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Grenzwerte

Bei der Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge für Ihre Mitarbeiter müssen Sie aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen eine Reihe von Grenzwerten beachten.

  • Beitragsbemessungsgrenzen

    Die Beiträge zur Sozialversicherung werden vom laufenden Arbeitsentgelt bis zur Höhe der Beitragsbemessungsgrenze erhoben: Bekommt ein Mitarbeiter ein Gehalt, das die Bemessungsgrenze übersteigt, bleibt das darüber hinaus gehende Entgelt beitragsfrei. Dabei liegt der Grenzwert für die Kranken- und Pflegeversicherung niedriger als der für die Renten- und Arbeitslosenversicherung.

    Für die neuen Bundesländer gelten die gleichen Beitragsbemessungsgrenzen für Kranken- und Pflegeversicherung. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung gelten unterschiedliche Grenzwerte für die alten und die neuen Bundesländer.

    Bemessungsgrenzen 2017
    Bemessungsgrenzen 2016

    Bemessungsgrenzen 2015
    Bemessungsgrenzen 2014

    Bemessungsgrenzen 2013

  • Versicherungspflichtgrenze

    Arbeitnehmer sind in der Krankenversicherung versicherungsfrei, wenn ihr regelmäßiges Arbeitsentgelt die sogenannte Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) überschreitet.

    Bitte beachten Sie: Seit 2003 gilt zusätzlich eine zweite Versicherungspflichtgrenze, und zwar für diejenigen Beschäftigten, die am 31. Dezember 2002 bereits privat krankenversichert waren. Der Arbeitgeber muss zur Beurteilung der Versicherungspflichtgrenze für die Beschäftigten prüfen, wer gesetzlich und wer privat krankenversichert ist und dies auch am 31. Dezember 2002 war. Auf diese Weise bestimmt er die jeweils gültige Versicherungspflichtgrenze. Beschäftigte, die zwar vor oder nach dem 31. Dezember 2002 privat krankenversichert waren, aber nicht an dem Stichtag selbst, fallen unter die Versicherungspflichtgrenze, die für gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmer gilt.

    2017 gelten in der Krankenversicherung bundesweit folgende Versicherungspflichtgrenzen:

    Für gesetzlich Krankenversicherte: 57.600,- Euro jährlich
    Für am 31. Dezember 2002 bereits privat Versicherte: 52.200,- Euro jährlich

    Entscheidend für eine Überschreitung der Versicherungspflichtgrenze ist das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt. Das regelmäßige Arbeitsentgelt wird vorausschauend berechnet. Um es zu ermitteln, müssen Sie zunächst das aktuelle monatliche Bruttoarbeitsentgelt mit zwölf multiplizieren. Beachten Sie bitte auch, dass Einmalzahlungen, wie zum Beispiel Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, hinzugerechnet werden, wenn sie mindestens einmal jährlich mit hinreichender Sicherheit gezahlt werden. Darüber hinaus sind Überstundenvergütungen zu berücksichtigen, allerdings nur dann, wenn sie monatlich pauschal gezahlt werden. Familienzuschläge sowie unregelmäßig gezahlte Überstundenvergütungen dürfen Sie bei der Berechnung nicht berücksichtigen.

    Die Versicherungspflichtgrenze ist bei Aufnahme einer Beschäftigung, zum Jahresbeginn, bei Lohn- oder Gehaltserhöhungen sowie bei Aufnahme einer weiteren Beschäftigung (Mehrfachbeschäftigte) zu prüfen.

    Soweit der Arbeitnehmer mehrere Beschäftigungsverhältnisse ausübt, werden die Arbeitsentgelte aller Beschäftigungen zusammengerechnet. Dies gilt nicht, wenn neben der Hauptbeschäftigung lediglich ein geringfügig entlohnter Nebenjob ausgeübt wird.

  • Geringfügigkeitsgrenze
    Geringfügig Beschäftigte sind grundsätzlich sozialversicherungsfrei. Allerdings sind vom Arbeitgeber Pauschalbeiträge zur Sozialversicherung zu entrichten. Voraussetzung für die Sozialversicherungsfreiheit (Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) des Beschäftigten ist unter anderem, dass die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschritten wird. Diese liegt bei 450,- Euro monatlich.

    Wichtig: Einmalzahlungen, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, die mit hinreichender Sicherheit einmal jährlich gezahlt werden, müssen berücksichtigt werden.

  • Auszubildende
    Bis zu einer bestimmten Verdienstgrenze, der sogenannten Geringverdienergrenze, müssen Arbeitgeber für Auszubildende die Beiträge zur Sozialversicherung aus dem Arbeitsentgelt allein aufbringen. Diese beträgt 325,- Euro. Wird die Geringverdienergrenze überschritten – dies kann zum Beispiel in dem Monat der Fall sein, in dem eine Einmalzahlung wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gezahlt wird – teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer von dem übersteigenden Teil die Beiträge je zur Hälfte.
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