Koronare Herzkrankheiten

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Was ist die koronare Herzkrankheit (KHK)?

Bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) sind die Herzkranzgefäße durch eine Verkalkung – so genannte Arteriosklerose – verengt. Infolgedessen wird das Herz schlechter durchblutet und die Herzmuskulatur nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Dadurch sinkt die Belastbarkeit des gesamten Organismus. Bei körperlicher Anstrengung kommt es zu Herzschmerzen und Atemnot. Im weiteren Krankheitsverlauf treten diese Beschwerden auch in Ruhe auf. Verschließt sich ein Herzkranzgefäß komplett und können auch andere Gefäße das Herzgewebe nicht stellvertretend mit Blut versorgen, erhält die Herzmuskulatur schlagartig keinen Sauerstoff mehr und Herzmuskelzellen sterben ab. So kommt es zum Herzinfarkt, einer lebensbedrohlichen Folge der KHK. Die KHK gehört in den Industrieländern immer noch zu den häufigsten Todesursachen. Und das, obwohl seit Mitte der 80er-Jahre die KHK-Todesrate um fast 30 % gesunken ist. Dank verbesserter Behandlungsmethoden und vorbeugender Maßnahmen werden die schwerwiegenden Folgen der KHK immer seltener. Trotzdem sterben an der bedrohlichsten Folge der KHK, am Herzinfarkt, jährlich immer noch mehr als 65.000 Menschen in Deutschland. Rund eine Million Menschen müssen jährlich wegen ihrer KHK im Krankenhaus behandelt werden. Die Erkrankung und ihre Folgen sind jedoch keineswegs ein unausweichliches Schicksal. Viele der Risikofaktoren, die zur KHK führen, sind beeinflussbar, wie etwa das Rauchen, die Ernährungsweise oder der Bewegungsmangel. Auch der Risikofaktor Diabetes mellitus (Zucker) ist bei guter therapeutischer Einstellung positiv beeinflussbar. Je früher Sie sich mit der Erkrankung und den Risikofaktoren auseinander setzen, desto mehr können Sie für Ihre Gesundheit tun.

Ziele von IKKpromed

IKKpromed will die Lebensqualität der Betroffenen steigern. Sie sollen belastbar bleiben und die Anforderungen des Alltags ohne das für die KHK typische schmerzhafte „Engegefühl” in der Brust (so genannte Angina-Pectoris-Anfälle) bewältigen können. Wichtigstes Ziel ist es dabei, die schwerste Folge der koronaren Herzkrankheit (KHK), den Herzinfarkt, zu vermeiden. Einen Herzinfarkt zu erleiden hängt von der Schwere der Erkrankung und der Risikofaktoren wie etwa Rauchen, aber auch vom Alter und Geschlecht oder von Begleiterkrankungen wie Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Fettstoffwechselstörungen oder Bluthochdruck ab. Aus diesem Grund wird der Arzt im Rahmen von IKKpromed mindestens einmal jährlich mit dem Betroffenen die persönlichen Risiken bestimmen, um die Therapie darauf abzustimmen. Die richtige Behandlung soll zudem Folgekrankheiten wie etwa Herzmuskelschwäche verhindern. Betroffene IKK-Versicherte können sich in IKKpromed einschreiben. Möchten Sie mehr über die Disease-Management-Programme (DMP) der IKK Südwest erfahren? Über unsere kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 erreichen Sie uns an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr.