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Auszubildenden den Einstieg ins Berufsleben erleichtern

Azubis sind an ihrem ersten Arbeitstag oft nervös und aufgeregt – immerhin beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt. Umso wichtiger ist es, dass Sie als Arbeitgeber eine Willkommenskultur schaffen und den Auszubildenden damit den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Allerdings lohnt sich ein guter erster Eindruck auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht, gerade in Hinblick auf den Fachkräftemangel. Der erste Eindruck kann darüber entscheiden, ob sich der Berufseinsteiger mit dem neuen Arbeitgeber und der Aufgabe identifiziert – oder eben nicht.


  • Erstellen Sie einen Ausbildungsplan

    Der betriebliche Ausbildungsplan basiert auf dem Ausbildungsrahmenplan. Um den Ausbildungsrahmenplan für Ihren Azubi zu finden, müssen sie die Ausbildungsordnung für den jeweiligen Ausbildungsberuf zu Rate ziehen. In jeder Ausbildungsordnung ist nach § 5 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) unter anderem das Ausbildungsberufsbild festgelegt, aus dem sich der Ausbildungsrahmenplan ableitet. Das jeweilige Ausbildungsberufsbild enthält die beruflichen Fähigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die mindestens Gegenstand der Berufsausbildung sind.

    Das Aussehen des betrieblichen Ausbildungsplans ist im Gegensatz zum Inhalt gesetzlich nicht vorgeschrieben. Wie Sie einen Ausbildungsplan erstellen können, zeigt das Muster eines betrieblichen Ausbildungsplans auf Verwaltungsdurchklick.de (PDF).

  • Informieren Sie Ihre Auszubildenden frühzeitig
    Senden Sie jedem Azubi einige Wochen vor Ausbildungsbeginn alle notwendigen Unterlagen zu. Teilen Sie diesem in einem individuellen Schreiben mit, wann und wohin er ins Unternehmen kommen soll und wie sein erster Arbeitstag aussieht. Der Berufsanfänger kann sich mithilfe dieser Unterlagen auf den ersten Arbeitstag einstimmen und startet nicht ins Ungewisse.
  • Nehmen Sie sich am ersten Tag Zeit für die Auszubildenden

    Wie bereits gesagt, spielt der erste Arbeitstag für den Auszubildenden eine wichtige Rolle. Weil der erste Eindruck zählt, empfiehlt sich folgender Ablauf – angelehnt an die „Checkliste zur Einarbeitung“ (PDF) von Ausbilden-ist-Zukunft.de:

    • Begrüßung: Der/Die Arbeitgeber/in beziehungsweise der/die Ausbilder/in sollte den Auszubildenden pünktlich am vereinbarten Ort empfangen und freundlich begrüßen. Somit drücken Sie Wertschätzung aus und der junge Mitarbeiter hat das Gefühl, dass man sich um ihn kümmert.
    • Vorstellung: Der Auszubildende sollte mit Kolleginnen/Kollegen sowie der Einrichtung bekanntgemacht werden. Dies lässt sich gut bei einem Rundgang durch die Einrichtung erledigen. Eine Vorstellungsrunde fördert die Integration neuer Mitarbeiter.
    • Einführung: Klären Sie dem Azubi über seine Arbeitszeiten, An- und Abmeldesysteme sowie Ruhepausen auf. Ganz wichtig sind auch Informationen über Arbeitsschutzvorschriften und Datenschutz.
  • Stellen Sie dem Auszubildenden wichtige Unterlagen zusammen
    Denken Sie daran, Ihre Auszubildenden ausreichend zu informieren: Unternehmens- und Produktbroschüren ermöglichen dem Azubi, sich schnell mit dem Unternehmen und dem neuen Job vertraut zu machen. Kantinenspeisepläne oder Kontaktdaten von wichtigen Ansprechpartnern helfen dem neuen Mitarbeiter, sich besser zurechtzufinden. Auch gemeinsame Aktionen für die Auszubildenden sind denkbar, damit sich alle Beteiligten besser kennenlernen.
    Die Auszubildenden können sich viele Informationen, die in den ersten Tagen vermittelt werden, oft gar nicht merken – zu groß ist die Informationsflut. Daher ist es sinnvoll, dass Sie als Arbeitgeber dem Auszubildenden ein Handbuch überreichen, in dem alle wichtigen Informationen zusammengefasst sind. In einem solchen Handbuch kann zum Beispiel stehen, wie Unterlagen richtig archiviert werden oder wie und wann Urlaub zu beantragen ist. Ein solches Vorgehen hilft bei der Einarbeitung Ihres neuen Mitarbeiters.
  • Nehmen Sie sich Zeit für Gespräch

    Sinnvoll ist es, in den ersten Tagen ein gemeinsames Gespräch mit dem Auszubildenden zu vereinbaren. Sie können darin erklären, was das Unternehmen vom Azubi erwartet – auch hinsichtlich des Arbeitsverhaltens und Umgangs mit Kunden sowie Kollegen. Ein solches Gespräch erspart Ihrem jungen sowie unerfahrenen Kollegen, diverse Fettnäpfchen. Der Auszubildende kann das Gespräch zudem nutzen, um eigene offene Fragen in einem zwanglosen Rahmen zu stellen.

    Ein weiteres Gespräch, beziehungsweise Feedbackgespräch, bietet sich nach circa sechs Wochen an. Alle Beteiligten können sich über die Erfahrungen der ersten Woche austauschen und sowohl positive als auch negative Kritik üben.

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