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Hilfe bei Kindernotfällen

Notfälle bei Kindern: Tipps von der Kinderarztsuche bis hin zur Ersten Hilfe

Im Folgenden haben wir einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen können, wenn Ihr Kind zum Beispiel Fieber hat, etwas Giftiges gegessen oder sich Finger verbrannt hat.

  • Lexikon der Kinderkrankheiten
    Ein ausführliches und kostenloses Lexikon der Kinderkrankheiten finden Sie bei Netdoktor.de. Es beinhaltet Ursachen, Symptome, Diagnose, Vorsorgemaßnahmen und Therapien von über 50 Krankheiten, die besonders häufig im Kindesalter auftreten.
  • Kinderarztsuche

    Auf der Internetseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung können Sie nach Ärzten der Fachgebiete Kinder- und Jugendpsychologie sowie Kinder- und Jugendmedizin in Ihrer Nähe suchen. Die Ärzte können Ihnen fachkundig und kompetent bei gesundheitlichen Problemen weiterhelfen.

    Die Suchfunktion liefert Ihnen das Fachgebiet, die Adresse, die Telefonnummer und die Öffnungszeiten des gesuchten Arztes.

    Mithilfe der folgenden Links finden Sie Ärzte in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland:

    Die KBV bietet zudem die kostenlose App „BundesArztsuche“ an. Mit deren Hilfe können Sie via Smartphone schnell und unkompliziert Ärzte in der näheren Umgebung finden. Die Anwendung gibt es sowohl für Android bei Google Play als auch für iOS im App Store.

  • Kindernotfälle

    Schnell hat sich Ihr Kind beim Spielen und Toben verletzt oder an der Herdplatte verbrannt. Kinder stecken sich auch gerne etwas in die Nase oder verschlucken Münzen und Spielzeuge – letztere bleiben im Hals stecken und können zu Atemnot führen.

    Ist es zu einem Unfall gekommen, sollten Sie diese drei Grundregeln beachten:

    • Bewahren Sie Ruhe.
    • Haben Sie immer einen Erste-Hilfe-Kasten in der Wohnung.
    • Setzen Sie Notrufe richtig ab. Die gültige Notrufnummer lautet: 112.

    Hat sich Ihr Kind verletzt oder etwas verschluckt, muss jeder Handgriff sitzen. Verinnerlichen Sie die folgenden Schritte, die aus der kostenlosen Broschüre „Erste Hilfe – Unfälle mit Kindern“ (PDF) entnommen sind:

    • Verschaffen Sie sich rasch einen Überblick über die Gefahrensituation.
    • Retten Sie das Kind aus der akuten Gefahrensituation.
    • Sichern Sie die Gefahrenstelle ab, damit keine weiteren Unfälle geschehen, zum Beispiel Herd abschalten oder Sicherungen ausstellen.
    • Beruhigen Sie das Kind durch ruhiges Sprechen oder Streicheln. Sprechen Sie auch dann mit dem Kind, wenn Sie nicht sicher sind, ob es Sie hören kann.
    • Untersuchen Sie das Kind zügig, aber ohne Hast auf Verletzungen.
    • Kontrollieren Sie die Atmung.
    • Prüfen Sie, ob die Atemwege frei sind und ob das Herz schlägt. Herzschlag beziehungsweise den Puls prüfen Sie bei Säuglingen am besten an der Innenseite oder in der Leiste. Bei größeren Kindern an der Halsseite.
    • Am besten erkennen sie am Bauch, ob ein Kind atmet – dazu legen Sie eine Hand unterhalb der Rippen auf den Bauch. Hebt sich die Bauchdecke, atmet das Kind. Tipp: Üben Sie das Auffinden des Pulses beim gesunden Kind.
    • Wenn das Herz nicht mehr schlägt bzw. falsch schlägt oder das Kind nicht mehr atmet, müssen Sie sofort den Notarzt (112) anrufen und wiederbelebende Maßnahmen ergreifen (siehe Wiederbelebung im Notfall)

    Sobald Sie die Notrufnummer gewählt haben, müssen Sie einen klaren Kopf behalten und die 5-W-Fragen beantworten können:

    • Wo ist es passiert? Geben Sie den genauen Ort des Unfalls an.
    • Was ist passiert? Beschreiben Sie den Unfall.
    • Wie viele Verletzte gibt es? Nennen Sie die Zahl der Verletzten, bei Kindern auch das Alter.
    • Welche Verletzung liegt vor? Beschreiben Sie Ihre Beobachtungen, zum Beispiel Atemstillstand, Verbrühung am ganzen Körper, Stromschlag, Sturz mit Bein- oder Armbruch. Gehen Sie auch auf die Schwere der Verletzung(en) ein.
    • Warten Sie auf Fragen der Rettungsleitstelle. Legen Sie erst dann auf, wenn die Helfer Ihnen sagen, dass sie keine weiteren Informationen benötigen. Die Daten des Anrufers werden meistens auch mit aufgenommen.
  • Wiederbelebung im Ernstfall

    Ist Ihr Kind etwa nach einem Sturz bewusstlos und atmet nicht mehr? Dann sollten Sie das Kind mithilfe einer Herzmassage und einer Mund-zu-Mund-Beatmung wiederbeleben.

    Um Ihr Kind reanimieren zu können, ist es empfehlenswert, regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen. Folgende Organisationen unterrichten Erste Hilfe bei Kindern:

    Ihre Kenntnisse in Reanimation können Sie zudem mithilfe von Erste-Hilfe-Apps auffrischen. Die Apps „ASB“ vom Arbeiter-Samariter-Bund, „Erste Hilfe“ vom Deutschen Roten Kreuz und „Erste-Hilfe-App“ von den Maltesern können Sie auf Notfälle vorbereiten, ersetzen aber gewiss keinen Kursbesuch. Alle Anwendungen gibt es sowohl für Android bei Google Play als auch für iOS im App Store.

  • Vergiftungen und Verätzungen

    Eltern müssen immer damit rechnen, dass gerade Kleinkinder alles essen, was in greifbarer Nähe ist. Im Eifer des Gefechts schlucken Kinder leider auch mal giftige Pflanzen oder Beeren, Giftköder sowie Spül- und Putzmittel.

    Hat Ihr Kind etwas Giftiges geschluckt? In diesem Fall sollten Sie ruhig bleiben und direkt die Giftnotrufzentrale anrufen. Versuchen Sie nicht, ein Erbrechen bei Ihrem Kind auszulösen. Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) rät dazu, zum Spülen von Mund und Speiseröhre nur etwas Leitungswasser (kein Mineralwasser, keine Milch und keinesfalls Kochsalz) zu verwenden.

    Hat Ihr Kind eine Verätzung an Haut oder Augen? Der BVKJ rät hier, die betroffene Stelle sofort unter fließendem Wasser gründlich zu spülen.

    Bei der Giftnotrufzentrale sollten Sie folgende Angaben machen können:

    • Um welches Gift handelt es sich?
    • Wie viel hat das Kind genommen?
    • Wann hat die Vergiftung stattgefunden?
    • Welche Vergiftungssymptome zeigt das Kind?
    • Wie alt ist das Kind und wie viel wiegt es?
    • Was wurde bisher gemacht?

    Bewahren Sie die Originalverpackung des Giftes beziehungsweise den giftigen Gegenstand sowie das Erbrochene auf.

    Hier finden Sie spezielle Giftnotrufnummern:

    Hessen und Rheinland-Pfalz: 0 61 31/1 92 40
    Saarland: 0 68 41/1 92 40
    Die IKK Südwest hat Ihnen weitere hilfreiche Unterlagen zum Thema Vergiftungen bei Kindern herausgesucht:

    • Die „Schutzengelkarte“ (PDF) lässt Sie auf der Seite des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel e. V. herunterladen und bietet präventive Tipps sowie schnelle Hilfe bei Vergiftungen.
    • Die kostenlose Broschüre „Achtung! Gift!“ (PDF) liefert umfassende Informationen zum Thema und erklärt etwa viele Giftpflanzen.
  • Erste-Hilfe-Kasten für Kinder

    Legen Sie sich präventiv ein Erste-Hilfe-Set für Kinder zu und haben Sie dieses im Krankheitsfall oder bei einem Unfall griffbereit.

    Diese Kinder-Hausapotheke sollte Verbandsmaterial und Medikamente enthalten. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass sich darin ausschließlich Arzneimittel befinden, die für Kinder geeignet sind und die Ihnen ein Kinderarzt gegebenenfalls empfohlen oder verordnet hat.

    Eine ausführliche Übersicht finden Sie hier.

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