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Hochwasser – Hilfen für Betroffene

Unvorbereitet traf das Unwetter in Deutschland zahlreiche Menschen. Viele stehen nun vor unzähligen Herausforderungen. Zudem wirken vielerorts noch die Einbußen durch die Corona-Pandemie nach. Wir möchten den Betroffenen individuell und unbürokratisch helfen und haben hierfür einen Hilfekatalog erstellt.

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.

  • Krisen-Hotline für Hochwasser-Betroffene

    Flut-Hilfe-HotlineViele Anwohner und Helfer der Hochwassergebiete müssen die erlebte Katastrophe erst einmal verstehen, verarbeiten und bewältigen. Bei der Fluthilfe-Hotline helfen Therapeuten bei der Prävention von Traumafolge-Störungen und leisten professionelle Hilfe. Anrufen können unmittelbar Betroffene der Flutkatastrophe, belastete Helfer, aber auch Freunde sowie Angehörige von Betroffenen, die das Gefühl haben, psychologische Unterstützung zu benötigen. Die kostenfreie psychologische Flut-Hilfe-Hotline lautet: 0800 729 5729. Sie ist von Montag bis Freitag, 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr, erreichbar.


    Weitere Informationen zur Krisen-Hotline erhalten Sie in der Mitteilung Krisen-Hotline für Hochwasserbetroffene

  • Fragen und Antworten „Ärztliche Behandlung“ für Versicherte

    Nach dem Hochwasser ist mein Arzt nicht erreichbar – was kann ich tun?

    Patientinnen und Patienten, die von betroffenen Praxen nicht versorgt werden können, hilft der Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) unter Telefon 06131 / 48 99 139 rund um die Uhr weiter.

    Erreichen Sie Ihre Arztpraxis in den Hochwassergebieten nicht, können Sie auch jede andere Praxis in Ihrer Nähe aufsuchen, um sich Rezepte und Verordnungen ausstellen zu lassen. Auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung gibt es eine bundesweite Arztsuche. Für Rheinland-Pfalz kommen Sie hier zum Praxisfinder.

    Darüber hinaus können ständig aktualisierte Informationen zur Patientenversorgung eingesehen werden.

    Ich bin im laufenden Krankengeldbezug – wie kann ich eine weitere Krankmeldung erhalten?

    Sollten Sie gerade nicht die Möglichkeit haben, Ihre Arztpraxis aufzusuchen, melden Sie sich bitte unbedingt bei uns. Gemeinsam können wir dann besprechen, wie es weitergeht, damit Ihre Krankengeldzahlung auch weiterhin erfolgen kann. Gegebenenfalls können Sie auch telefonisch bei Ihrer/m Ärzt*in eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung anfragen oder eine Vertretungsärztin oder einen Vertretungsarzt aufsuchen.

  • Fragen und Antworten „Beiträge“ für Arbeitgeber und Selbstzahler
    Sie sind Arbeitgeber oder zahlen als Versicherter der IKK Südwest Ihre Beiträge selbst? Lesen Sie, ob und wie Ihre Beiträge gestundet werden können. Auf der Fachseite Unterstützung für Betroffene in Hochwassergebieten stellen wir Ihnen auch Stundungsanträge zur Verfügung.
  • Fragen und Antworten „Fahrkosten“ für Versicherte

    Die Fahrtstrecke zu meiner Behandlung ist durch die Hochwassersituation länger. Übernehmen Sie diese Mehrkosten?


    Sie können die Fahrten unkompliziert in Anspruch nehmen. Die entstehenden Mehrkosten übernehmen wir für Sie.

    Ich habe eine Genehmigung für Krankenfahrten, allerdings kann der genehmigte Abhol- und/oder Zielort aufgrund der Situation nicht eingehalten werden. Was kann ich tun?

    Ihre bisher erteilte Genehmigung für medizinisch notwendige Fahrten behält auch für den geänderten Abhol- und/oder Zielort ohne Neuausstellung ihre Gültigkeit. Sie können die Fahrten unkompliziert in Anspruch nehmen.

    Meine Verordnung für Krankenfahrten ist aufgrund der Hochwassersituation verloren gegangen. Was kann ich tun?

    Nicht mehr vorhandene Verordnungen, die im Zeitraum vom 14.07.2021 bis zum 31.07.2021 ausgestellt wurden, können durch Ihre entsprechende Bestätigung ersetzt werden. Bitte wenden Sie sich hierzu an die ausstellende Arztpraxis.

  • Fragen und Antworten „Fahrkosten“ für Leistungserbringer

    Muss ich als Leistungserbringer von Krankenfahrten etwas beachten, wenn Fahrten aufgrund des Hochwassers länger sind?

    Bitte vermerken Sie entstandene Mehrkilometer aufgrund der Hochwassersituation auf Ihrer Rechnung entsprechend. Zum Beispiel „5 Mehrkilometer aufgrund Brückenschäden in …“ oder „5 Mehrkilometer wegen nicht mehr vorhandener Straße in…“ oder „Naturkatastrophe RP“. Die entstehenden Mehrkosten übernehmen wir.

    Meine Kundin/mein Kunde besitzt eine Genehmigung für Krankenfahrten, allerdings kann der im Normalfall nächsterreichbare Leistungserbringer nicht in Anspruch genommen werden. Was kann ich tun?

    Bereits ausgestellte Genehmigungen behalten Ihre Gültigkeit und bleiben bis zum Ablauf bestehen. Die Fahrten können zu einem anderen Leistungserbringer erfolgen.

  • Fragen und Antworten „Heilmittel“ für Versicherte

    Meine Heilmittelverordnung ist nicht mehr vorhanden. Was kann ich tun?

    In Absprache mit dem behandelnden Arzt können Sie sich eine neue Heilmittelverordnung, gegebenenfalls über die restlichen, noch nicht in Anspruch genommenen Behandlungseinheiten, ausstellen lassen.

    Die Praxis für meine Physiotherapie (beziehungsweise Logopädie, Ergotherapie, Podologie..) kann nicht aufgesucht werden. Was kann ich tun?

    Bis zum 15. August 2021 besteht die Möglichkeit, die Therapie an anderen Orten als in der Heilmittelpraxis durchzuführen. Außerdem kommt bei manchen Therapieformen eine Videotherapie in Frage. Bitte besprechen Sie die mögliche Vorgehensweise mit Ihrem Leistungserbringer.

    Sofern Ihre bisherige Praxis aufgrund der Situation derzeit keine Leistungen erbringen kann, können Sie sich in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt eine neue Heilmittelverordnung, gegebenenfalls über die restlichen, noch nicht in Anspruch genommenen Behandlungseinheiten, ausstellen lassen. Die neu verordneten Leistungen können dann in einer anderen zugelassenen Heilmittelpraxis in Anspruch genommen werden.

  • Fragen und Antworten „Heilmittel“ für Leistungserbringer

    Meine Praxisräume können aufgrund der Hochwassersituation derzeit nicht genutzt werden. Was kann ich tun?

    Bis zum 15. August 2021 besteht die Möglichkeit, die Therapie an anderen Orten als in der Heilmittelpraxis durchzuführen (z. B. in der Wohnung der/des Versicherten). Außerdem kommt bei manchen Therapieformen eine Videotherapie in Frage. Bitte beachten Sie hierzu die jeweils geltenden Regelungen für den Heilmittelbereich des GKV-Spitzenverbandes.

  • Fragen und Antworten „Hilfsmittel“ für Versicherte

    Nach der Flutkatastrophe kann mein bisheriger Leistungserbringer nicht mehr liefern – was kann ich tun?

    Sie können sich an jeden unserer Vertragspartner wenden. Diese finden Sie schnell und unkompliziert mit unserer Vertragspartnersuche.

    Nach der Flutkatastrophe ist mein Leistungserbringer nicht erreichbar – was kann ich tun?

    Sie können sich an jeden unserer Vertragspartner wenden. Diese finden Sie schnell und unkompliziert mit unserer Vertragspartnersuche.

    Ich habe mein Hilfsmittel während der Hochwasserkatastrophe verloren. Wie bekomme ich ein neues?

    Haben Sie Ihre Hilfsmittel, wie Rollstühle, Gehhilfen, Sehhilfen, Hörgeräte oder Prothesen, durch die Hochwasserkatastrophe verloren, wenden Sie sich am besten direkt an Ihren Leistungserbringer, wenn Sie Ersatz oder eine Reparatur für ein Hilfsmittel benötigen. Wir kümmern uns um die Formalitäten.

    Benötige ich für die Ersatzversorgung eine neue ärztliche Verordnung?

    Nein, die Ersatzversorgung kann ausnahmsweise ohne ärztliche Verordnung erfolgen. Die Ersatzversorgung ist zuzahlungsfrei.

    Meine Verbrauchshilfsmittel sind unbrauchbar geworden – wer übernimmt die Kosten für den Ersatz?

    Neue Verbrauchshilfsmittel können Sie ganz unkompliziert über einen Lieferanten aus unserer Vertragspartnersuche bestellen. Dieser rechnet die Kosten direkt mit uns ab. Das gilt auch für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Beschaffen Sie sich Ihre Pflegehilfsmittel zum Verbrauch selbst, erstatten wir Ihnen die Kosten für den Monat Juli zusätzlich bis maximal 60 Euro.

  • Fragen und Antworten „Hilfsmittel“ für Leistungserbringer

    Die Regelungen in dieser FAQ gelten ausschließlich für Hilfsmittelversorgungen, die aufgrund der Flutkatastrophe in den betroffenen Regionen erforderlich werden. Sie haben das Ziel, den betroffenen Versicherten möglichst schnell und unbürokratisch zu helfen.

    Meine Betriebsstätte ist aktuell aufgrund der Flut nicht nutzbar. Ich führe den Betrieb übergangsweise an einem anderen Ort weiter. Damit entfällt meine Präqualifizierung und damit auch die Basis für meine Abrechnung mit der IKK Südwest. Gibt es hier Ausnahmeregelungen?

    Ja, wir prüfen Ihren Sachverhalt und werden Ihnen bei Bedarf schnell und unbürokratisch eine vorläufige Abrechnungsbefugnis erteilen. Bitte wenden Sie sich unter Angabe Ihres Institutionskennzeichens sowie einer kurzen Schilderung des Sachverhaltes und der voraussichtlichen Dauer des Ausnahmezustandes an unsere Mailadresse hilfsmittelvertrag@ikk-suedwest.de, Betreff: „Flutkatastrophe“.

    Benötige ich für die Ersatzversorgung eine neue ärztliche Verordnung?

    Nein, die Ersatzversorgung kann ausnahmsweise ohne ärztliche Verordnung erfolgen. Für die Ersatzversorgung ist eine Genehmigung erforderlich. Die Ersatzversorgung ist zuzahlungsfrei.

    Wie erkennt die IKK Südwest die Vorgänge? Wie bekomme ich den elektronischen Kostenvoranschlag (eKV) ohne Verordnung übermittelt?

    Bitte nutzen Sie im eKV ausschließlich das Hilfsmittelkennzeichen 11-Ersatzbeschaffung und erfassen im Bemerkungsfeld „HW“. Falls Sie systemseitig ohne Verordnung keinen eKV einstellen können, können Sie das Ersatzdokument nutzen. Bitte klassifizieren Sie es im eKV als „Verordnung“.

    Wie erkennt die IKK Südwest die Vorgänge im Rahmen der Abrechnung?

    Für alle mit der Flut in Zusammenhang stehenden Vorgänge ist in den Abrechnungsdaten zwingend im Textfeld (TXT-Feld) der Abrechnungsdaten nach § 302 SGB V „HW“ zu hinterlegen.

    Übernimmt die IKK Südwest bei Fallpauschalen Versorgungen die Kosten für Reparaturen, die aufgrund der Flut erforderlich werden?

    Ja, die vertragliche Regelung, dass der Leistungserbringer während eines laufenden Fallpauschalenzeitraumes keine Reparaturen in Rechnung stellen kann, ist in diesem Fall ausgesetzt. Für die Abrechnung von Reparaturen bei Fallpauschalen Hilfsmitteln ist eine Genehmigung erforderlich.

    Ist eine Ersatzbeschaffung im laufenden Fallpauschalenzeitraum möglich?

    Ja, die IKK Südwest übernimmt die Kosten für eine Erstpauschale, wenn aus wirtschaftlichen Gründen eine Reparatur nicht sinnvoll ist oder das Hilfsmittel abhandengekommen ist. Für die Abrechnung ist eine Genehmigung erforderlich.

    Die gelieferten Verbrauchshilfsmittel sind unbrauchbar. Übernimmt die IKK Südwest die Kosten für eine Ersatzbeschaffung?

    Ja, wir übernehmen bei allen zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln die Kosten für den vernichtenden Bestand. Wir gehen davon aus, dass der vernichtete Bestand bei den betroffenen Versicherten maximal bei einem Dreimonatsbedarf liegt. Für die Abrechnung ist eine Genehmigung erforderlich.

    Ich erhalte von der IKK Südwest verstärkt Rückholaufträge. Woran liegt das?

    Wenn wir informiert werden, dass ein kasseneigenes Hilfsmittel in der Flut verloren gegangen ist beziehungsweise unbrauchbar wurde, werden wir dieses Hilfsmittel aus dem Lagerbestandssystem ausbuchen. In diesem Fall erhalten Sie einen Rückholauftrag mit folgendem Text: „Der Rückholauftrag wird aufgrund der Flutkatastrophe erstellt. Bitte bestätigen Sie die Rückholung „positiv“, selbst wenn diese durch Sie nicht durchgeführt wurde.“

    Bei Fallpauschalen Hilfsmitteln erhalten Sie folgenden Text: „Der Rückholauftrag wird aufgrund Flutkatastrophe erstellt. Bitte bestätigen Sie die Rückholung „positiv“, selbst wenn diese durch Sie nicht durchgeführt wurde.“

    Bitte bestätigen Sie uns die Rückholung, damit die Lagerbestände aktuell bleiben.

    Ich habe weitere Fragen, an wen kann ich mich wenden?

    Sie suchen Informationen, welche sich in der FAQ nicht finden? Stellen Sie uns Ihre Frage unter dem Betreff “Flutkatastrophe” an folgende E-Mail-Adresse: hilfsmittelvertrag@ikk-suedwest.de.

    Der GKV-Spitzenverband hat in Zusammenarbeit mit allen Kassenverbänden zusätzlich Empfehlungen zur Sicherung der Versorgung mit Hilfsmitteln beziehungsweise Pflegehilfsmitteln in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten zur Verfügung gestellt. Die Empfehlungen gelten zunächst bis zum 31. Dezember 2021 und werden von uns vollumfänglich umgesetzt. Sie stellen kein Präjudiz für die darauffolgende Zeit dar.

    Die aktuellen Empfehlungen finden Sie im Bereich Hilfsmittel des GKV Spitzenverbandes.

  • Fragen und Antworten „Arzneimittel“ für Versicherte

    Ich habe meine Medikamente verloren – was kann ich tun?

    Bitte lassen Sie sich ein Rezept von einem Vertragsarzt ausstellen. Im Anschluss kann die Abgabe der Medikamente wie gewohnt durch die Apotheke erfolgen.

    Wo finde ich eine Notdienstapotheken?

    Unter www.aponet.de können Sie bundesweit nach Notdienst-Apotheken suchen.

  • Fragen und Antworten „Reha und Vorsorge“ für Versicherte

    Derzeit kann ich meinen Rehasport/ mein Funktionstraining nicht fortsetzen. Besteht die Möglichkeit den Behandlungszeitraum zu verlängern?

    Dies ist natürlich möglich. Sollten Sie oder Ihr Rehasportanbieter weitere Fragen haben, stehen wir auch gerne telefonisch unter der 0800/0 119 199 zur Verfügung.

    Ich kann meine Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahme aufgrund der Hochwassersituation nicht fortführen/antreten. Welche Möglichkeiten habe ich nun?

    Setzen Sie sich bitte mit uns unter der 0800/0 119 119 in Verbindung. Wir besprechen mit Ihnen Ihre Optionen und lösen diese Schwierigkeiten gerne gemeinsam mit Ihnen.

  • Fragen und Antworten „Pflege“ für Versicherte

    Die Pflege durch private Pflegepersonen ist nicht mehr möglich. Was kommt jetzt in Frage?

