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Meldung

Meldungen zur Sozialversicherung und Meldefristen

Für die verschiedenen Meldungen zur Sozialversicherung gelten unterschiedliche Fristen. Hier finden Sie eine Übersicht als PDF.

Wenn ein Mitarbeiter den Betrieb verlässt oder ein neuer Kollege hinzukommt, muss der Arbeitgeber dies bei der zuständigen Krankenkasse melden. Ebenso ist eine Meldung fällig, wenn sich ein Beschäftigungsverhältnis ändert oder es beispielsweise von Elternzeit unterbrochen wird. Bei jeder Meldung, muss der Abgabegrund in Form von bestimmten Zahlenschlüsseln eingetragen werden.

Hinweis: Fällt der letzte Tag der Meldefrist auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, endet die Frist zur Abgabe der Meldung erst mit Ablauf des nächsten Werktages.

  • Bestandsprüfungen

    Seit dem 01.01.2018 finden die Bestandsprüfungen nach § 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB IV Anwendung. Ab diesem Zeitpunkt werden die von den Arbeitgebern übermittelten DEÜV-Meldungen verpflichtend gegen den Datenbestand der Krankenkasse geprüft.

    Stellt die Krankenkasse bei dieser Prüfung eine Abweichung zwischen den gemeldeten und den im Bestand der Krankenkasse gespeicherten Daten fest, hat sie diese Abweichung mit dem Arbeitgeber aufzuklären. Enthielt die Meldung unzutreffende Angaben, ist sie grundsätzlich zu stornieren und neu zu erstatten. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Krankenkasse die Meldung im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber ändert. In diesem Fall hat sie den Arbeitgeber maschinell über die vorgenommene Änderung zu informieren.

    Jedoch können nicht alle Daten von der Krankenkasse geändert werden. Die änderbaren fachlichen Werte, beispielsweise der Beschäftigungszeitraum oder das erzielte Arbeitsentgelt, wurden nunmehr festgelegt und im neuen Datenbaustein Bestandabweichung Meldungen (DBBM) aufgenommen.

    Die Rückmeldungen der Krankenkassen erfolgen mit der ursprünglichen Meldung des Arbeitgebers und dem DBBM. Arbeitgeber können die geänderten Daten in ihren Entgeltabrechnungsprogrammen berücksichtigen, haben aber in jedem Fall sicherzustellen, dass aufgrund der Rückmeldung der Krankenkasse die ursprünglich übermittelte Meldung nicht storniert und keine geänderte Meldung abgegeben wird.

  • Kennzeichen Saisonarbeiter

    Bei der Beschäftigung von saisonal tätigen Arbeitnehmern müssen Arbeitgeber seit dem 01.01.2018 auf das geänderte Meldeverfahren achten. Mit Beginn des Jahres 2018 ist es Pflicht, das Kennzeichen „Saisonarbeitnehmer“ nur bei der Anmeldung aufgrund des Beginns eines Beschäftigungsverhältnisses sowie der gleichzeitigen An- und Abmeldung (Abgabegründe 10 und 40) anzugeben.

    Ein Saisonarbeitnehmer ist nach der Legaldefinition im § 188 Abs. 4 Satz 5 SGB V, wer vorübergehend für eine versicherungspflichtige befristete Beschäftigung nach Deutschland kommt. Die Tätigkeit darf nur maximal acht Monate ausgeführt werden. Weitere Merkmale für eine saisonale Beschäftigung sind das jahreszeitliche Anfallen der Arbeit, deren jährliche Wiederkehr und der entsprechend erhöhter Arbeitskräftebedarf des Unternehmens.

    Dadurch wird sichergestellt, dass die Krankenkassen erkennen, ob bei der Prüfung und Feststellung der obligatorischen Anschlussversicherung

    • die Maßgaben nach § 188 Abs. 4 Satz 4 SGB V (Saisonarbeitnehmer – Beitragsmöglichkeit innerhalb von drei Monaten nach Ende der Beschäftigung mit Nachweis des Wohnsitzes/ständigen Aufenthaltes) oder
    • die Maßgaben nach § 188 Abs. 4 Satz 1 SGB V (kein Saisonarbeitnehmer – Austrittsmöglichkeit mit Nachweis einer anderweitigen Krankenversicherung innerhalb von zwei Wochen nach Information durch die Krankenkasse)

    Anwendung finden.

    Die Krankenkassen sind künftig bei der Anmeldung verpflichtet, den Arbeitnehmer über den Krankenversicherungsschutz nach Ablauf des Arbeitsverhältnisses zu informieren.

    Sollte die Angabe bei der Anmeldung fehlerhaft gewesen sein oder wurde sie vergessen, muss die Anmeldung storniert werden und mit dem Status „Saisonarbeitnehmer“ erneut erfolgen. Wenn sich der Status während der laufenden Beschäftigung ändert, ist die Anmeldung ebenfalls zu stornieren und das entsprechende Kennzeichen anzugeben. Es entfällt die Forderung nach der Angabe in allen Meldungen. Arbeitgeber sind nicht verpflichtet, zu prüfen, ob der Arbeitnehmer nach dem Beschäftigungsende wieder in sein Heimatland zurückkehrt.

  • Tätigkeitsschlüssel

    Arbeitgeber übermitteln für die Beschäftigten mit den Meldungen zur Sozialversicherung auch die Angaben zu deren Tätigkeit (neunstelliger Tätigkeitsschlüssel) im Betrieb nach einem Schlüsselverzeichnis der Bundesagentur für Arbeit.

    Übersicht der Tätigkeitsschlüssel

    Stellen 1 bis 5Ausgeübte Tätigkeit
    gültige Schlüssel nach der Klassifizierung der Berufe (KIdB)
    Stelle 6Höchster allgemeinbildender Schulabschluss
    1 = Ohne Schulabschluss
    2 = Haupt-/Volksschulabschluss
    3 = Mittlere Reife oder gleichwertiger Abschluss
    4 = Abitur/Fachabitur
    Stelle 7Höchster beruflicher Ausbildungsabschluss
    1 = Ohne beruflichen Ausbildungsabschluss
    2 = Abschluss einer anerkannten Berufsausbildung
    3 = Meister-/Techniker- oder gleichwertiger Fachschulabschluss
    4 = Bachelor
    5 = Diplom/Magister/Master/Staatsexamen
    6 = Promotion
    Stelle 8Arbeitnehmerüberlassung
    1 = nein
    2 = ja
    Stelle 9Vertragsform
    1 = unbefristeter Arbeitsvertrag – Vollzeit
    2 = unbefristeter Arbeitsvertrag – Teilzeit
    3 = befristeter Arbeitsvertrag – Vollzeit
    4 = befristeter Arbeitsvertrag – Teilzeit

    Weitere Informationen erhalten Sie bei der Bundesagentur für Arbeit. Dort finden Sie auch ein Auskunftstool, mit dem Sie anhand der Berufsbezeichnung die Tätigkeitsschlüssel ermitteln können.

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