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„Die eGK wird nicht gestoppt“

IKK Südwest rechnet mit verbindlicher Einführung ab 2018

Die aktuelle Medienberichterstattung thematisiert das mutmaßliche Scheitern der elektronischen Gesundheitskarte (eGK), ausgelöst durch ein dpa-Interview mit AOK-Bayern-Vorstandschef Helmut Platzer. Den hohen Kosten von knapp 1,7 Milliarden Euro stünden kein ausreichender Nutzen und kaum Fortschritte gegenüber. Die IKK Südwest findet die Einführung der eGK nach wie vor wichtig und fordert eine zügige Online-Anbindung.

Auch die IKK Südwest beobachtet den Zeitplan und die Kostenentwicklung aufmerksam und sieht beides kritisch, bestätigt IKK-Vorstand Prof. Dr. Jörg Loth. Er betont gleichzeitig, wie wichtig die Einführung der eGK für die gesamte Gesundheitsbranche und speziell für Patienten ist: „Eine einheitliche und sichere Telematik-Infrastruktur ist wegweisend. Die eGK darf nicht gestoppt werden, gerade im Hinblick auf die bereits investierten Versichertengelder in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro. Die aktuellen Verzögerungen haben die Herstellerfirmen zu verantworten.“

„Wir rechnen trotz der bisherigen Turbulenzen und Verzögerungen ab 2018 mit einer schrittweisen und verbindlichen Einführung“, konkretisiert Loth. Nach dem erheblichen Zeitverzug der vergangenen Jahre seien jetzt wichtige Meilensteine gesetzt worden. Höchste Datenschutzanforderungen würden nun erfüllt. Doch durch die bislang fehlende Online-Anbindung habe die eGK aktuell keinen aktiven Nutzen für die Versicherten. „Politik und Industrie müssen dafür sorgen, dass der Roll-Out zügig starten kann. Denn erst wenn die Online-Funktionen laufen, wird die eGK einen echten Mehrwert für Patienten bieten, z.B. durch Vermeidung von Doppeluntersuchungen, Medikationspläne oder Notfalldatensätze“, so Loth weiter.

Höchste Priorität sollten außerdem die Themen Datenschutz und Kompatibilität haben: „Insellösungen von Leistungsanbietern oder Krankenversicherungen, die nicht eGK-kompatibel sind, müssen vermieden werden“, sagt der IKK-Vorstand, „die Einhaltung gemeinsamer Standards ist wichtig, um die Interoperabilität zu gewährleisten, z.B. bei einem Krankenhaus- oder Krankenkassenwechsel.

Auch dass die Daten-Hoheit bei den Versicherten liegt, müsse klar geregelt sein: „Die eGK mit Gesundheitsakte wird nur dann erfolgreich sein, wenn der Patient die Kontrolle über seine Daten hat.“

Die IKK Südwest

Aktuell betreut die IKK mehr als 650.000 Versicherte und über 90.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Versicherte und Interessenten können auf eine persönliche Betreuung in unseren 19 Geschäftsstellen in der Region vertrauen. Darüber hinaus ist die IKK Südwest an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder www.ikk-suedwest.de zu erreichen.

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