Datenübertragung
Arbeiten Sie mit einem Lohnabrechnungsprogramm?
Arbeiten Sie in Ihrem Betrieb mit einem systemgeprüften Entgeltabrechnungsprogramm (mit ITSG-Zertifikat), um Dateien für die Datenfernübertragung (DFÜ) bereitzustellen? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten, Ihre Daten schnell und bequem an die IKK Südwest zu übermitteln:
- Per File-Transfer über KKS/FTAM: Diese Möglichkeit empfiehlt sich vor allem bei größeren Datenmengen.
- Per E-Mail: Diese Möglichkeit empfiehlt sich eher bei kleineren Datenmengen.
Inhalt
- Datenübermittlung per File Transfer KKS\FTAM
- Datenübermittlung per E-Mail
- Daten gebündelt versenden
- Aktuelle E-Mail-Adresse für die Datenübermittlung
Datenübermittlung an die Innungskrankenkassen per File Transfer KKS/FTAM
Sie wollen größere Datenmengen über eine ISDN-Leitung an die Annahmestelle der Bitmarck Service GmbH oder eine andere gesetzliche Krankenkasse übermitteln? Unter Nutzung des Übermittlungsstandards KKS (Krankenkassenkommunikationssystem) und dem geforderten Transportprotokoll FTAM (File Transfer Access Protokoll) können Sie Ihre Daten dafür aufbereiten. Die dazu erforderliche Software erhalten Sie beim Anbieter Ihres Lohnabrechnungsprogramms.
Technische Voraussetzungen (Mindestausstattung):
- Windows 98, Windows NT 4.0 oder Windows 2000
- 32 MB Hauptspeicher
- 170 MB Festplattenspeicher
- CAPI-fähige ISDN-Karte inkl. ISDN-Basisanschluss
- Kommunikationssoftware KKS/FTAM
Bitte stellen Sie vor dem ersten Datenversand einen entsprechenden Antrag bei der Bitmarck Service GmbH.
Download:
Antrag zur Datenübertragung per DFÜ
Link zum Thema:
www.itsg.de
Datenübermittlung an die Innungskrankenkassen per E-Mail
Sie können Meldungen und Beitragsnachweise zur Sozialversicherung auch per E-Mail an die IKK oder eine andere gesetzliche Krankenkasse übermitteln, sofern die Daten durch ein zugelassenes und systemgeprüftes Entgeltabrechnungsprogramm erzeugt wurden.
Für die korrekte Übermittlung der Daten per E-Mail ist das Softwareprodukt dakota.ag im Handel erhältlich. Es ist speziell auf die Anforderungen des Datenaustausches mit den gesetzlichen Krankenkassen abgestimmt. Wenn Ihr Softwarelieferant dakota.ag oder PERFIDIA für die Datenübermittlung anbietet, ist die E-Mail-Adresse mit der zuständigen Annahmestelle der Innungskrankenkassen bereits eingestellt.
Technische Voraussetzungen (Mindestausstattung):
- Windows 98, Windows NT (mit Service-Pack 5), Windows 2000 oder Windows XP
- 16 MB Hauptspeicher
- Ca. 10 MB Festplattenspeicher
- Internetzugang
- E-Mail-Software
Link zum Thema:
www.itsg.de
Hier finden Sie eine Übersicht über alle systemgeprüften und zugelassenen Entgeltabrechnungsprogramme:
www.gkv-ag.de
Daten gebündelt versenden
Ihr Betrieb hat mehrere Niederlassungen, die Sie in Ihrer Lohnabrechnungs-Software getrennt verwalten? Und anschließend versenden Sie Ihre Beitragsnachweise an die IKK per E-Mail für jeden Teilbetrieb in einer gesonderten Datei? Das hat folgenden Nachteil: Sie erhalten dann nämlich auch automatisch für jede Datei eine gesonderte Quittung. Die anschließende Zuordnung der Quittungen zu den verschiedenen Abrechnungsbetrieben bzw. Mandanten kann aufwendig werden. Besonders betroffen sind hiervon Steuerbüros, die Dateien für viele Mandantenbetriebe versenden. Nutzen Sie deshalb die Möglichkeit, Beitragsnachweise an die IKK für mehrere Betriebe oder Mandanten gebündelt in einer Datei zu versenden. Für diese Datei erhalten Sie dann lediglich eine Quittung. Anhand der Betriebnummern in den Beitragsnachweisen kann die Datenannahmestelle der IKK die Daten jederzeit korrekt zuordnen. Auch Ihre Meldungen an die IKK können Sie auf die gleiche Weise in einer Datei zusammenfassen.
Für Meldungen und Beitragsnachweise haben Sie bei der Datenannahmestelle beim Bitmarck Service GmbH übrigens ab sofort nur noch einen Ansprechpartner. Name, Telefonnummer und E-Mail-Adresse Ihres individuellen Betreuers finden Sie auf jeder Quittung, die Sie für eine Datenlieferung erhalten.
Aktuelle E-Mail-Adresse für die Datenübermittlung
Bitte beachten Sie: Die aktuelle E-Mail-Adresse für die Datenlieferung lautet ab sofort ag@gkv-daten.de
Damit gehen die Daten unmittelbar bei der Bitmarck Service GmbH ein. Bei der alten E-Mail-Adresse wurden sie von einem zwischengeschalteten Dienstleister bearbeitet. Der direkte Weg hat für Sie als Arbeitgeber den Vorteil, dass Ihre Meldungen und Beitragsnachweise schneller ankommen.
| Die alte E-Mail-Adresse (dav01@b2b.mailorbit.de) ist ab dem 1. Januar 2009 für Datenlieferungen an die Bitmarck Service GmbH nicht mehr gültig und Daten werden darüber nicht mehr an die Innungskrankenkassen weitergeleitet. Um sicherzustellen, dass uns Ihre Meldungen und Beitragsnachweise rechtzeitig erreichen, müssen Sie die neue E-Mail-Adresse verwenden. |
Für die Umsetzung der Adressänderung in Ihrer Lohnabrechnungs-Software haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Sie können das aktuelle Update der Software dakota.ag, die die Datenübermittlung an die gesetzlichen Krankenkassen steuert, beziehen. Darin ist die geänderte E-Mail-Adresse bereits gespeichert.
- Sie können die aktuelle Adresse in dakota.ag (ab der Produktversion 3.0) auch selbst einpflegen. Eine detaillierte Anleitung erläutert Ihnen den Vorgang Schritt für Schritt.
- Wenn Sie anstelle von dakota.ag die alternative Software PERFIDIA verwenden, bitten Sie Ihren Software-Lieferanten um Unterstützung beim Einpflegen der geänderten Adresse.
Beachten Sie bitte in jedem Fall, dass über diese Adresse ausschließlich Daten an die IKK versandt werden können. Falls Ihre Meldungen und Beitragsnachweise von einem Steuerberater übermittelt werden, informieren Sie bitte den Steuerberater über die Adressänderung. Nutzer von sv.net müssen sich nicht umstellen. Hier gilt nach wie vor die im Programm vorgegebene Adresse.




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