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Mit Kindern im Auto sicher unterwegs

Sicherheitstipps und Kinderspiele für lange Autofahrten

Urlaubsfahrten, der Besuch bei Oma oder die Fahrt zum Fußballspiel – Kinder verbringen viel Zeit im Auto. Umso wichtiger ist es, dass Sie als Eltern viel Wert auf Sicherheit legen. Spätestens wenn dann auch noch ein Stau entsteht, langweilen Kinder sich schnell und werden oft sogar quengelig. Das A und O bei Kurztrips und längeren Autoreisen ist somit eine gute Planung. Deswegen hat die IKK Südwest für Sie einige Tipps zusammengestellt, wie Sie mit Ihren Kindern sicher sowie mit viel Spaß, Bewegung und gesunden Snacks ans Ziel kommen!

  • Sicherheit und Komfort

    Ein hohes Maß an Sicherheit erreichen Sie mit einer gewissenhaften Vorsorge. Dies gilt insbesondere für die Ausstattung Ihres Wagens. In Sache Sicherheit sind die Kindersicherung für die Türen und sichere Kindersitze ihr bester Freund.

    Kindersitze erhalten Sie in verschiedenen Ausfertigungen und je nach Alter und Größe müssen Sie viele gesetzliche Vorschriften beachten. Gesetzlich vorgeschrieben sind Kindersitze für alle Kinder von Geburt an bis zum Ende des 12. Lebensjahres und bis 1,50 Meter Körpergröße. Nach Überschreiten dieser Grenzen werden Kinder weiterhin mit einem Gurt gesichert. Babyschalen werden entgegen der Fahrtrichtung befestigt – am besten auf dem Rücksitz. Genauere Angaben über die Sicherung von Personen im Auto können Sie in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) in § 21 zur Personenbeförderung erhalten.

    Festmachen des Kindersitzes:

    Der ADAC Kindersitz-Berater bietet kostenlose Infos rund um den Kauf und das Anbringen eines Kindersitzes. Es werden auch Tipps für behinderte Kinder gegeben.

    Um Ihre Kinder sicher von A nach B zu transportieren, ist es sehr wichtig, lose Gegenstände und Gepäckstücke vor der Fahrt gut zu verstauen. Der ADAC zeigt in einem kurzen Video, wie Sie das Auto, etwa für den Urlaub, sicher und richtig packen können. Wichtig ist auch, dass Sie Ihr Auto nicht überladen und die vom Fahrzeughersteller festgelegten Gewichtsgrenzen in der Bedienungsanleitung einhalten.

    Generell gelten laut ADAC beim Packen folgende Grundregeln:

    • Schwere Elemente kommen möglichst weit nach unten
    • Schwere Gegenstände und Koffer möglichst direkt an die Rücksitzlehne
    • Nur leichte Gegenstände nach oben (z. B. Decken)
    • Ein stabiles Laderaumgitter oder auch ein Netz ist immer dann wichtig, wenn über die Höhe der Rücksitzlehne geladen wird
    • Die gesamte Ladung mit Decke abdecken und mit Hilfe von Zurrgurten (über Kreuz und eingefädelt in die Zurrösen am Ladeboden) sichern
    • Keine Getränke in Glasflaschen im Innenraum benutzen (scharfkantige Splitter beim Bersten!)

    Für Komfort auf der Autofahrt sorgen locker sitzende Bekleidung und eine angenehme Temperatur im Auto. Die Klimaanlage sollte nicht zu kalt sein – so vermeiden Sie Erkältungen. Sonnenschutz an den Scheiben hält einfallende Strahlen ab, eine leichte Decke schützt vor Kälte. Spezielle Nackenrollen stabilisieren den Kopf, wenn das Kind einschläft. Verzichten Sie während der Fahrt unbedingt auf das Rauchen.

