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Weltgesundheitstag 2017: Depression „Sprechen wir’s an“

IKK Südwest unterstützt Selbsthilfe-Bündnisse.

In Deutschland litten nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2012 knapp zehn Prozent der Frauen und rund sechs Prozent der Männer unter einer ärztlich diagnostizierten Depression. In der Region Mitte, zu der nach dieser Erhebung auch das Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen zählen, wurden durchschnittlich bei rund 11 Prozent der Frauen und acht Prozent der Männer eine Depression festgestellt. Am Weltgesundheitstag Depression erinnern IKK Südwest und Selbsthilfegruppen im Saarland und Rheinland-Pfalz deshalb daran, wie wichtig eine frühzeitige und nachhaltige Unterstützung der Betroffenen ist.

Definiert wird die Depression als „Störung der Gemütslage“ mit den Kernsymptomen Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Interessenverlust sowie Energie- und Antriebslosigkeit. Aber diese Erkrankung ist selten auf Anhieb eindeutig festzustellen, wie Petra Otto, Projektleiterin  des  Saarländischen Bündnisses gegen Depression erklärt: „Bei vielen Erkrankten stehen körperliche Beschwerden wie Magen-, Kopf- oder Rückenschmerzen im Vordergrund. Das macht es zusammen mit der unterschiedlichen Ausprägung der psychischen Symptome oft schwer, eine Depression zu diagnostizieren.“ Erste Hinweise kann ein Selbsttest auf der Homepage des Bündnisses unter www.depression-saarland.de geben, so ihr praktischer Rat. Angehörige, Partner und Freunde von Betroffenen sind oft hilflos, können aber durch frühzeitige Informationen, mit viel Geduld und einem realistischen Blick auf die Not der Betroffenen wichtige Unterstützung bieten.

Dr. Lutz Hager, Geschäftsführer der IKK Südwest in Saarbrücken, ergänzt: „Seit April diesen Jahres bekommen psychische kranke Menschen einen schnelleren Zugang zu einem Psychotherapeuten. Diese bieten inzwischen auch Sprechstunden und Telefondienst an. Neu ist auch die Terminvergabe über die Kassenärztlichen Vereinigungen, um mehr Menschen schnell in Behandlung zu bringen – und nutzen Sie aktiv die Angebote der Selbsthilfe.“ Das Saarländische Bündnis gegen Depression, ein Zusammenschluss von Selbsthilfegruppen, VertreterInnen öffentlicher Institutionen, Kliniken und der Ärzteschaft, ist unter den Telefonnummern  0681 403 10 67 oder 0681 403 10 42 zu erreichen. Die regionalen Bündnisse in Rheinland-Pfalz finden Sie unter dem Link www.lzg-rlp.de/de/buendnisse-in-rheinland-pfalz.html.

Die IKK Südwest

Aktuell betreut die IKK mehr als 650.000 Versicherte und über 90.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Versicherte und Interessenten können auf eine persönliche Betreuung in unseren 19 Geschäftsstellen in der Region vertrauen. Darüber hinaus ist die IKK Südwest an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder www.ikk-suedwest.de zu erreichen.

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