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Coronavirus in Deutschland

Das neuartige Coronavirus beschäftigt uns alle jeden Tag und stellt eine ganz besondere Herausforderung dar, die es bestmöglich zu meistern gilt. Täglich gibt es neue Informationen, auf die man sich neu einstellen muss. Wir wissen, dass die Situation in vielerlei Hinsicht belastend sein kann – für die einen psychisch, für andere finanziell.

In den Medien erhält man jeden Tag eine neue Flut an neuen Details zum Coronavirus, die man zunächst einmal verarbeiten muss. Bei vielen Aspekten ist man schlichtweg überfragt, da die aktuelle Situation eine vollkommen neue ist. Wichtig ist hierbei, sich auf die Infos verlassen zu können. Nutzen Sie daher verlässliche Quellen, wie beispielsweise die Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts.

Viele Antworten auf häufige Fragen finden Sie außerdem in unseren beiden Broschüren „Informationen über das Coronavirus“ und „Informationen zur häuslichen Quarantäne“.

Kinderkrankentage und Kinderkrankengeld 2021

Für dieses Jahr wird die Zahl der Kinderkrankentage für gesetzlich Versicherte verdoppelt. Das hat der Bundestag beschlossen. Zudem soll der Anspruch nicht nur bei Krankheit des Kindes gelten, sondern auch, wenn Kitas und Schulen pandemiebedingt geschlossen sind oder die Betreuung eingeschränkt ist. Die Regelung soll rückwirkend zum 5. Januar in Kraft treten. Ihre Fragen dazu beantworten wir auf unserer Unterseite Neuregelungen zum erweiterten Anspruch auf Kinderkrankengeld 2021.

Telefonische Krankschreibung aufgrund leichter Atemwegserkrankungen

Aufgrund der bundesweit ansteigenden COVID-19-Infektionszahlen hat der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen, dass befristet bis zum 30.09.2021 erneut eine telefonische Krankschreibung von bis zu 7 Tagen möglich ist, sofern Patienten an leichten Atemwegserkrankungen leiden.

Eine einmalige Verlängerung um weitere 7 Kalendertage ist telefonisch ebenfalls möglich.

Corona-Warn-App

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, werden jetzt auch digitale Hilfsmittel eingesetzt. Das Robert-Koch-Institut hat im Auftrag der Bundesregierung am 16. Juni eine App herausgebracht. Wissenswertes darüber finden Sie auf unserer Unterseite zur Corona-Warn-App.

Hotlines zum Coronavirus

Die Gesundheitsministerien der Länder und des Bundes haben folgende Hotlines eingerichtet:

  • Hessen: 0800/55 54 666 (Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 17.00 Uhr, Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr)
  • Rheinland-Pfalz: 0800/57 58 100 (Montag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr, sonn- und feiertags von 10.00 bis 16.00 Uhr)
    Hotline Fieberambulanz: 0800/99 00 400 (Montag bis Sonntag von 8.00 bis 19.00 Uhr)
  • Saarland: 0681/ 50 14 422 (Montag bis Sonntag von 7.00 bis 20.00 Uhr)
  • Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030/346 465 100 (Montag bis Donnerstag 8.00 bis 18.00 Uhr, Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr)

Nutzen Sie die Informationsangebote aus erster Hand und bleiben Sie gesund!

Wie und wo kann ich mich testen lassen?

Sie können in den Testzentren des Landes, auch ohne dass Sie Krankheitssymptome haben, jederzeit kurzfristig mit Online-Anmeldung einen Antigen-Schnelltest durchführen lassen. Wo Sie das nächste Schnelltest-Zentrum finden und die näheren Details zum Test finden Sie auf den jeweils folgenden Seiten. Generelle Fragen beantwortet das Bundesgesundheitsministerium in den FAQs zu Schnell- und Selbsttests zum Nachweis von SARS-CoV-2.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Die Übertragung von Viren kann, je nach Virus, auf verschiedenen Wegen erfolgen. Um sich vor dem aktuellen Coronavirus bestmöglich zu schützen, gilt es insbesondere folgende Dinge zu beachten. Hierzu zählen unter anderem:

Erklältungszeit
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände
  • Halten Sie Ihre Hände vom Gesicht fern. Ansonsten gelangen die Viren über Ihre Schleimhaut in Ihren Körper
  • Husten oder Niesen Sie in Ihre Armbeuge, so verhindern Sie, dass Tröpfchen durch die Luft gewirbelt werden
  • Halten Sie Abstand zu anderen. Mindestens werden hier 1,5m empfohlen. Leichter fallen 2m, das sind zwei große Schritte
  • Reduzieren Sie Kontakte auf ein Minimum, auch, wenn es schwer fällt
  • Lüften Sie regelmäßig und richtig. Auf unserer Fachseite finden Sie Informationen zum richtigen Lüften.

Weitere Tipps und Informationen finden Sie unter: www.infektionsschutz.de

Zudem gelten für Deutschland, sowie zusätzlich in einzelnen Bundesländern (Saarland, Hessen, Rheinland-Pfalz) Verhaltensregeln, die zu Berücksichtigen sind.

Für Beschäftigte im Gesundheitswesen: Anerkennung COVID-19 als Berufskrankheit

Bei Mitarbeitern im Gesundheitsdienst kann eine COVID-19-Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt werden. Auf unserer Unterseite zur Anerkennung von COVID-19 als Berufskrankheit informieren wir Sie über die Voraussetzungen, den Ablauf der Anerkennung und auf welche Leistungen Sie Anspruch haben.

Anerkennung COVID-19 als Arbeitsunfall

Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine COVID-19-Erkrankung einen Arbeitsunfall darstellen. Erfahren Sie auf unserer Unterseite Anerkennung COVID-19 als Arbeitsunfall, welcher Personenkreis betroffen sein kann, wie die Anerkennung abläuft und welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen können.

Gibt es Hilfe, wenn ich mich mit der aktuellen Situation überfordert fühle?

Für viele Menschen stellt die aktuelle Coronavirus-Pandemie eine psychische Belastung dar und löst Gefühle der Unsicherheit, Einsamkeit und Stress aus. In dieser besonderen Situation wünscht man sich daher Hilfe und Unterstützung, um besser mit den neuen Gegebenheiten zurechtzukommen. Das Unternehmen Selfapy, das bereits psychologische Online-Programme für unsere Versicherten anbietet, hat für diese besondere Situation gezielt ein kostenfreies „Corona-Programm“ entwickelt. Sie können sich dafür kurzfristig und unbürokratisch über einen Link anmelden. Die Teilnahme erfolgt anschließend bequem und flexibel von zu Hause aus, per App auf Ihrem Handy oder über die Homepage von Selfapy am Laptop/PC.

Sie können das Angebot in Ihrem eigenen Tempo wahrnehmen. Es besteht aus aktiven und passiven Blöcken. So können Sie erfolgreich Techniken erlernen, die Ihnen dabei helfen, negative Denkweisen abzulegen und mit Gefühlen wie beispielsweise Einsamkeit, Unsicherheit oder auch Ohnmacht besser umzugehen.

Darüber hinaus können Sie bei Bedarf auch via Nachrichtenfunktion von einem Psychologen individuell unterstützt werden.

Als Versicherte/r der IKK Südwest können Sie das Angebot von Selfapy ab sofort komplett kostenfrei und anonym nutzen: Selfapy

Hinweise für pflegende Angehörige

Die Corona-Pandemie stellt pflegende Angehörige zur Zeit vor neue Herausforderungen, da es sich bei den Pflegebedürftigen um besonders schutzbedürftige Personen handelt und das Corona-Virus sich auch konkret auf die tägliche Pflege auswirkt. In dieser Ausnahmesituation liefert das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) Antworten auf aktuelle Fragen und gibt Tipps wie mit dem Corona-Virus in der Pflege umgegangen werden kann.