    Kinder sollten während der Autofahrt kein schweres Schuhwerk tragen. Die Schuhe engen die Zehen ein. Besser ist es, die Schuhe auszuziehen und die Kinder auf Socken reisen zu lassen.

  • Mit Reisespielen die Fahrt verschönern

    „Sind wir endlich da?“ – diese Frage kennt wohl jeder, der einmal mit Kindern längere Zeit im Auto unterwegs war.

    Kinder brauchen Bewegung, wollen spielen und sich austauschen. Spiele für unterwegs sind deswegen eine willkommene Abwechslung vom langen Sitzen. Im Auto verkürzen Rate-Klassiker wie „Ich sehe was, was Du nicht siehst. Und das ist…“ oder „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ die Zeit. Gemeinsames Singen und dazu passende Handbewegungen sind eine weitere Möglichkeit, die Kinder zu unterhalten. Mögliche Lieder sind „Wer will fleißige Handwerker sehen?“ oder „Alle Vögel sind schon da“.

    Denken Sie bei Babys und Kleinkindern daran, dass Sie auch auf Reisen bei Mahlzeiten und Schlafzeiten den gewohnten Tagesrhythmus einhalten.

  • Gesunde Snacks und Getränke

    Folgender Proviant für zwischendurch passt in Kinderhände und ist lecker, leicht und gesund:

    • Geschnittene Paprika oder Karotten, Apfelschnitzen oder frische Beeren sind lecker und liefern reichlich Vitamine und Mineralien, ohne ein Völlegefühl zu erzeugen. Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind beim Essen nicht verschluckt.
    • Für kleinere Kinder gibt es zusätzlich Kinderkekse und Zwieback, für ältere Kinder belegte Vollkornbrote mit Salat, Gurke sowie Wurst oder Käse.
    • Lassen Sie Kinder ausreichend trinken. Am besten eignen sich ungesüßter, kalter Früchtetee, stilles Mineralwasser oder eine Fruchtschorle.
  • Bewegungsspiele für unterwegs
    Spätestens nach zwei Stunden Fahrt sollten Sie eine Pause einlegen. „Wir empfehlen eine Bewegungspause von zehn Minuten, das reicht auch noch für einen Toilettengang. Wählen Sie einen Parkplatz mit großen Grünstreifen und gepflasterten Wegen, am besten mit Kinderspielplatz. So haben die Kinder ausreichend Platz, um sich auszutoben“, erklärt Frank Laubscher, Gesundheitsberater der IKK Südwest.

    Eine bewusste Auswahl der Raststätten lohnt sich, weil nicht alle gleich kinderfreundlich sind. Innerhalb von Deutschland können Sie ganz leicht mithilfe von Tank & Rast kostenlos eine familienfreundliche Reise planen. Mithilfe der Anwendung lassen sich an bestimmten Orten, an Autobahnen oder über eine gesamte Route geeignete Raststätten suchen. Ist bei den Details unter „Services“ ein Vermerk zu „Spielmöglichkeiten“, kann sich Ihr Kind dort richtig austoben.

    Langes Sitzen macht müde und ist anstrengend für die Muskeln der Kleinen. Versuchen Sie in den Pausen deswegen spielerisch, die Muskeln zu dehnen:

    • Äpfel pflücken: Aufrecht hinstellen, Oberkörper lang strecken, Arme nach oben führen und erdachte Äpfel pflücken, dabei den ganzen Körper strecken. Wiederholen Sie dies abwechselnd auf flachen Sohlen und auf Zehenspitzen.
    • Hampelmann: Hüpfen, dabei Arme und Beine abwechselnd grätschen und wieder zusammenführen – die Hände treffen sich über dem Kopf mit einem Klatscher.
    • Krabbelspaß für die Kleinsten: Babys sollten Sie in den Pausen unbedingt aus der Schale herausnehmen. Legen Sie das Baby auf eine Decke – dort kann es sich ausstrecken, krabbeln oder drehen.
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