    Sie können entweder einen ambulanten Pflegedienst beauftragen oder vorübergehend zur Kurzzeitpflege in ein Pflegeheim ziehen.
    Geeignete Pflegedienste oder Einrichtungen können Sie über den Pflegelotsen finden. Außerdem kann Ihnen Ihr zuständiger Pflegestützpunkt bei der Suche nach einem neuen Pflegedienst oder Pflegeheim behilflich sein. Betroffene in Rheinland-Pfalz können die Kontaktdaten des nächstgelegenen Pflegestützpunktes auf dem Sozialportal Rheinland-Pfalz einsehen. Selbstverständlich stehen Ihnen unsere Mitarbeiter der Pflegekasse auch gerne unterstützend zur Seite.

    Was kann ich tun, wenn meine Pflege oder die Pflege von Angehörigen durch den Ausfall des Pflegedienstes nicht mehr sichergestellt werden kann?

    Vielleicht können kurzfristig Familie, Freunde oder Bekannte Ihre Pflege übernehmen oder Sie unterstützen? Wir stellen dann Ihre Pflegeleistungen bedarfsgerecht um, so dass Sie ab sofort Pflegegeld erhalten. Bitte setzen Sie sich dazu umgehend mit uns in Verbindung.
    Es besteht aber auch die Möglichkeit einen neuen Pflegedienst zu beauftragen oder vorübergehend zur Kurzzeitpflege in ein Pflegeheim zu ziehen. Geeignete Pflegedienste oder Einrichtungen können Sie über den Pflegelotsen finden. Außerdem kann Ihnen Ihr zuständiger Pflegestützpunkt bei der Suche nach einem neuen Pflegedienst oder Pflegeheim behilflich sein. Betroffene in Rheinland-Pfalz können die Kontaktdaten des nächstgelegenen Pflegestützpunktes auf dem Sozialportal Rheinland-Pfalz einsehen. Selbstverständlich stehen Ihnen unsere Mitarbeiter der Pflegekasse auch gerne unterstützend zur Seite.

    Ich kann nicht arbeiten, weil ich nach dem Hochwasser die Pflege eines Angehörigen übernehmen muss. Wie kann ich Unterstützung erhalten?

    Bei einer akut auftretenden Pflegesituation wird Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, welche die Pflege von nahen Angehörigen organisieren und sicherstellen müssen, ein Pflegeunterstützungsgeld gezahlt, welches Ihren Verdienstausfall zumindest teilweise ausgleichen soll. Der Anspruch ist normalerweise auf bis zu 10 Arbeitstage begrenzt. Aufgrund der Corona-Pandemie können sich Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen jedoch bis 31.12.2021 insgesamt 20 Arbeitstage unbezahlt freistellen lassen. Um das Pflegeunterstützungsgeld zu erhalten, informieren Sie bitte zunächst Ihren Arbeitgeber darüber, dass Sie sich als „kurzzeitige Arbeitsverhinderung“ nach dem Pflegezeitgesetz freistellen lassen möchten. Anschließend setzen Sie sich am besten so schnell wie möglich mit der Pflegekasse Ihres Angehörigen in Verbindung.

    Ich bin vom Hochwasser betroffen und erhalte Pflegegeld. Nun soll ich einen Beratungseinsatz nachweisen. Was muss ich tun?

    Bitte rufen Sie uns in solchen Fällen an. Wir besprechen dann mit Ihnen das weitere Vorgehen. Natürlich werden wir nicht das Pflegegeld kürzen, wenn Sie den Einsatz aktuell nicht durchführen können.

    Ich habe vor kurzem einen Pflegeantrag gestellt und nun würde der Begutachtungstermin durch den Medizinischen Dienst anstehen. Wie ist hier das Vorgehen?

    Der Medizinische Dienst wird versuchen Sie telefonisch zu kontaktieren, um die Situation vor Ort zu erfragen. Ist eine persönliche Begutachtung nicht möglich, kann zunächst ein telefonisches Interview durchgeführt werden, um die Pflegebedürftigkeit zu beurteilen. Sollten Sie dennoch Fragen zu Ihrem Pflegeantrag und der Begutachtung haben, können Sie sich auch gerne mit den Mitarbeitern unserer Pflegekasse in Verbindung setzen.
    Durch das Hochwasser sind alle meine Unterlagen (zum Beispiel. Pflegegutachten, Kostenzusagen, usw.) verloren gegangen. Was muss ich jetzt tun?

    Sofern Sie die Unterlagen für die Organisation Ihrer Pflegesituation erneut benötigen, rufen Sie uns bitte an. Wir senden Ihnen die Unterlagen dann zu.

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