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Startseite Jobs & Karriere Bewerbertipps – Ihr Start ins Berufsleben Schritt 4: Sie werden zu einem Test, Assessment-Center oder Vorstellungsgespräch eingeladen

Schritt 4: Sie werden zu einem Test, Assessment-Center oder Vorstellungsgespräch eingeladen

Eine weitere Hürde ist geschafft. Sie haben mit Ihrer Bewerbung einen guten Eindruck hinterlassen und der Arbeitgeber möchte Sie kennenlernen. Die meisten Bewerber reagieren nervös auf die ungewohnte Situation. Folgende Tipps sollen Ihnen helfen, auch in dieser Situation einen kühlen Kopf zu bewahren.

  • Der Einstellungstest

    Gerade große Unternehmen, die sehr viele Bewerbungen erhalten, laden die Interessenten zunächst zu einem Einstellungstest ein. Nur wer sich in diesem Test beweisen kann, wird im weiteren Auswahlverfahren berücksichtigt. In der Regel erwarten Sie Fragen aus den Kategorien Allgemeinwissen, Sprache, Mathematik, Logik, Konzentrationsvermögen, technisches Verständnis, visuelles Denkvermögen und Lernfähigkeit. Auf Fragen, die das Unternehmen betreffen, sollten Sie ebenfalls vorbereitet sein. Je nach Ausbildungsberuf gewichtet das Unternehmen die Fragen entsprechend, sodass das Anforderungsprofil des Berufes mit der Eignung des Bewerbers abgestimmt werden kann.

    Wichtig:

    • Überlegen Sie, welche der oben genannten Kategorien auf den von Ihnen gewählten Ausbildungsberuf zutreffen. Im Internet finden Sie eine Vielzahl möglicher Fragen.
    • Frischen Sie Ihr Allgemeinwissen auf und üben Sie, mathematische Fragestellungen ohne Taschenrechner zu lösen.
    • Zögern Sie nicht, während des Tests nachzufragen, falls Sie befürchten, eine Aufgabenstellung nicht richtig verstanden zu haben.
    • Oftmals bleibt Ihnen zur Lösung der Aufgaben nicht viel Zeit. Dies ist beabsichtigt. Haben Sie daher die Uhr ständig im Blick und versuchen Sie, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, auch wenn es schwer fällt.
    • Es ist möglich, dass Sie Ihr Mobiltelefon während des Tests ausschalten müssen. Seien Sie darauf vorbereitet und bringen Sie eine andere Uhr mit.
  • Das Assessment Center

    Ein weiterer möglicher Schritt auf dem Weg zu Ihrem gewünschten Ausbildungsplatz ist das Assessment-Center. Das Unternehmen lädt mehrere Bewerber ein, die alleine oder gemeinsam im Team verschiedene Aufgaben lösen sollen. Hier müssen Sie beweisen, inwiefern Sie verschiedene soziale und methodische Kompetenzen mitbringen, die zur Ausübung des Berufes notwendig sind. Beobachtet werden Auftreten, Entscheidungsvermögen, Kommunikation, Teamfähigkeit und Überzeugungskraft. Dabei zählt nicht unbedingt das konkrete Ergebnis, sondern die Herangehensweise an die Fragestellung sowie das teaminterne Vorgehen. Die Beobachter können beurteilen, ob Sie als Teamplayer auftreten oder eine Aufgabe lieber alleine lösen. Je nach Aufgabenstellung müssen Sie entscheiden, welche Option gerade die bessere ist. Mögliche Aufgaben sind Gruppendiskussionen und -aufgaben, Schätzaufgaben, Präsentationen sowie Rollenspiele.

    Wichtig:

    • Zunächst der wichtigste Tipp:
      Seien Sie authentisch und geben Sie einfach Ihr Bestes.
    • Bereiten Sie sich auf jede der möglichen Aufgaben vor.
    • Denken Sie darüber nach, wie Sie sich in den einzelnen Aufgaben verhalten werden.
    • Manche Firmen führen im Rahmen des Assessment Centers noch Bewerberinterviews. Bereiten Sie sich auch auf ein Vorstellungsgespräch vor.
    • Beantworten Sie für sich die Frage, welche Typen von Mitstreitern Sie erwarten können. Wie gehen Sie beispielsweise auf jemanden zu, der dominant die Lösung einer Aufgabe an sich reißt. Im anderen Extrem müssen Sie mit Mitbewerbern eine Aufgabe lösen, die wenig Brauchbares beitragen. Sie müssen vorab wissen, wie Sie mit den verschiedenen Charakteren umgehen, und für sich eine Lösungsstrategie entwickeln.
    • Erfahrungsgemäß herrscht während eines Assessment-Centers ein Miteinander unter den Kandidaten. Dies ist gut und richtig. Schließlich müssen Sie im späteren Berufsalltag Ihre Teamfähigkeit ebenfalls unter Beweis stellen. Einzelkämpfer eignen sich nur für die wenigsten Berufe. Doch seien Sie sich bewusst, dass Sie sich gegen die anderen Bewerber durchsetzen müssen, um einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Kurzum: Sie müssen ein gesundes Mittelmaß zwischen Teamorientierung und selbstbewusstem Einzelkämpferverhalten zeigen.
    • Kleiden Sie sich angemessen. Richten Sie sich dabei nach dem Dresscode des Unternehmens und der Tatsache, welcher Kleidungsstil erforderlich wäre, wenn Sie zu Ihrem ersten Arbeitstag erscheinen würden. Grundsätzlich gilt: Overdressed ist besser als underdressed.
  • Das Vorstellungsgespräch

    Die Durchführung eines Einstellungstests und eines Assessment-Centers sind optional und werden, je nach Unternehmen, unterschiedlich gehandhabt. Um ein Vorstellungsgespräch werden Sie aber nicht umhinkommen. Haben Sie die ersten beiden Stationen schon durchlaufen, können Sie sich sicher sein, zu den besten Kandidaten zu gehören. Grund genug, sich umso mehr auf das Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Denn Sie stehen erst kurz vor einer Zusage, die letzte Hürde müssen Sie noch nehmen.

    Bestimmt haben Sie schon einmal den Satz gehört: „Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck.“ Dieser gilt natürlich in besonderem Maße für ein Vorstellungsgespräch.

    Wichtig:

    • Am Anfang jedes Vorstellungsgesprächs steht Ihre Selbstvorstellung. Stellen Sie sich ausführlich vor, auch wenn es Ihnen aufgrund der Nervosität schwerfällt. Gehen Sie auf Ihre Schulbildung und Ihre Lieblingsfächer ein. Sagen Sie, warum Sie sich diesen Beruf ausgewählt haben und warum es dieses Unternehmen werden soll. Begründen Sie Ihre Motivation ausführlich.
    • Zur Formulierung Ihres Anschreibens haben Sie sich schon damit auseinandergesetzt, welche Produkte und/oder Dienstleistungen das Unternehmen anbietet. Rufen Sie sich dies noch einmal ins Gedächtnis.
    • Schauen Sie sich vorher noch einmal das Anschreiben an. In dem Vorstellungsgespräch wird der Personaler sich vermutlich auf Formulierungen in diesem beziehen.
    • Formulieren Sie, warum das Unternehmen gerade Sie für genau diesen Ausbildungsberuf einstellen sollte. Es reicht hier nicht, die Sätze, die Sie im Anschreiben verwandt haben, noch einmal aufzugreifen. Werden Sie konkreter und ausführlicher. Vermitteln Sie glaubhaft Ihre Motivation. Pauschale Begründungen, wie, dass der Umgang mit Menschen Ihnen Spaß macht, reichen hier nicht aus. Diese Begründung trifft schließlich auf nahezu alle Berufe zu. Nehmen Sie sich daher unbedingt die Zeit, eine aussagekräftige Begründung zu finden.
    • Bereiten Sie Fragen vor, die Sie stellen können. In einem Vorstellungsgespräch möchte das Unternehmen schließlich nicht nur Sie kennenlernen. Auch Sie haben die Möglichkeit, Ihren potenziellen Ausbildungsbetrieb besser kennenzulernen. Mit Fragen nach der Betreuung während der Ausbildung, den Übernahmechancen nach der Ausbildung oder der Teamgröße beweisen Sie, dass Sie sich Gedanken gemacht haben. Auch die Frage, wann Sie mit einer Antwort rechnen können, signalisiert Interesse.
    • Grundsätzlich gilt, dass Sie im Interview den größeren Redeanteil haben sollen. Die Interviewer werden es positiv beurteilen, wenn Sie auf Fragen ausführlich eingehen. Kurze, einsilbige Antworten sind fehl am Platz.
    • Wie im Assessment-Center gilt auch hier: Kleiden Sie sich angemessen. Overdressed ist besser als underdressed.
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