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Gesunde Ernährung in der goldenen Jahreszeit

Herbstlicher Genuss mit Kürbis und Co.

Am 23. September 2011 war Herbstanfang. Die Tage werden wieder kürzer und die Temperaturen nehmen ab. Der Organismus stellt sich langsam auf die kalte und oft nasse Jahreszeit ein.

Halsschmerzen, Husten, Schnupfen: Diese typischen Erkältungssymptome treten besonders im Herbst häufiger auf. Gerade dann ist es wichtig, dass Sie Ihre Abwehrkräfte stärken. Eine vollwertige, vitaminreiche und abwechslungsreiche Ernährung unterstützt Sie dabei.

Einen Saisonkalender mit vielen nährstoffreichen Lebensmitteln, die man im Herbst aus heimischem Anbau erwerben kann, können Sie sich auf den Internetseiten des aid-Infodienstes herunterladen.

Dazu gehört unter anderem der Kürbis. Der Kürbisanbau ist in Deutschland in den letzten Jahren ständig gestiegen. Kürbisse zählen wie auch Salatgurken und Zucchini zu der Familie der Kürbisgewächse. Aufgrund ihrer Farbe gelten sie häufig als typisches Herbstgericht. Das kräftige Orange erinnert an das Laub der Bäume und natürlich ist der mit einem Gesicht verzierte Kürbis auch das Symbol von Halloween.

Kürbisse sind als Schlankmacher beliebt, da sie einerseits zu mehr als 90 Prozent aus Wasser bestehen, andererseits jedoch viele wichtige Nährstoffe enthalten. 100 g Kürbisfleisch haben gerade 27 Kalorien.

Im Fruchtfleisch der orangenen Frucht sind vor allem die Vitamine A, C und E enthalten. Sie stärken das Immunsystem, unterstützen das Sehvermögen und helfen der Haut bei der Regeneration. Die wichtigsten Mineralstoffe im Kürbis sind Eisen, Kalium, Kupfer und Magnesium. Sie haben eine positive Wirkung auf den Blutdruck, stärken unser Nervensystem und kräftigen das Herz.

Da das Fruchtfleisch einen milden Geschmack hat, können Kürbisse vielseitig eingesetzt werden: Ob gebacken, gedünstet, gegrillt oder gekocht, als Beilage, in Salaten oder als Suppen. Aber auch süße Gerichte wie Kuchen oder Marmeladen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Es gibt Kürbisse in verschiedenen Formen und Farben. Zierkürbisse sollten jedoch nicht gegessen werden. Sie enthalten Bitterstoffe, die Ihrem Magen schaden können.

Die Haupternte erfolgt zwischen September und Oktober. In einem trockenen, kühlen und frostfreien Keller können sie mehrere Monate gelagert werden. Angeschnittene Kürbisse können problemlos im Gemüsefach des Kühlschranks drei bis vier Tage aufbewahrt werden.

Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gibt es eine Rezeptdatenbank mit vielen leckeren herbstlichen Rezepten rund um den Kürbis und seine Verwandten, wie zum Beispiel Kürbiscremesuppe, Kürbis-Grießdessert oder Kressesuppe mit Räucherlachsstreifen.

Auch hier finden Sie Kürbisrezepte:

Haben Sie Fragen zum Thema gesunde Ernährung? Die IKK Südwest berät Sie im Rahmen des Programms IKK Gesund und Lecker gerne.

Über unsere kostenfreie IKK Gesundheits-Hotline 0800/0 119 000 erreichen Sie uns an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr.