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Engagierte Unterstützung bei Behandlungsfehlern

IKK-Versicherte erhalten mehr Beratung als gesetzlich notwendig

Die Zahl der Behandlungsfehler in Krankenhäusern und Praxen ist in Deutschland im Jahr 2017 leicht zurückgegangen, der Großteil liegt im Bereich der Orthopädie. Jeder Fall bedeutet für die Betroffenen persönliches Leid und einen steinigen Weg zur Anerkennung des Fehlers. Hier hat der Gesetzgeber vorgesorgt und die Krankenkassen dazu verpflichtet, ihre Versicherten bei der Aufklärung und Durchsetzung ihrer Ansprüche nach Behandlungsfehlern zu unterstützen (§ 66 Sozialgesetzbuch). Den Umfang ihrer Unterstützungsleistung können die Kassen selbst bestimmen, dabei schöpft die IKK mit ihrem individuellen Behandlungsfehlermanagement den gesetzlichen Rahmen voll aus.

Was tun, wenn man einen Behandlungsfehler vermutet? Die IKK Südwest bietet für den ersten Schritt, der ohnehin viel Mut vom Patienten verlangt, mit der kostenfreien Behandlungsfehlerhotline 0800/1270127 ein niedrigschwelliges Angebot. Nach dieser ersten Beratung kann auch die weitere Unterstützung kostenfrei genutzt werden. Im Jahr 2017 haben sich 500 Versicherte an die IKK gewendet, 110 dieser Anfragen mündeten in der Feststellung eines Behandlungsfehlers. In der Regel umfasst das Behandlungsfehlermanagement einer Kasse neben dieser Erstberatung auch das Versenden von Fragebögen, Einholen von Akteneinsicht und Auswertung der Akten sowie die Beauftragung von MDK-Gutachten. Die persönliche Begleitung und Beratung des Versicherten ist dabei nicht im Mittelpunkt des gesetzlichen Auftrages. Hier setzt die IKK an. Ein siebenköpfiges Beraterteam steht den Versicherten mit persönlicher Begleitung durch das gesamte Verfahren zur Seite, u.a. mit

  • Informationen zum Patientenrecht
  • Beauftragung medizinischer Gutachten
  • Prüfung möglicher Schadenersatzansprüche
  • Unterstützung beim „Papierkram“
  • Übersetzung medizinischer Fachausdrücke
  • Ausarbeiten von Vergleichsvorschlägen

Martin Messer, Leiter des Behandlungsfehlermanagements der IKK, erklärt dazu: „Wir möchten für unsere Versicherten die Vorreiterrolle bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche übernehmen. Unser Ziel ist eine außergerichtliche Lösung, um die Ansprüche zeitnah und ohne belastendes Gerichtsverfahren durchzusetzen.“ IKK-Geschäftsführer Dr. Lutz Hager ergänzt: „Im Bereich der Orthopädie, die nach der Statistik der Bundesärztekammer am häufigsten von Behandlungsfehlern betroffen ist, bietet die IKK bereits seit 2014 ihre Orthopädische Zweitmeinung an. Ein wichtiger Baustein unseres Behandlungsfehlermanagement ist die Vermeidung unnötiger Eingriffe.“

Die IKK Südwest

Aktuell betreut die IKK mehr als 640.000 Versicherte und über 90.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Versicherte und Interessenten können auf eine persönliche Betreuung in unseren 19 Geschäftsstellen in der Region vertrauen. Darüber hinaus ist die IKK Südwest an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder www.ikk-suedwest.de zu erreichen.

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