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IKK Südwest für zügige Umsetzung der Nationalen Diabetesstrategie

Fast jeder zehnte Saarländer leidet an Diabetes

Im Hinblick auf die morgige Beratung des Deutschen Bundestags zur Nationalen Diabetesstrategie fordert IKK Südwest Vorstand Prof. Dr. Jörg Loth eine zügige Umsetzung. Es sei mit Blick auf steigende Erkrankungszahlen in Deutschland aber auch im Saarland „mittlerweile kurz vor 12“, so Loth und betont dabei die Wichtigkeit eines schlüssigen Gesamtkonzepts, das neben Prävention und Früherkennungsmaßnahmen auch konkrete Versorgungskonzepte beinhalten solle, die auch die Behandlung von Folgeerkrankungen fördere. Im Saarland leiden unterdessen mehr als 100.000 Bürgerinnen und Bürger an Typ-2-Diabetes, womit überdurchschnittlich viele Menschen im Vergleich zu allen Bundesländern daran erkranken. Insbesondere die Rate der Neuerkrankungen im Saarland sei, so Loth, weiterhin besorgniserregend hoch.

Mehr als 1.000 Menschen erkranken täglich neu an Diabetes, zudem summieren sich bereits gegenwärtig die Kosten des Diabetes und entsprechender Folgeerkrankungen auf mehr als 20 Milliarden Euro.

„Die bisherigen Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie haben nochmals verdeutlicht, welche zentrale Rolle Vorerkrankungen und der eigene Lebensstil auf den Verlauf einer solchen Infektion nehmen können. Insofern ist es auch im Zusammenhang mit Diabetes jetzt wichtiger denn je, dass eine übergeordnete Strategie ins Rollen kommt, die auch diese aktuellen Entwicklungen aufgreift und von der auch unsere Versicherten im Saarland profitieren, um den Herausforderungen der Zukunft wirksam entgegen treten zu können. Es muss darum gehen, Betroffene im Saarland wirksam zu schützen und Risiken einer Erkrankung durch gezielte Prävention zu minimieren“, so Prof. Dr. Loth.

Konkret müssen durch eine solche Strategie, so Loth, auch die ambulanten und stationäre Versorgungstrukturen im Saarland aber auch die Selbsthilfe befähigt werden, ihre regionale Ausrichtung noch intensiver an die neusten Entwicklungen anpassen zu können. Hierbei seien insbesondere auch eine verpflichtende und damit intensivere Diabetes-Aufklärung im Arzt-Patienten-Gespräch aber auch verbindliche Standards in der Kinder- und Schulverpflegung notwendig.

„Gerade im Bereich der Ernährungsmaßnahmen erwarte ich zudem verbindliche Vorgaben zur Zuckerreduktion in Lebensmitteln. Dies ist ein unverzichtbarer Baustein einer funktionierenden Diabetesstrategie“, so Loth abschließend.

Die IKK Südwest
Aktuell betreut die IKK Südwest mehr als 640.000 Versicherte und über 90.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Versicherte und Interessenten können auf eine persönliche Betreuung in unseren 21 Kundencentern in der Region vertrauen. Darüber hinaus ist die IKK Südwest an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder www.ikk-suedwest.de zu erreichen.

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