler (29 Prozent) fahren bis zu fünf Kilometer zur Arbeitsstätte, dicht gefolgt von jenen Arbeitnehmern, die zehn bis 25 Kilometer von der Arbeit entfernt leben (26,5 Prozent). Eine Strecke von fünf bis zehn Kilometer pendeln rund 20 Prozent der Erwerbstätigen. Allerdings bedeutet eine kurze Strecke nicht zwangsläufig, dass der Pendler auch schnell auf der Arbeit ist – gerade Stadtbewohner haben mit starkem Verkehr zu kämpfen.

    Umso wichtiger ist es, den Arbeitsweg möglichst sinnvoll zu nutzen und psychische sowie physische Belastungen zu minimieren.

  • Tipps für entspanntes Pendeln
    Pendeln kann nerven, vor allem wenn die Mobilität als Zwang erlebt wird. Empfindet der Erwerbstätige den langen Weg zur Arbeit als störend, können Stressempfinden, Krankheiten und depressive Verstimmungen doppelt so häufig auftreten wie bei Pendlern, die gerne Zeit im Auto oder in der Bahn verbringen. Ausgewählte Tipps von KarriereBibel.de oder der Deutschen Handwerks Zeitung machen das Pendeln erträglicher:

    Auto:

    • Fahren Sie zeitig los und vermeiden Sie damit Zeitdruck.
    • Testen Sie gegebenenfalls, ob auf den Straßen weniger los ist, wenn Sie eine Stunde früher oder später auf die Arbeit fahren.
    • Tragen Sie bequeme Kleidung und überprüfen Sie die Sitzhaltung.
    • Fahren Sie defensiv Auto, das heißt bleiben Sie wenn möglich auf einer Spur und halten Sie ein angenehmes Tempo.
    • Variieren Sie die Strecke, um für Abwechslung zu sorgen.
    • Lassen Sie Hörspiele, Musik-CDs oder das Radio laufen.

    Nutzen Sie Mitfahrgelegenheiten oder bilden Sie gegebenenfalls Fahrgemeinschaften, für letzteres bieten sich Kollegen an. Weitere Mitfahrer finden sie etwa unter Fahrgemeinschaft.de; auch als kostenlose App im App Store und bei Google Play verfügbar.

    Um mehr Bewegung zu haben, sollten Sie das Auto nicht direkt auf dem Firmenparkplatz parken.

    Öffentliche Verkehrsmittel:

    • Brechen Sie zeitig auf und vermeiden Sie damit Zeitdruck.
    • Hörspiele, Musik oder Bücher verschönern die Fahrt.
    • Achten Sie bei der Nutzung von Notebooks, Smartphones und Tablets auf Ihre Gesundheit.
    • Tragen Sie bequeme Kleidung.
    • „Power-Napping“, also kurzer Schlaf von 20 Minuten, sorgt für Entspannung.
    • Lieber länger fahren, statt zweimal umzusteigen. Umsteigen, Sitzplatzsuche und Bangen um den Anschlussbus oder –zug erzeugt neuen Stress.

    Wenn eine gute ÖPNV-Verbindung zur Arbeit besteht, bietet es sich generell an, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Wer den Arbeitsweg mit Lesen, Musikhören oder einfach nur Ausspannen verbringt, hat weniger das Gefühl, seine Zeit zu vergeuden.

    Es ist auch sinnvoll, ein ergonomisches Sitzkissen zu verwenden, denn bei Autofahrern können kleine Veränderungen der Sitzhaltung Nacken- und Rückenschmerzen vorbeugen. Zugreisende, die mit einem Nackenkissen schlafen und dösen, kommen auch ohne Verspannungen auf der Arbeit an.

    Mit dem Fahrrad auf die Arbeit

    Bei Kurzstrecken können durch die Wahl des Verkehrsmittels noch weitere positive Nebeneffekte bewirkt werden: Das Fahrrad bietet ein ideales Herz-Kreislauf-Training. Wer regelmäßig in die Pedale tritt, baut überschüssige Fettpölsterchen ab, kräftigt Muskeln sowie Lunge und ist nachweislich besser gelaunt.

    Eine Möglichkeit sind hier auch E-Bikes und Pedelecs, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Das Fahrrad mit Elektromotor kann die Fahrt auf die Arbeit erleichtern. Informationen zu E-Bikes und Pedelecs gibt es auf der Webseite des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).

  • Wie Arbeitgeber Pendler unterstützen können
    Arbeitgeber können einiges dazu beitragen, die Belastungsrisiken für Pendler zu senken. Zum einen sollten Arbeitgeber die Meetings nicht schon um 8 Uhr morgens einberufen, sondern erst nach der „Rushhour“. Arbeitnehmer müssen so nicht in den frühen Morgenstunden aufstehen und können Stoßzeiten meiden. Zum anderen kommen Pendlern flexible Arbeitszeiten entgegen und helfen, gesund zu bleiben. So lässt sich etwa Zeitdruck und der damit verbundene Stress vermeiden. Zum Thema „Flexibilität“ zählt auch die Möglichkeit zur Heimarbeit (Home Office). Wochenendpendler, die ein bis zwei Tage von zu Hause aus arbeiten, können so entlastet werden.
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