0800/0 119 119
kostenfreie Hotline 24 Stunden / 365 Tage im Jahr
Startseite Leistungen Demenzversorgung DemStepCare

Demenzversorgung DemStepCare

Eine gute Versorgung von Demenzerkrankten beinhaltet eine frühzeitige Diagnose, zeitnahe Behandlung sowie die Begleitung von Betroffenen und ihren Angehörigen. Eine umfassende und fachübergreifende Versorgung, um Krisen rechtzeitig zu erkennen, gibt es bis dato nicht. Die Folge sind Krankenhauseinweisungen und erschöpfte pflegende Angehörige.


  • Ziel des Projektes Demenzversorgung DemStepCare: Optimale Versorgung von an Demenz erkrankten Patienten

    Mit dem Projekt „DemStepCare“ (PDF) soll nun eine effektive Möglichkeit zur ambulanten Krisenintervention geschaffen werden. Die Regelversorgung von an Demenz erkrankten Menschen wird durch ein externes Case Management sowie eine multiprofessionelle, aufsuchende Krisenambulanz ergänzt. Ziel ist eine verbesserte Betreuung und Koordination von Versorgungsleistungen. Im Projekt soll geprüft werden, ob durch diese Ergänzungen die Versorgung von Patienten mit Demenz verbessert wird, Krankenhausaufenthalte vermieden werden können, die Lebensqualität steigt und die Belastung der Angehörigen reduziert werden kann. Die Praxis des Hausarztes bleibt jedoch zum Wohle von Patienten und Angehörigen Dreh- und Angelpunkt der Demenzversorgung.

    Modellregion ist die Stadt Worms, der Landkreis Alzey-Worms und die Stadt Bad Kreuznach. Einen Überblick über die teilnehmenden Regionen erhalten Sie Tabelle. Für die Versicherten ist die Teilnahme am Projekt kostenfrei.

    Das Projekt läuft bis zum 31. März 2022. Das Versorgungskonzept DemStepCare hat mehrere Kooperations- und Konsortialpartner. Dazu gehören unter anderem die Krankenkassen BKK Landesverband Mitte, die DAK-Gesundheit, die IKK Südwest, die Techniker Krankenkasse (TK) sowie das Ärzte-Netzwerk MEDI Südwest und die Pflegekammer Rheinland-Pfalz.

  • Wer kann an der hausarztbasierten Demenzversorgung teilnehmen?
    • Grundsätzlich alle GKV-Versicherten mit diagnostizierter Demenz (F00-F03) sowie deren Versorger (in der Regel pflegende Angehörige),
    • Versicherte, die bei Hausärzten im Studiengebiet in Behandlung sind oder dort wohnen (plus Radius ca. zehn Kilometer).

    Keinen Anspruch haben dagegen:

    • Patienten ohne Demenzdiagnose
    • Patienten mit Wohnort außerhalb eines Radius von ca. zehn Kilometern um das Studiengebiet
    • Patienten mit Demenz, welche in vollstationären Pflegeeinrichtungen leben
    • PKV-Versicherung
    • Berechtigte nach § 264 SGB V (Asylbewerber)

    Möchten Sie gerne mehr über das Projekt erfahren und können sich vorstellen, daran teilzunehmen? Wenden Sie sich bitte an:

    Teresa Weber
    Zentrum für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA)
    Telefon: 0 61 31/3 78-31 01
    E-Mail: t.weber@zpga.landeskrankenhaus.de

  • Wie können Selbsthilfegruppen bei der Diagnose Demenz unterstützen?

    Selbsthilfegruppen bieten Menschen, die unter Demenz leiden, Hilfe und Unterstützung. Der gegenseitige Austausch entlastet Betroffene und häufig auch deren Angehörige, denn unter einer Demenzerkrankung leiden nicht nur die Erkrankten selbst, sondern oftmals die gesamte Familie. In Selbsthilfegruppen lernen Betroffene und ihre Angehörigen, dass  sie mit ihrer Krankheit nicht allein sind; sie können sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam aktiv werden. In Zeiten, in denen Krankheiten oft gesellschaftlich tabuisiert werden ist dies ein unschätzbarer Wert.

    Selbsthilfegruppen sind auch eine wichtige Informationsbörse und bieten Betroffenen die Chance, sich besser über ihre Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Wenn Sie Interesse haben, besuchen Sie die Seiten der Selbsthilfe Rheinland-Pfalz sowie der Alzheimer Gesellschaft Rheinland-Pfalz und erfahren Sie mehr über deren Angebot rund ums Thema Demenz.

Wir betten auf unserer Internetseite zunächst deaktivierte Social-Media-Schaltflächen zum Teilen auf Facebook und Tweeten auf Twitter ein. Ihre personenbezogenen Daten werden dadurch nicht ohne Ihre Zustimmung an die Betreiber der genannten Netzwerk-Plattformen gesendet. Erst wenn Sie eine der Schaltflächen anklicken wird diese aktiviert und Ihre personenbezogenen Daten werden an die jeweilige Netzwerk-Plattform übermittelt. Durch einen Klick auf eine Social-Media-Schaltfläche geben Sie gem. § 4a SDSG Ihre Einwilligung zur Datenübertragung an den jeweiligen Netzwerk-Plattform-Anbieter.

Ergänzend verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.

Schrift vergrößern / verkleinern

Bitte drücken Sie auf Ihrer Tastatur die Taste "Strg" und die Taste "+" um die Schrift zu vergrößern, oder "Strg" und die Taste "-" um die Schrift zu verkleinern.

English website

IKK Südwest will provide
you with information in English about
the German health system and offer a
brief overview of its services.

Site Internet français

L’IKK Südwest vous informe
en français sur le système sanitaire
allemand et vous donne un bref aperçu
de ses prestations.

[COOKIE_NOTICE]