Die Informationen sind unter folgendem Link verfügbar: https://www.pflege-praevention.de/corona-schutz-angehoerige/

S1-Leitlinie „Soziale Teilhabe und Lebensqualität in der stationären Altenhilfe unter Bedingungen der Covid-19 Pandemie“

Auch die Bewohner*innen von stationären Pflegeeinrichtungen sind aufgrund einer höheren Infektions- und Sterblichkeitsrate besonders von der COVID-19-Pandemie und den mit dieser einhergehenden Regelungen, Bestimmungen und Hygienevorschriften betroffen. Um die Maßnahmen soweit wie möglich abzumildern und psychische wie physische Spätfolgen zu vermeiden, hat die Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. – kurz DGP – eine Art Wegweiser veröffentlicht: die S1-Leitlinie „Soziale Teilhabe und Lebensqualität in der stationären Altenhilfe unter Bedingungen der Covid-19 Pandemie“.

Unter Federführung der IKK Südwest wurde als Gemeinschaftsprojekt der sechs Innungskrankenkassen ein Erklärflim realisiert, der die wichtigsten Aspekte der S1-Leitlinie sowie die darin genannten Empfehlungen einfach und gut verständlich erläutert.

Hinweise für Arbeitgeber und Selbstständige

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Wir möchten Selbstständige und Arbeitgeber, die derzeit vor großen Herausforderungen stehen, unterstützen. Welche Möglichkeiten der Minderung bzw. Stundung von Beiträgen es gibt, erläutern wir Ihnen auf unseren Seiten für Selbstständige und Arbeitgeber.

Folgende Seiten bieten Betrieben einen guten Überblick auf die aktuelle Informationslage:

Hinweise für Heilmittelerbringer

Aufgrund der mit dem Ausbruch von SARS-CoV-2 (Coronavirus) einhergehenden Einschränkungen des täglichen Lebens, haben die Kassenverbände auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband Empfehlungen für den Heilmittelbereich erlassen. Sie erklären damit ihre Bereitschaft, zeitlich befristet von den bisherigen Regelungsvorgaben der Versorgung mit Heilmitteln (Heilmittelrichtlinien) abzuweichen.

Ziel ist es, die Heilmittel-Versorgung auch in dieser außerordentlichen Situation zu erleichtern und aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus sollen zur Sicherung der Liquidität der Leistungserbringer auch die Abrechnungsmodalitäten gelockert werden.

Heilmittel Schutzschirm

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), hat im Zusammenhang mit Covid-19, eine Rechtsverordnung verabschiedet, die eine einmalige Ausgleichszahlung für zugelassene Leistungserbringer ermöglicht. Die genauen Modalitäten finden Sie hier.

Hinweise für Hebammen

Aufgrund der mit dem Ausbruch von SARS-CoV-2 (Coronavirus) einhergehenden Einschränkungen des täglichen Lebens, erklären der Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e. V. (BfHD), der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV), das Netzwerk der Geburtshäuser e. V. sowie der GKV-Spitzenverband ihre Bereitschaft, zeitlich befristet von einigen Regelungsvorgaben bei der Versorgung mit Hebammenhilfe abzuweichen.

Ziel ist es, die Versorgung in dieser außerordentlichen Situation zu erleichtern und aufrecht zu erhalten. Weitere Details finden Sie unter folgenden Links:

Hinweise für Leistungserbringer im Bereich Fahrkosten

Zur Sicherung der Versorgung und zur Unterstützung der Leistungserbringer haben sich die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband auf die folgenden Auslegungshinweise zu diesen Sonderregelungen verständigt und empfehlen darüber hinaus, auch in den nachfolgend angeführten Bereichen zeitlich befristet von den bisherigen Regelungsvorgaben abzuweichen. Diese Empfehlungen gelten entsprechend der zeitlich befristeten Sonderregelungen des G-BA zunächst bis zum 30.09.2021.

Vereinbarungen des GKV-Spitzenverbandes

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