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Migräne – Gewitter im Kopf belastet immer mehr Menschen

Die IKK Südwest gibt Tipps zur Vorbeugung und Behandlung

Migräne ist eine weitverbreitete Krankheit, die mit starken Kopfschmerzen sowie verschiedenen Begleitsymptomen auftritt. Sie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, mit steigender Tendenz.

Die Internationale Kopfschmerz-Gesellschaft definiert Migräne als wiederkehrende Kopfschmerzerkrankung mit Attacken, die zwischen vier und 72 Stunden andauern. Um die Diagnose zu stellen, müssen insgesamt mindestens fünf Attacken aufgetreten sein. Dabei weist der Kopfschmerz bei der Attacke mindestens zwei der folgenden Eigenschaften auf:

  • Einseitiger Schmerz
  • Mittlere bis starke Schmerzintensität
  • Pulsierender Schmerz
  • Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Lärm- oder Lichtempfindlichkeit
  • Schmerzen verschlimmern sich durch körperliche Aktivität wie gehen oder Treppen steigen

  • Erkennen Sie die Auslöser

    Überall auf der Welt und bereits seit über 4.000 Jahren ist Migräne bekannt. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wie Migräne entsteht. Bei der Entstehung spielen jedoch mehrere sogenannte Triggerfaktoren eine Rolle.

    • Alter
    • Erbanlagen
    • Ernährung
    • Hormone
    • Medikamente
    • Schlafstörungen
    • Stress
    • Umstellung der gewohnten Lebenssituation

    Allerdings sind die Triggerfaktoren nicht die eigentliche Ursache. Grund ist vermutlich eine zeitweise auftretende Funktionsstörung des Gehirns. Dabei werden bestimmte Schmerznerven durch eine Entzündung und eine Erweiterung von Blutgefäßen gereizt, wodurch der typische Migräneschmerz entsteht. Ein Großteil der Migräneafälle tritt ohne erkennbare äußere Umstände auf.

  • Vorbeugen kann Attacken verhindern

    Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft gibt folgende Empfehlungen zur Vorbeugung:

    • Finden Sie Ihre persönlichen Triggerfaktoren heraus und meiden Sie diese weitestgehend.
    • Führen Sie ein Kopfschmerztagebuch, um unbewusste Faktoren schneller herauszufiltern. Auf der Internetseite der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. können Sie einen Kopfschmerzkalender downloaden.
    • Behalten Sie auch am Wochenende den gleichen Schlaf-Wach-Rhythmus bei.
    • Essen Sie zu regelmäßigen Zeiten.
    • Treiben Sie regelmäßig Sport wie Radfahren, Schwimmen oder Wandern.
    • Versuchen Sie, Ihren Tagesablauf so gleichförmig wie möglich zu gestalten.
    • Lernen Sie Entspannungsübungen oder nehmen Sie an einem Kurs zur Muskelentspannung teil. Wir als Krankenkasse unterstützen Sie dabei. Sofern der von Ihnen ausgewählte Kurs unseren Qualitätsanforderungen entspricht, können Sie den Betrag von bis zu 75,- Euro pro Kurs und bis zu einer Gesamthöhe von 150,- Euro im Jahr bei uns abrechnen.
    • Haben Sie Geduld. Erste Behandlungserfolge zeigen sich erst nach einer gewissen Zeit.
  • Behandlung dank neuester Forschung einfacher

    Aufgrund des umfassenden Krankheitsbildes mit vielen Symptomen, Ausprägungen und Begleiterscheinungen ist Migräne zwar nicht heilbar, kann aber individuell sehr gut behandelt werden. Besonders in den vergangenen Jahren hat die Forschung neue, effiziente Therapien entwickelt, die weitaus weniger Nebenwirkungen besitzen.

    Ein wichtiger erster Schritt ist die Terminvereinbarung bei Ihrem Arzt. Zusammen können Sie die Symptome besprechen und andere Krankheiten ausschließen. Ihr Arzt kann am besten entscheiden, welche Therapie zu Ihnen passt und die größte Wirkung erzielt. Sollten Sie Medikamente benötigen, können diese ebenfalls von Ihrem Arzt verordnet werden.

Hinweis: Unsere Informationen ersetzen nicht den Arztbesuch, sondern können diesen lediglich ergänzen oder als Vorbereitung dienen. Nur ein Arzt kann durch genaue Untersuchungen feststellen, um welche Erkrankung es sich handelt. Daher sollten diese Auskünfte nicht zur Selbstbehandlung genutzt werden. Wenn Sie die oben genannten Empfehlungen nicht beachten und Ihnen dadurch ein Schaden entsteht, übernimmt die IKK Südwest keine Haftung.

Wir betten auf unserer Internetseite zunächst deaktivierte Social-Media-Schaltflächen zum Teilen auf Facebook und Tweeten auf Twitter ein. Ihre personenbezogenen Daten werden dadurch nicht ohne Ihre Zustimmung an die Betreiber der genannten Netzwerk-Plattformen gesendet. Erst wenn Sie eine der Schaltflächen anklicken wird diese aktiviert und Ihre personenbezogenen Daten werden an die jeweilige Netzwerk-Plattform übermittelt. Durch einen Klick auf eine Social-Media-Schaltfläche geben Sie gem. § 4a SDSG Ihre Einwilligung zur Datenübertragung an den jeweiligen Netzwerk-Plattform-Anbieter.

Ergänzend verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.

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