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Zecken können FSME übertragen – Risiko durch Schutzimpfung vorbeugen

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist die häufigste durch Zecken übertragene Viruserkrankung in Europa.

Eine Karte der Risikogebiete sowie weitere Informationen können Sie sich auf der Seite des Robert Koch-Institutes downloaden (PDF).

Zecken benötigen ein Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und warmen Temperaturen. Daher sind sie im Winter in der Regel nicht aktiv. Die Zeckensaison beginnt normalerweise im März und endet im Oktober. Milde Winter mit Temperaturen von etwa 8 bis 10 °C können jedoch dazu führen, dass Zecken trotzdem aktiv bleiben. Am wohlsten fühlen sie sich bei einer Temperatur von 17 bis 20 °C.

  • Der Krankheitsverlauf

    Das FSME-Virus löst nicht immer Symptome aus. Etwa 30 Prozent der Betroffenen leiden zunächst unter grippeähnlichen Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Schwindel. Ist diese Phase nach circa vier Tagen vorbei, ist die Krankheit zum Teil ausgestanden. Sie kann jedoch auch nach einer beschwerdefreien Woche in die zweite Phase übergehen, die bis zu einer Schädigung des zentralen Nervensystems und einer Entzündung der Hirnhäute führen kann. In manchen Fällen ist auch das Rückenmark betroffen. Je nach Schwere der Krankheit kommt es zu starken Kopf- und Nackenschmerzen, Übelkeit, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen oder Lähmungen. Eine gezielte medikamentöse Behandlung existiert nicht.
    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher die Impfung gegen FSME für Personen, die in den Risikogebieten leben, arbeiten oder sich dort aufhalten und im Wald, im Feld oder in Wiesen unterwegs sind. Hilfreich können auch allgemeine Schutzmaßnahmen sein, wie zum Beispiel die richtige Bekleidung bei Wald- und Wiesenspaziergängen und das Absuchen des Körpers auf Zecken nach Ausflügen in Risikoregionen.

    Weitere interessante Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite www.zecken.de.

  • Impfung kann vor FSME schützen

    Die Impfung besteht aus drei Injektionen, wobei die ersten beiden im Abstand von ein bis drei Monaten und die letzte nach circa neun bis zwölf Monaten erfolgt. Der Schutz gegen das Virus beginnt bereits circa 14 Tage nach der zweiten Impfung. Auffrischungen werden, abhängig vom Alter, in Abständen von drei bis fünf Jahren empfohlen.

    Die FSME ist nicht zu verwechseln mit der Ansteckungsgefahr einer Borreliose, die vor allem durch Zecken und Läuse übertragen wird. Eine Schutzimpfung gegen die Borreliose ist jedoch nicht möglich.

  • IKK Südwest übernimmt die Kosten für die Impfung

    Über die Gesetzesleistung hinaus übernimmt die IKK Südwest die Kosten für die Impfung gegen FSME auch für ihre Versicherten und mitversicherten Familienangehörigen, die nicht in den Risikogebieten leben, in voller Höhe. Sofern es sich um eine Reiseschutzimpfung für eine Reise ins Ausland handelt, erfolgt eine Erstattung bis zu einem Höchstbetrag von 70,- Euro je Impfleistung.

    Weitere Informationen zur Kostenübernahme können Sie bei der IKK Südwest erfragen. Über unsere kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 erreichen Sie uns an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr.

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