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Gesundes für Obst- und Gemüsemuffel

Kinder sollen viel Obst und Gemüse essen – so die allgemeine Ernährungsempfehlungen. Aber wie bringt man kleine Obstverweigerer und Gemüsemuffel dazu, sich für Birnen, Paprika und Co. zu begeistern? Wir haben Ihnen Tipps zusammengestellt, die auch Ihrem Kind Vitamine schmackhaft machen.

  • Überprüfen Sie Ihre eigene Ernährung

    Wenn Sie selbst nur ungern Gemüse, Salate, Früchte, Nüsse oder Sprossen essen und es diese Lebensmittel auf Ihrem eigenen Teller nur in nahezu unsichtbaren Portionen gibt, dann ist es verständlich, dass Ihr Kind nicht einsieht, Sachen zu essen, die offenbar sonst niemand anderes in der Familie isst.

    Es geht also darum, dass Eltern Ihre Vorbildfunktion erfüllen müssen – und zwar nicht erst, wenn das Kind drei, vier oder fünf Jahre alt ist, sondern von Anfang an.

  • Finden Sie heraus, was Ihr Kind mag

    Wenn Sie einen Gemüsemuffel zu Hause haben, sollten Sie ihm vielleicht nicht gleich am ersten Tag ihres „Mein-Kind-wird-Gemüse-Liebhaber“-Projektes Rosenkohl oder Spinat servieren. Starten Sie mit milden und farblich ansprechenderen Gemüsesorten, wie zum Beispiel Möhren, Pastinaken, Süßkartoffeln, Kohlrabi, Paprika, Zucchini oder dem Hokkaido-Kürbis.

    Sie haben jeden Tag ein anderes Gemüse gekocht und Ihr Kind möchte keines davon? Dann hören Sie auf, das Gemüse zu kochen. Nicht wenige Kinder hassen gekochten Spinat, aber knabbern mit Begeisterung rohe Spinatblätter. Viele Kinder verabscheuen Möhrengemüse, aber essen sehr gerne Möhren-Stifte. Auch Kohlrabi werden oft lieber roh als gekocht gegessen. Mit Obst ist es meist nicht anders.

    Denken Sie daran, dass Kinder am liebsten sehr einfach essen. Sie brauchen weder exotische Gewürze noch vielerlei Zutaten.

    Beteiligen Sie Ihr Kind so viel wie möglich am Einkaufen, Kochen und Tischdecken. Das erhöht die Bereitschaft, Gekochtes und Gesundes auch zu probieren.

  • Das Auge isst mit

    Bereiten Sie aus Früchten und rohem Gemüse, aber auch aus blanchiertem Gemüse Fingerfood zu. Schneiden Sie die Früchte und Gemüse in handliche Stücke, füllen Sie kleine Teller damit und stellen Sie diese an Stellen, die Ihr Kind leicht erreichen kann. Diese „Obst- und Gemüsestation“ ist auch praktisch, um die Zeit bis zum Mittag- oder Abendessen zu überbrücken.

    Besonders beliebt sind diese Snacks, wenn Sie die Früchte und Gemüse in bestimmten Formen anbieten, zum Beispiel Melonenkugeln, Karotten- oder Gurkensterne, Apfelschiffchen, Sellerieherzen und vieles mehr.

    Salate sind meist äußerst beliebt, wenn sie eine süße Geschmacksnote enthalten. Bereiten Sie zum Beispiel einen saftigen Möhrensalat aus fein geraspelten Möhren und etwas geriebenem Apfel zu. Auch ein Dressing, in dem frisch gepresster Orangensaft den Essig oder Zitronensaft ersetzt, sorgt für begeisterte Gesichter.

  • Der richtige Name erhöht die Attraktivität

    Machen Sie aus gesunden Mahlzeiten spannende Abenteuer. Ganz gleich, welche Figuren Ihr Kind toll findet, ab sofort mögen sie alle nur noch Früchte, Gemüse, Nüsse, Smoothies und Sprossen.

    Am besten sind Namen, in denen die Worte „Salat“ und „Gemüse“ gar nicht erst vorkommen, wie zum Beispiel Zauberspeise und Rosensorbet, Einhornnudeln und Sternenfrikadelle, Elfentorte und Prinzenmuffin. Die Frikadelle ist natürlich keine echte Frikadelle, sie sieht nur so aus und besteht in Wirklichkeit aus Gemüse. Auch die Torte ist eher eine Gemüsetarte und die Einhornnudeln könnten Zucchini oder Kohlrabi sein, die mit dem Gemüseschnitzer in Nudelform gehobelt wurden. Gemüsenamen, wie zum Beispiel Hexenhüte statt Pilze, Dschungelsticks statt Bohnen und magische Power-Pillen anstelle von Erbsen, kommen auch gut bei Kindern an.

    Die Vorgehensweise erfordert zwar viel Phantasie und Zeit, doch ist Ihr Lohn ein Kind, das Spaß an gesunder Ernährung hat.

    Jede Familie und jedes Kind ist anders. Suchen Sie sich also die zu Ihrem Kind und Ihren Möglichkeiten passenden Tipps aus und stellen Sie fest, was funktioniert und was nicht. Bleiben Sie immer geduldig und geben Sie nie auf. Schließlich sind Früchte, Gemüse und Salate die Grundvoraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

  • Der aid-Ernährungsführerschein

    Um Schülern Spaß und Wissen rund um das Thema gesunde Ernährung zu vermitteln, bringen die LandFrauen RheinlandPfalz mit uns gemeinsam den aid-Ernährungsführerschein an Grundschulen.

    Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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